Krummes Ding

GAS hat wieder zugeschlagen. Du weißt nicht was GAS ist? Gear Acquisition Syndrome. Das Akronym bezeichnet den Zwang, Dinge, vor allem Gadgets, zu kaufen.

Ich habe vor Kurzem mein Objektivpark um ein 8mm Fisheye-Objektiv erweitert. Ich erhoffe mir von dem Objektiv in einigen Situationen wirklich besondere Perspektiven und ungewöhnliche Bilder. Das Objektiv hat keine 300 EUR gekostet. Daher muss man auch mit ein paar qualitativen Mängel leben. So beträgt die Offenblende lediglich f/3.5. Fokussiert wird manuell und die Abbildungsleistung ist auch nicht gerade überragend.

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Das Fotografieren mit dem Objektiv ist wirklich gewöhnungsbedürftig. 8mm ist verdammt weitwinklig. So wirken Objekte in 30cm Entfernung bereits recht weit entfernt und man nimmt einen wirklich großen Bereich auf. Bei der Komposition muss also entsprechend genau gearbeitet werden.

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Aber natürlich gibt es nicht nur Nachteile. Der extreme Weitwinkel ermöglicht Panoramaaufnahmen mit nur wenigen Fotos. Theoretisch sind nur 2 Aufnahmen mit diesem Objektiv notwendig, um ein 360°-Panaroma zu erstellen.  Wirklich praktikabel ist das allerdings nicht. Das Rundumpanorama oben ist z.B. aus 5 Einzelfotos entstanden. Und natürlich erkennt man an den Fotos auch, dass das Objektiv wirklich ungewöhnliche Perspektiven ermöglicht. Die extreme Verzerrung an den Rändern krümmt die Wirklichkeit in einer Art und Weise, die man nur als außergewöhnlich bezeichnen kann. Es ergibt sich so tatsächlich ein sehr spezieller Look.

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Dieser erste Test des Objektivs war für mich nur erstmal der Versuch, mit dem Objektiv ein wenig auf Tuchfühlung zu gehen. Ich freue mich schon, wenn ich es für ein konkretes Projekt einsetzten werden.

In diesem Sinne, danke fürs Lesen und bleibt begierig.

Gruß chuqa

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Lernen

Ständiges Lernen gehört für mich zu den täglichen Aufgaben. Vor allem mein Beruf hat mich dafür geprägt. So gehört das Konsumieren von aktuellen Nachrichten aus dem IT-Sektor zu meinem Tagesablauf wie das Frühstück.

In diesem Blogbeitrag möchte ich einige meiner ständigen Lernquellen verraten. IT-Nachrichten sind dabei nur ein Beispiel für das Lernen.

buecher

Themen

Ich informiere und bilde mich zu den unterschiedlichsten Themen weiter. Natürlich gehört die Weiterbildung im beruflichen Sektor zu einer Pflichtaufgabe eines Software-Entwicklers. Man darf da einfach nicht den Anschluss verpassen. Es gibt sicher auch andere Berufsfelder, bei der ständige Fortbildung wichtig für den beruflichen Erfolg ist. Ich kenne allerdings wenige Berufsfelder, die so extrem schnelllebig wie der IT-Bereich sind. Die Technik von heute ist morgen schon Schnee von gestern. Deshalb ist es für mich im beruflichen Alltag auch elementar, dass ich mich ständig fortbilde.

Das zweite große Themenfeld für Weiterbildung ist der kreative Bereich, also genau das Themenfeld dieses Blogs. Der technische Bereich der Fotografie interessiert mich zwar auch, spielt aber nur eine untergeordnete Rolle. Natürlich ist die Beherrschung des Equipment und das Verstehen Belichtung sehr wichtig, steht aber dennoch nicht im Mittelpunkt meiner fotografischen Fortbildung. Interessanter finde ich Komposition und Bildgestaltung. Zusätzlich fällt in dieses Themengebiet auch jegliche Weiterbildung in Sachen Photoshop, Lightroom, Blender usw., d.h. alle Tools die irgendwie in diesem Bereich eingesetzt werden.

Der dritte große Bereich, den ich vor allem in den letzten Wochen und Monaten für mich entdeckt habe, ist der Bereich der Verhaltenskompetenz. Es geht in erster Linie um Themen wie Kommunikation in jeder möglichen Form.

Diese drei Themenfelder dominieren mein Lernen. Es gibt darüber hinaus aber auch noch Themen wie Sport und Ernährung, in denen ich mich hin und wieder weiterbilde.

Effektiv Lernen

Je nach Art und Weise des Lernens, ist die Erinnerung an das Gelernte stärker oder schwächer. Folgende Erinnerungsquoten werden je nach verwendete Sinne angegeben:

  • 20%: Nur Hören
  • 30%: Nur Sehen
  • 50%: Sehen und Hören
  • 70%: Sehen, Hören und Diskutieren
  • 90%: Sehen, Hören, Diskutieren und selber tun

Mit diesem Hintergrundwissen kann man nun natürlich auch seine Lernquellen auswählen. Nachfolgend möchte ich euch einige meiner Quellen für Weiterbildung vorstellen.

Video-Tutorials

Nach der Auflistung im letzten Kapitel ist klar, dass Video-Tutorials zu den besten Möglichkeiten der Weiterbildung gehören. Aus meiner Sicht ist es wirklich fantastisch, mit Video-Tutorials zu lernen. Hören, Sehen und selbst zur gleichen Zeit das Vermittelte selbst tun, sorgt für einen großen Lernerfolg. Natürlich hängt der Lerneffekt viel von der Qualität des Trainers ab. Bisher hatte ich aber bis auf wenige Ausnahmen immer sehr gute Trainer bei den Video-Trainings, so dass ich diese Art des Lernen wirklich nur wärmstens empfehlen kann.

