Zeit für Bilder: Sacré Cœur de Montmartre

Ich habe mich diesen Monat in “Zeit für Bilder” wieder für ein Bild aus Paris entschieden. Es handelt sich diesmal um die Kirche Sacré Cœur de Montmartre. Diese steht auf dem Hügel Montmartre in Paris etwas abseits des Stadtzentrums. Durch den leicht erhöhten Standort ist die Kirche trotzdem gut von vielen Stellen in Paris zu sehen.

Sacre Coeur

Bei der Bearbeitung habe ich in erster Linie einen deutlichen Zuschnitt gewählt und die Kirche perspektivisch verzerrt, denn mein Standpunkt war deutlich unterhalb des Baus. Dadurch kippt die Kirche auf dem Originalbild etwas nach hinten. Die Verzerrung korrigiert diesen perspektivischen Umstand.

Dazu gibt es die bereits bekannten Streifenwolken und die Schwarz-Weiß-Umsetzung in einer sehr kontrastreichen Art und Weise. Diese gesamte Bearbeitung geht mittlerweile recht flüssig von der Hand und dauerte in diesem Fall knapp 30 Minuten. Trotzdem möchte ich das nächste Mal wieder etwas mehr Zeit in die Bearbeitung investieren, um das Bild vielleicht etwas spannender zu machen.

In diesem Sinne, danke fürs Lesen und bleibt begierig.

Gruß chuqa

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Feuerwerk fotografieren

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Am letzten Wochenende war das Seenachtfest in Konstanz. Ich hatte die Gelegenheit vor Ort zu sein. Absolutes Highlight dieser Veranstaltung ist ein über 30-minütiges Feuerwerk auf dem Bodensee. Ich plante schon im Vorfeld, das Feuerwerk zu fotografieren und so hatte ich die notwendige Ausrüstung dabei. Dieses Feuerwerk ist wirklich sehenswert. In dieser Form hatte ich so etwas bisher noch nicht gesehen.

Wirklich grandios ist das ganze Ambiente um das Feuerwerk herum. Die Tatsache, dass das Feuerwerk von Schiffen auf dem See aus gezündet wird und das tausende Besucher am Ufer es verfolgen, findet man wohl so oft nicht.

Wenn ich das Event so Revue passieren lasse, fallen mir doch ein paar Punkte auf, die ich richtig gemacht habe und einige, die sich auch noch verbessern lassen. Diese Gedanken möchte ich hier darlegen und damit ein paar Tipps geben, was man beim Fotografieren eines Feuerwerks beachten sollte.

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Standort

Der Standort ist das A und O bei der Aufnahme und zwar in zweierlei Hinsicht. Je nachdem wie man die Aufnahmen plant, möchte man eventuell etwas von der Umgebung mit auf dem Bild haben. Denn obwohl es bei einem Feuerwerk quasi immer dunkel ist, wird durch die Feuerwerkskörper teilweise sehr viel Licht abgeben, so dass die Umgebung ebenfalls beleuchtet wird. Beim Seenachtfest diente das Wasser als Spiegel und verlieh so automatisch der Umgebung Kontur. Die Kamera muss natürlich auch so ausgerichtet werden, dass nicht nur der Himmel anvisiert wird.

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Der zweite wichtige Punkt beim Standort betrifft den Wind. Je nach Umfang des Feuerwerks entsteht recht viel Qualm. Optimal wäre also ein Standpunkt, zu dem der Qualm nicht hinzieht. Natürlich ist das auch immer von den Örtlichkeiten abhängig. Beim Seenachtfest kam der Wind vom See. Das ist sicher nicht günstig, aber man war quasi gezwungen, direkt im Qualm zu stehen. Glücklicherweise wurde das Feuerwerk von zwei Positionen gestartet, wobei die erste Position etwas seitlich von meinem Standpunkt war und mich daher der Qualm nicht erreichte. Bei der zweiten Position war es etwas anders. Gerade gegen Ende stand ich voll in der Qualm- und Aschewolke. Das trübt sicher etwas das Bild, aber erkennbar sind die verschiedenen Effekte dennoch. Wenn möglich, würde ich aber trotzdem immer eine Position abseits des Qualms bevorzugen.

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Ausrüstung

Absolut unverzichtbar bei der Fotografie von Feuerwerk ist ein Stativ. Die etwas längeren Belichtungszeiten lassen sich aus der Hand einfach nicht mehr gut bewerkstelligen. Außerdem fand ich einen kabelgebundenen Fernauslöser sinnvoll. Denn selbst wenn die Kamera fest auf einem Stativ geschraubt ist, können durch Betätigen des Auslösers kleine Bewegungen entstehen, die gerade bei den feinen Strukturen vom Feuerwerk sichtbar sind.