Mein Hauptbezugsquelle für Video-Trainings ist Video2Brain. Hier gibt es wirklich eine wahnsinnige Bandbreite an unterschiedlichen Themen. Die Trainings gibt es als Download oder als DVD. Auch in der gut sortierten Buchhandlung findet man ausgesuchte Trainings. Zahlreiche Trainings habe ich bisher einzeln erworben. Allerdings bietet Video2Brain auch ein Abo-Modell an. Für 200 EUR im Jahr kann man sämtliche Trainings online ansehen. Für 300 EUR kann man die Videos und das Begleitmaterial zusätzlich noch herunterladen. Schaut man sich die Preise eines einzelnen Trainings so an, hat sich bereits nach 4-6 Trainings im Jahr der Preis des Abos amortisiert. Konsumiert man also sowieso mehrerer solcher Trainings, ist das Abo-Modell sinnvoll. Ich werde sicherlich noch ein paar Nächte drüber schlafen, tendiere aber momentan schon dazu, ein solches Abo abzuschließen.

Eine weitere sehr gute und empfehlenswerte Quelle für Video-Trainings ist der Rheinwerk-Verlag, ehemals Galileo Computing. Auch hier wird eine große Bandbreite an unterschiedlichen Trainings mit großartigen Trainern angeboten

Es gibt natürlich noch unzählige andere Quellen für Video-Trainings. Erwähnenswert ist vielleicht noch FotoTV. Hier gibt es eine ungeheure Menge an Tutorials zu den Themen Fotografie und Bildbearbeitung. Allerdings scheint es hier ausschließlich das Abo-Modell zu geben.

Noch ein Tipp zum Abschluss für die Video-Trainings: Bei Youtube gibt es viele kostenlose und dennoch sehr gute Video-Trainings. Ein Blick lohnt sich auf jeden Fall.

Blogs

Natürlich gehören Blogs für mich definitiv zu sehr wichtigen Lernquellen. Bereits seit mehreren Jahren habe ich die RSS-Feeds von unterschiedlichen Blogs und News-Seiten abonniert. Über 200 Abos verwaltet mein Feed-Reader, deutlich über 100 dabei allein im Bereich der Fotografie.

Einigen Blogs folge ich bereits seit mehreren Jahren. Bei anderen Blogs gibt es hingegen eine gewissen Fluktuation. Ich möchte hier aber auch zwei Blogs nennen, dessen Inhalte mich immer wieder faszinieren.

Der Stilpirat hat einen wunderbaren Schreibstil. Die Fotos gefallen mir richtig gut und hin und wieder bekommt man sehr gute Einblicke in seine Gefühlswelt, so dass der Blog in meinen Augen super Unterhaltung ist. Der zweite Blog ist earthshots.org. Hier gibt es täglich ein neues Foto von irgendwo auf der Welt. In meinen Augen ist jedes Einzelne dieser Fotos große Klasse.

Podcasts

Podcasts gibt es sowohl akustisch, also auch als Video. Fast ausschließlich verwende ich nur die akustische Möglichkeit von Podcasts. Beim Marathontraining ist man öfter mal stundenlang unterwegs. Diese Zeit verbringe ich dann nicht nur mit laufen, sondern bilde mich mit Hilfe von Podcasts weiter. So wird die Zeit ideal genutzt.

Ich habe mehrere Podcasts abonniert, hauptsächlich zur Fotografie. Aber auch die Themen Sport, Ernährung und Software-Entwicklung gehören zu meinen Podcasts-Abos. Der mit Abstand am häufigsten konsumierte Podcast ist Happyshooting. Zwei richtig sympathische Typen sprechen in sehr unterhaltsamer Form über die Welt der Fotografie. Schon öfter hat mich dieser Podcast zum Lachen gebracht. Absolut empfehlenswert.

Bücher

Bisher habe ich nur “neue” Medien vorgestellt. Aber natürlich gehört das gute alte Buch noch immer zu einer sehr guten Möglichkeit der Weiterbildung. Ich finde das Buch nach wie vor die beste Möglichkeit, um lange Texte zu lesen.

Auch hier ist die Bandbreite an Themen bei mir breit gefächert. Quasi zu allen genannten Themenbereiche nutze ich Bücher und lese gern und oft. Im Urlaub am Strand darf es dann abseits der Fachliteratur aber auch gerne mal ein Thriller sein.

Eine Empfehlung möchte ich hier gar nicht geben. Es gibt soviel gute Literatur, dass ich mit meinen Buchempfehlungen einen ganzen Blogbeitrag allein füllen könnte.

Hörbücher

Hörbücher sind vorgelesene Bücher, die eben rein auditiv konsumiert werden. Genau wie Podcasts nutze ich Hörbücher beim Sport um mich weiter zu bilden. Das bedeutet auch, dass hauptsächlich Fachbücher in meinem Hörbücher-Pool sind, insbesondere Hörbücher zur Verhaltenskompetenz.

An erster Stelle möchte ich hier ein Hörbuch empfehlen, was etwas aus der Rolle fällt. Es ist kein Buch zur persönlichen Weiterbildung, sondern die reine Unterhaltung. Aber es ist meiner Meinung nach großartige Unterhaltung. Der erstklassige Sprecher Christoph Maria Herbst als Hitler im Jahr 2011 in dem Buch “Er ist wieder da” macht das Hörbuch zu einem absolut genialen Werk. Die zweite Hörbuchempfehlung ist dann aber ein Fachbuch. In “Schnelles Denken, langsames Denken” werden mentale Muster aufgezeigt, die typischerweise in unseren Köpfen ablaufen. Ein gutes Buch, dass einem vielleicht doch vor der ein oder anderen Denkfalle bewahrt.

Magazine

Meine letzte Lernquelle, die ich hier erwähnen möchte, sind Magazine. Viele gute Magazine versorgen die Leser regelmäßig mit meist hochwertigen Informationen. Ich habe selbst auch mehrere Magazine abonniert. Hauptsächlich lese ich Magazine mit beruflichen Kontext. Aber ich lese auch regelmäßig Magazine in Sachen Fotografie und Bildbearbeitung.

Stellvertretend für die große Menge an unterschiedlichen und guten Magazinen, möchte ich zwei Magazine empfehlen, die ich selbst regelmäßig bzw. oft lese. Die c’t Digitale Fotografie habe ich abonniert und beziehe alle 2 Monate die neueste Ausgabe. Fototechnik und Bildbearbeitung sind genauso Themen, wie die Bildgestaltung oder die Erstellung und Bearbeitung von Videos. Das ist natürlich eine sehr große Bandbreite an Themen. Dennoch finde ich die Inhalte sehr professionell aufbereitet und vermittelt, wie man es vom heise-Verlag auch gewohnt ist. Als zweites Magazin möchte ich DOCMA empfehlen. Dieses Magazin behandelt quasi ausschließlich die Bildbearbeitung. Vorwiegend werden Techniken zu Photoshop und Lightroom vermittelt. Die Autoren der Artikel sind absolute Profis ihres Fachs, sodass die Inhalte ein sehr gutes Niveau haben. DOCMA lese ich nicht regelmäßig, sondern kaufe mir das aktuelle Exemplar, wenn mich die Inhalte interessieren.

Ich denke, dass ich damit viele Möglichkeiten für die eigene Fortbildung aufgezeigt habe. Natürlich gibt es darüber noch viel mehr Optionen. So ist der Lernerfolg bei Schulungen und Workshops auch immer sehr hoch. Allerdings sind es Möglichkeiten, die ich eher selten in Anspruch nehme und deshalb hier nicht aufgeführt habe.

Ich hoffe auch, dass die große Relevanz von ständigem Lernen für mich deutlich wurde und der ein oder andere Leser wertvolle Tipps für die persönliche Weiterbildung mitgenommen hat. Ich denke, dass es in der heutigen digitalen Zeit noch nie so einfach war, sich ständig weiterzubilden. Es besteht nach meiner Meinung aber auch eine gewisse Notwendigkeit, es zu tun.

Welche Möglichkeiten nutzt ihr so zum Lernen? Was fehlt euch in der Auflistung?

In diesem Sinne, danke fürs Lesen und bleibt begierig.

Gruß chuqa

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Tools

Heute gibt es den nächsten Beitrag, der euch einen Einblick in meine Arbeitsweise geben soll. In diesem Post soll es um Tools gehen, also Werkzeuge oder Hilfsmittel, die wesentlich für meinen Arbeitsalltag sind.

Bildverwaltung und Bildbearbeitung

Ich habe das Fotografie-Abo der Creative Cloud von Adobe, d.h. ich beziehe da unter anderem Lightroom und Photoshop in der aktuellen Version. Lightroom nutze ich im Moment noch fast ausschließlich für die Bildverwaltung. Photoshop ist entsprechend das Tool der Wahl für die Bildbearbeitung.

Für Photoshop habe ich noch diverse Plugins. So hatte ich die Nik-Collection erworben, als Google diese Software aufgekauft hatte. Zusätzlich habe ich noch das Topaz Details Plugin, mit dessen Hilfe Schärfe im Bild sehr gut gesteuert werden kann.

In die Kategorie der Bildbearbeitung zähle ich ausnahmsweise heute auch einmal Blender, das im Moment mein Tool für die Erstellung von 3D-Elementen ist.

Evernote

Evernote ist in den letzten Wochen zu einem meiner wichtigsten Tools geworden. Es dient dazu, Notizen zu erfassen und zu verwalten. Meine Notizen liegen in der Cloud, d.h. zentral im Internet und ich kann mit jedem internetfähigen Gerät darauf zugreifen. Ich kann so quasi von überall und zu jeder Zeit auf meine Notizen zugreifen.

Auf meinem Heimarbeitsplatz nutze ich hauptsächlich das Thunderbird-Plugin zum erfassen von Notizen. Aber auch das Standalone-Programm kommt auf anderen Rechnern zum Einsatz. Für Webseiten bietet sich der Web Clipper an, den es quasi für jeden Browser als Plugin gibt. So kann einfach und schnell von Webseiten Notizen erstellt werden. Und natürlich gibt es auch eine entsprechende App für Android und iOS, um von unterwegs Notizen zu erfassen.

Die Notizen werden in Evernote in Notizbüchern erfasst. So können die Notizen kategorisiert und geordnet werden. Ich erfasse mittlerweile fast alles über Evernote, das ich irgendwie an Information konservieren möchte. So notiere ich mir mit Evernote z.B. Informationen aus Lern-DVDs oder Podcasts um die Informationen später noch einmal nacharbeiten zu können. Aber auch wenn ich irgendwo auf etwas interessantes stoße, z.B. ein Buch, eine Webseite, DVD, oder, oder, oder, dann speichere ich mir das als Notiz.

Ihr seht also, dass Evernote ein Werkzeug ist, das tagtäglich im Einsatz ist. Mir ist es eine große Hilfe um Notizen jederzeit erfassen und abrufen zu können.

Trichord

Im letzten Beitrag habe ich euch Kanban vorgestellt. Ich organisiere mittels Trichord mein Kanban-Board. Nachdem ich dem Kanban-Post das Tool ein wenig vorgestellt habe, spare ich mir an dieser Stelle weitere Details und verweise auf diesen Kanban-Beitrag.

XMind

XMind ist ein Mindmapping-Tool. Mindmapping ist eine Kreativitätstechnik mit dessen Hilfe, Ideen und Gedanken zu einem bestimmten Thema visuell übersichtlich und geordnet erschlossen werden können.

XMind ist in meinen Augen nicht nur schick, sondern auch absolut intuitiv und einfach zu bedienen. Ich nutze das Werkzeug z.B. um Ideen zu entwickeln. So habe ich z.B. letztes Jahr die Idee der Architektur-Serie so entwickelt. Das Programm ist also nicht täglich im Einsatz, aber dennoch eine wichtige Unterstützung für meine Arbeitsweise.

Kalender

Ich bin doch recht vergesslich. Zum Glück gibt es Kalender. In digitaler Form nutze ich den Google-Kalender und speichere dort meine Termine. Am Heimarbeitsplatz nutze ich das Lightning-Plugin in Thunderbird um meinen Kalender zu organisieren. Unterwegs erinnert mich der in Android integrierten Google-Kalender an meine Termine.

Feedly

Ständiges Lernen und Informieren ist in meinen Augen absolut wichtig. Blogs sind dafür aus meiner Sicht eine immer noch gute Möglichkeit, um auf dem Laufenden zu bleiben. So habe ich einen recht großen Pool an Blogs, denen ich folge. Nachdem Google seinen Feedburner vor einigen Jahren einstellte und damit dieses Verwaltungswerkzeug für Feeds nicht mehr unterstützt wurde, wechselte ich zu der kostenlosen Version von Feedly. Verwendet wird Feedly über die Homepage. Das Tool bietet alles was ich brauche, um meine Blogs zu verwalten und zu lesen.

E-Mails

Wie bereits zweimal erwähnt, nutze ich für die Verwaltung meiner E-Mails Thunderbird. In meiner täglichen Arbeit spielen E-Mails allerdings keine besonders große Rolle. So nutze ich zwar täglich Thunderbird, verschaffe mir so aber lediglich an zentraler Stelle nur den Überblick zu meinen diversen E-Mail-Konten.

WordPress

Den Abschluss soll WordPress bilden. WordPress ist das Werkzeug für diesen Blog. Hier erfasse und verwalte ich die Beiträge. Außerdem ist die Software für die Präsentation der Webseite verantwortlich. Viel mehr gibt es auch gar nicht dazu zu sagen. Das Tool mach was es soll und unterstützt mich bei meiner Arbeit. Damit erfüllt es genau seinen Zweck.

Überhaupt gelten die letzten Sätze für alle diese Tools. Bei keinem der hier vorgestellten Werkzeuge gibt es Fehler, die mich bei meiner Arbeit behindern. Damit kann ich uneingeschränkt jedes dieser Werkzeuge empfehlen.

Ich hoffe, dass ich mit dem Beitrag ein interessantes Thema angeschnitten habe und bei dem ein oder andere Leser auch für seine eigene Arbeitsweise das Interesse für eines dieser Werkzeuge geweckt habe. Natürlich setze ich auch immer noch Stift und Papier ein. Meist um kurz Sachen zu skizzieren oder um Notizen zu erfassen, die meist keine 5 Minuten überleben. Der Anteil an digitalen Hilfsmitteln hat aber klar die Überhand und wird tendenziell auch eher mehr.

Welche Anwendungen nutzt ihr so tagtäglich?

In diesem Sinne, danke fürs Lesen und bleibt begierig.

Gruß chuqa

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Kanban

Mit diesem Beitrag möchte ich euch Kanban näher bringen. Kanban ist eine Methode um Prozesse zu steuern. Ursprünglich wurde Kanban von Toyota entwickelt und bedeutet so viel wie “Karte”.

Arbeit sichtbar machen

Mit Kanban macht man seine Arbeit in einfacher Art und Weise sichtbar. Man organisiert seine Arbeit mit Hilfe eines Kanban-Boards und Karten. Mein Kanban-Board besitzt 3 Spalten. Links befindet sich die “Todo”-Spalte. In der Mitte ist die Spalte “Doing” und ganz rechts die Spalte “Done”.

Es gibt ein Pool von Aufgaben in “Todo”, die es zu erledigen gilt. Aus diesem Pool wird eine Aufgabe direkt vor der Bearbeitung in die Spalte “Doing” verschoben. Nach Abarbeitung der Aufgabe, verschiebt man sie schließlich in die Spalte “Done”.

So hat man zu jedem Zeitpunkt einen guten Überblick, über die zu erledigen, die sich in Bearbeitung befindenden und die bereit erledigten Tickets. Die Betonung liegt hierbei auf die Sichtbarkeit der Tickets, die sich gerade in Bearbeitung befinden. So reduziert man sein WIP – Work in Progress, also die Anzahl an parallelen Arbeit.

Planung

Ich organisiere mittels Kanban meine Zeit nach der täglichen Arbeit, also meine Freizeit. Jeden Sonntag morgen setze ich mich hin und plane die kommende Woche. Viele Aufgaben stehen meist schon zu Beginn der Woche fest. Diese Aufgaben werden nach Aufwand geschätzt und der Woche hinzugefügt. Je nach Umfang der Planung werden dann noch weitere Aufgaben dazugeplant. Ich habe mittlerweile so viele Wochen in dieser Art durchgeführt, dass ich ein sehr gutes Gefühl für den Umfang der Woche habe, d.h. wie viel Aufwand ich in einer Woche schaffe.

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Durchführung

Unter der Woche kann ich dann die Aufgaben einzeln und quasi in beliebiger Reihenfolge abarbeiten. Ausnahme sind natürlich Termine, die zu einem bestimmten Zeitpunkt abgearbeitet werden müssen. Wie bereits erwähnt, werden die Aufgaben vor der Bearbeitung in die Spalte “Doing” gezogen und nach Abschluss in “Done” verschoben.

Lessons learned

Vor allem zum Anfang dieser Arbeitsweise, habe ich mir vor der Planung der kommenden Woche immer noch ein paar Minuten Zeit genommen und die vergangene Woche Revue passieren lassen. So konnte ich meine Planung und Arbeitsweise Stück für Stück verbessern. Mittlerweile ist das nur noch in Ausnahmefällen notwendig. Meist dann, wenn ich wider erwartend doch meine Aufgaben nicht geschafft habe. Auf jeden Fall halte ich es für sehr wichtig, ständig nach Verbesserungen zu suchen.

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Tools

Tools ist eigentlich falsch. Wesentlich ist eigentlich nur DAS Tool. Ich benutze für die gesamte Steuerung im Moment noch Trichord, von dem auch die Screenshots stammen. Das Tool bietet eigentlich für meine Zwecke zuviel. Die Planung, die ihr hier seht, ist eigentlich nur die unterste Stufe. Die oberste Ebene sind sogenannte Releases, die Features enthalten. Releases sind bei mir Monate. Features habe ich jeweils immer nur eins als Platzhalter, da sonst die weitere Planung nicht funktioniert.

Die Releases organisiert man nun weiter in Iterationen. Auch das ist eine zeitliche Gliederung. Bei mir sind es dann jeweils die einzelnen Wochen. Die Iterationen enthalten wiederum Stories. Für meine Planung sind die Stories jeweils bestimmte thematische Bereiche. So gibt es fast in jeder Iteration eine Story für die Fotografie bzw. den kreativen Bereich, eine Story für Sport und eine Story für Weiterbildung.

Auf der nächsten Ebene werden nun die Iterationen geplant, d.h. hier passiert die Wochenplanung. Wir sind nun auf der untersten Ebene angekommen, wo wirklich einzelne Aufgaben erstellt werden. Diese Aufgaben werden je nach Bereich der Story zugeordnet. So hat man einen schönen Überblick, welcher Bereich den Schwerpunkt in einer Woche bildet. Man kann so natürlich auch bewusst Schwerpunkte setzen.

Trichord bietet außerdem ein Burn-Down-Diagramm (linke Seite unten in den Screenshots). Das ist eine einfache Möglichkeit, einen schnellen Überblick zur aktuellen Situation der Aufgaben zu bekommen. Es wird eine diagonale graue Linie von links oben nach rechts unten angezeigt. Diese Linie gibt die durchschnittlich zu erledigenden Aufgaben an. Eine zweite rote Linie zeigt die tatsächlich erledigten Aufgaben. Es ist also ein Soll-Ist-Vergleich. Wie man erkennt, hänge ich diese Woche etwas hinterher.

Wie gesagt, eigentlich ist Trichord für meine Zwecke voll und ganz ausreichend. Etwas wirklich Wichtiges fehlt mir allerdings. Ich kann im Moment keine Aufgaben erfassen, die noch keiner Iteration zugeordnet sind. Ich bräuchte hin und wieder einfach ein Pool, in dem ich Aufgaben “zwischenparken” kann, um sie bei einer der nächsten Plannungen, dann eventuell in die Iteration zu verschieben. Trichord bietet für diesen Zweck die Anbindung an das Tracking System Trac. Das erfordert aber eine entsprechende Einrichtung, zu der ich bisher nicht gekommen bin. Ich kann aktuell meine Planung auch nur an einem Arbeitsplatz fortschreiben. Daher bin ich geneigt, das webbasierte Tool Kanbanize auszuprobieren. So weit ich gesehen habe, gibt es dort den angesprochenen Pool und ich kann mein Kanban-Board mit verschiedenen Geräten bedienen.

Ich hoffe, ich konnte euch mit diesem Beitrag einen kleinen Einblick gewähren. Vielleicht ist Kanban für den ein oder anderen ja auch eine sinnvolle Methode, die Arbeit zu organisieren. Übrigens ist Kanban hauptsächlich für die Prozesssteuerung im Team gedacht. Also warum nicht ein Haushalts-Kanban-Board erstellen und so die Arbeit sichtbar machen? Das Board muss übrigens auch nicht digital sein.

In diesem Sinne, danke fürs Lesen und bleibt begierig.

Gruß chuqa

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Andere Themen

Ich bin echt ein Held. Da erzähle ich euch lang und breit von meinen tollen Plänen für das Jahr 2015, vergesse aber völlig euch darüber zu informieren, dass ihr euch dafür noch etwas gedulden müsst. Zum Einen habe ich keinen Content zu irgendeines dieser Themen, so dass ich noch nichts zeigen kann. Zum Anderen, und das wiegt noch viel schwerer, komme ich die nächsten Wochen absolut dazu, mich damit zu beschäftigen.

Wie bereits im Herbst angekündigt, habe ich noch eine Schulung zu bewältigen. Je näher die Zertifizierung rückt, desto mehr merkt man, wie viel eigentlich noch getan werden muss und wie wenig Zeit dafür bleibt. Klare und oberste Priorität hat deshalb diese Schulung. Die sehr zeitaufwendigen Ziele für meine kreative Freizeit müssen da zurückstecken. Ich werde also bis Mitte/Ende Februar leider wenig bis gar nichts in Richtung der Erfüllung meiner Ziele zeigen können.

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Und was nun? Soll ich echt die nächste 4-6 Wochen lang nicht bloggen? Das will ich eigentlich nicht. Aber leider werde ich um eine Reduzierung wohl kaum herum kommen. Also habe ich mir Gedanken darüber gemacht, wie ich mit dem was ich habe und kann, vielleicht doch den ein oder anderen interessanten Beitrag verfassen kann. Also warum gebe ich euch nicht ein paar Einblicke in meine Arbeitsweise. Dabei soll es rund um meinen kreativen Arbeitsalltag gehen. So möchte ich z.B. Tools und Methodiken zeigen, die mir die tagtägliche Arbeit erleichtern und die sich für mich bewährt haben. Vielleicht ist ja da für den ein oder anderen etwas dabei, dass man auch für sich selbst nutzen kann.

In diesem Sinne, danke fürs Lesen und bleibt begierig.

Gruß chuqa

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Was wird 2015

Willkommen in 2015. Ich wünsche jedem Leser ein gesundes neues Jahr.

Das neue Jahr hat begonnen. In den letzten Jahren hat sich hier auf dem Blog eingebürgert, dass ich meine Ziele bezüglich des Bloginhaltes für das vor uns liegende Jahr darlege. Diesen Brauch möchte ich hiermit beibehalten.

Die letzten Tage habe ich mir viele Gedanken darüber gemacht, was ich denn als freischaffender Künstler in 2015 umsetzen und präsentieren kann. Es fiel mir diesmal wirklich nicht leicht. Ich habe zwar verschiedene Interessen, tat mich aber in der Formulierung klarer Ziele schwer. Grund dafür ist auch die Art, wie ich meine Ziele dieses Jahr setzen will. Dazu muss ich allerdings etwas ausholen und einen kleinen Ausflug in meine Projektmanagement-Schulung machen.

Smarte Ziele

In meiner Schulung zum Projektmanagement-Fachmann gibt es ein wichtiges Kapitel zu Projektzielen. In diesem Kapitel werden wichtige Kriterien für Ziele vermittelt. Danach sollen Ziele “SMART” sein. SMART ist dabei das Akronym, dass sich aus den Anfangsbuchstaben folgender Begriffe zusammensetzt:

  • Specific (spezifisch) – Ein Ziel soll einfach, konkret und verständlich sein.
  • Measurable (messbar) – Erreichung von dem Ziel ist anhand von Kriterien feststellbar.
  • Archievable (akzeptabel) – Ein Ziel soll im Rahmen von Werten, Ethik und Normen akzeptiert sein.
  • Realistic (realistisch) – Anhand der gegebenen Bedingungen muss das Ziel erreichbar sein.
  • Timeable (terminiert) – Das Ziel muss zeitlich planbar und zu einem definierten Zeitpunkt erreichbar sein.

Diese Kriterien führen dazu, dass die Erreichung der Ziele gut kontrolliert werden. Vage formulierte Ziele sind eher Wünsche. Mit diesen Kriterien wird dagegen gesteuert. Deshalb möchte ich meine Ziele für das Jahr 2015 nach den SMART-Kriterien formulieren. Das wird es mir einfach machen, am Ende des Jahres die Erreichung meiner Ziele zu überprüfen. Je nach Ziel können auch Zwischenziele sinnvoll sein. So kann auch der Weg zum finalen Ziel ständig kontrolliert werden.

Da die Rahmenbedingungen ja nun gesteckt sind, kann ich nun zu meinen eigentlichen Zielen für das Jahr 2015 kommen.

3D-Modelierung

Ja auch in diesem Jahr soll die 3D-Welt einen bedeutenden Teil hier in diesem Blog ausmachen. Wie aber mache ich das Ziel nun “smart”?

Die Animation eines Charakters ist ja noch von letztem Jahr offen. Das wird also auf jeden Fall Bestandteil des Ziels sein, aber eher implizit. Ich formuliere im Sinne der SMART-Kriterien das Ziel daher wie folgt:

Am 31.12.2015 wird ein mindestens 20 Sekunden langes Video existieren, dass einen sich bewegenden 3D-Charakter in einer 3D-Welt zeigt. 

Composing

Composing im Sinne der Kunst ist das Zusammensetzen verschiedener Elemente in einer Arbeit. Diese Arbeit soll in meinem Fall ein Bild sein, d.h. ich möchte Bilder aus mehreren Einzelbildern erstellen. In erster Linie soll dafür Photoshop zum Einsatz kommen. Bei solcher Art der Bilderstellung können viele unterschiedliche Techniken eingesetzt werden. Gerade das ist für mich erstrebenswert, da ich so meiner Fertigkeiten mit dem Werkzeug erweitern kann. Allerdings kann ich mir auch gut vorstellen, ein solches Composing mit 3D-Elementen zu erstellen. Die smarte Formulierung sieht deshalb wie folgt aus:

Am 31.12.2015 habe ich mindestens 2 Bilder in diesem Blog veröffentlicht, die mit Hilfe verschiedener Elemente zusammengesetzt sind.

Fotografie

Die Fotografie soll natürlich auch nicht zu kurz kommen. Nicht das ich ganz und gar in der virtuellen Welt versinke. Die Fotografie von Architektur letztes Jahr war nicht nur spannend, sondern aus meiner Sicht auch richtig erfolgreich. Normalerweise sollte ich diese Art der Fotografie weiterführen, da ich noch viel Potential für Verbesserungen sehe. Ich denke schon, dass ich es weiter machen werde. Allerdings nicht mehr so konkret wie letztes Jahr.

Vielmehr möchte ich mein Horizont in der Fotografie erweitern und mal etwas komplett Neues ausprobieren. Seit nunmehr über 7 Jahren lebe ich in Stuttgart und kenne diese Stadt mehr oder weniger gut. Ich möchte im kommenden Jahr dem Blogbesucher in verschiedenen Fotoserien Stuttgart näher bringen und aus verschiedenen Perspektiven porträtieren. Smart ausgedrückt, klingt es dann wie folgt:

Bis zum Ende des Jahres werde ich mindestens 6 Serien zu der Stadt Stuttgart fotografisch produzieren. Jede Serie widmet sich einem bestimmten Thema. Zu jeder Serie werde ich mindestens 5 Bilder zeigen.

Weitere Ziele

Ich möchte es vorerst bei diesen 3 smarten Zielen belassen. Natürlich habe ich darüber hinaus noch weitere Ziele, wie z.B. die Menge an Blogbeiträgen. Auch dieses Jahr möchte ich im Schnitt einen Beitrag pro Woche hier veröffentlichen. Natürlich ließe sich auch dieses Ziel “smart” formulieren. Allerdings kann das in meinen Augen auch schnell dazu führen, dass die Qualität einzelner Beiträge zu wünschen übrig lässt, nur damit ein Beitrag in der Woche erscheint. Für mich zählt an dieser Stelle aber Qualität vor Quantität und damit ist die Anzahl bzw. Frequenz der Beiträge kein konkretes Ziel für dieses Jahr.

Auch das Blogtheme ist noch nicht völlig aus meinem Zielhorizont verschwunden. Aber zum Einen habe ich den Anschluss an die aktuelle Entwicklung im HTML-Bereich verpasst und zum Anderen ist der Aufwand doch recht enorm. Mit jedem Jahr mehr, schwinden meine Fähigkeiten, wirklich brauchbaren Webseiten zu verfassen. Es gibt soviel Entwickler da draußen, die das deutlich besser können als ich. Daher wird die eigene Entwicklung eines Blogtheme für das Jahr 2015 nicht in meiner Zielliste auftauchen.

Ich habe nun also 3 Ziele für das kommende Jahr erfasst. Ich weiß, dass die Ziele unglaublich ambitioniert sind. Aus heutiger Sicht habe ich volles Vertrauen, die Ziele zu erreichen. Allerdings habe auch ich keine Glaskugel und weiß nicht schon jetzt, was das Jahr so bringt. So oder so ist jedes einzelne Ziel mit viel Arbeit und Aufwand verbunden. Aber ich bin motiviert und gewillt, jedes einzelne Ziel zu 100% zu erfüllen.

In diesem Sinne, danke fürs Lesen und bleibt begierig.

Gruß chuqa

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Was war 2014

Nur noch wenige Stunden im Jahr 2014 bleiben, bevor ein neues Jahr anbricht. Am Jahresende gibt es obligatorisch viele Rückblicke. Auch ich habe in den letzten Jahren in einem Beitrag das jeweilige Jahr noch einmal Revue passieren lassen. Auch dieses Mal möchte ich einen letzten Blick zurückwerfen, bevor dann wieder nach vorne geschaut wird.

Zahlen, Zahlen, Zahlen

Die eigene Statistik ist ja immer irgendwie interessant. So möchte ich an dieser Stelle dem geneigten Leser ein paar Zahlen zu meinem Blogjahr präsentieren. Auch dieses Jahr sind die Besucherzahlen gestiegen. Leider ist die Zunahme nicht ganz so umfangreich ausgefallen, wie die Jahre davor. Ich komme bis zum heutigen Tag auf ca. 8 Besucher am Tag, was immerhin über 200 Zugriffe mehr als in 2013 macht.

Ich habe in 2014 49 Beiträge geschrieben. Das bedeutet, dass fast jede Woche ein Blogpost erschienen ist. Dennoch habe ich 2 Beiträge weniger als letztes Jahr verfasst. Gerade zum Anfang des Jahres habe ich da die ein oder andere Woche keinen Beitrag publiziert. Trotzdem bin ich mit der Anzahl zufrieden und habe das Ziel, jede Woche einen Beitrag zu veröffentlichen, aus meiner Sicht erfüllt.

Ziele für 2014

Als nächstes möchte ich kurz auf die gesteckten Ziele für 2014 Bezug nehmen. Welches waren denn nun die Ziele für 2014? In dem Beitrag “Was wird 2014″ habe ich im wesentlichen 4 Hauptziele für das Jahr niedergeschrieben.

An erster Stelle stand das 3D-Modelling. Ich wollte meinen 3D-Charakter Egon texturieren und animieren, sowie in einer virtuelle 3D-Welt platzieren. Bis zu der Animation habe ich das Ziel mehr oder weniger geschafft. Der Charakter existiert in einer texturierten Form und wurde von mir auch in einer kleinen aber feinen 3D-Welt eingebettet. Bei der Animation gab es dann aber Probleme, dessen Ursache ich leider nicht ermitteln konnte. Arme, Beine und Gesicht konnte ich noch animieren. Sollte allerdings der gesamte Charakter bewegt werden, dann wollten die Augen einfach nicht im Kopf bleiben. Die Animation dieses Charakters war damit beendet. Um dieses Ziel der Animation wirklich voll zu erfüllen, muss ein anderer Charakter her. Diesen Charakter konnte ich bisher nicht erstellen, da ich ab September aus beruflichen Gründen (Details dazu im Beitrag Aktuelles) kein 3D-Modeling mehr gemacht habe. Dieses Ziel habe ich damit zu einem großen Teil erreicht, aber eben nicht voll und ganz geschafft.

Als zweites Ziel habe ich die Bildbearbeitung definiert. Leider hatte ich kein konkretes Ziel dazu formuliert. Angedacht war, dass die Bildbearbeitung zusammen mit der 3D-Modellierung zum Einsatz kommt. Außerdem sollte jeden Monat ein bearbeitetes Bild gezeigt werden. Photoshop habe ich in diesem Jahr nicht mit den 3D-Modellen zusammen gebracht. Allerdings habe ich es geschafft, monatlich in “Zeit für Bilder” ein Foto mit Photoshop zu bearbeiten und hier auch zu zeigen. Damit habe ich auch dieses Ziel nur zum Teil erfüllt.

Das dritte Hauptziel war die Fotografie von Architektur. Jeden Monat sollte Architektur fotografiert werden. Auch wenn ich im September kein Foto geliefert habe, so beanspruche ich dennoch das Ziel vollständig erreicht zu haben. Das fehlende Bild vom September habe ich im Oktober nachgeholt und somit 12 Architekturfotos im Jahr 2014 geliefert. Bei diesen Bildern habe ich auch starken Gebrauch von Photoshop gemacht. Damit habe ich dann auch das Ziel der Bildbearbeitung ein Stück weit bearbeitet. Auch die analoge Fotografie fiel noch als Ziel in einem Satz. Ehrlicherweise muss ich gestehen, dass ich in diesem Bereich überhaupt gar nix gemacht habe.

Das vierte Ziel für 2014 ist eine “Never-Ending-Storing”. Ich wollte mit erhöhter Priorität nun endlich mal das Blogtheme umsetzen. Wer den Blog verfolgt, wird erkannt haben, dass es nicht passiert ist. Ich habe im Sommer tatsächlich 2 Wochen lang an einem Theme gearbeitet und habe sicherlich so ca. 80% fertig. Leider stellt sich dann heraus, dass der Feinschliff doch deutlich länger benötigt. Mir fällt dazu das Paretoprinzip (80-20-Regel) ein. Diese Regel besagt, dass 80% der Ergebnisse in 20% der Zeit erreicht werden. Für die restlichen 20% werden dann 80% der Zeit benötigt. Lange Rede, kurzer Sinn: das Theme ist nicht einsatzbereit.

Sonstige Themen in 2014

Was waren sonst noch so die Themen im Jahr 2014? Wenn ich so durch die Beiträge von 2014 blättere, dann habe ich kein Thema wirklich vertiefend behandelt. Es gab diverse einzelne Beiträge.

So hatte ich dieses Jahr 5-jähriges Bestehen des Blogs. Auch den Blog betreffend ist das Neuaufsetzen der Galerie. Außerdem gab es in diesem Jahr ein paar Beiträge zu meiner Person. In einem recht umfangreichen Post habe ich mich selbst dem Leser vorgestellt. Einige Wochen später habe ich dann meine Fußball-Karriere beendet. Auch dieser doch recht große Einschnitt war hier kurz Thema.

Dieses Jahr ist außerdem von großen Investitionen im Fotobereich geprägt. Ich habe mir nicht nur ein neues Stativ gekauft, sondern gleich noch neues Standardobjektiv dazu. Außerdem war eine neue Kamera fällig. Nach dem Besuch auf der Photokina im September 2014, fiel bei mir auch die Entscheidung, welche neue Kamera es sein soll. Kurz danach bekam ich dann mein Modell der auf 2000 Stück limitierten “Pentax K-3 Prestige Edition”.

Im August war ich am Bodensee zum Seenachtfest und habe dort ein gigantisches Feuerwerk fotografiert. Dabei konnte ich ein paar Punkte sammeln und in einem Beitrag euch zugänglich machen, die bei dieser Art der Fotografie zu beachten sind. Auch den obligatorischen Urlaubsbericht meines Sommerurlaubs auf Teneriffa konnte hier gelesen werden. Im November dann hatte ich noch ein wirkliches Highlight, als ich an einem Samstag deutlich vor Sonnenaufgang an den Wildsee im Schwarzwald fuhr, um dort einen Sonnenaufgang zu fotografieren.

Damit ist das Jahr 2014 abgeschlossen. Im nächsten Beitrag nächstes Jahr werde ich dann über meine Ziele für 2015 sprechen. Ich wünsche jedem Leser einen guten Rutsch und ein schöne Silvesterparty.

In diesem Sinne, danke fürs Lesen und bleibt begierig.

Gruß chuqa

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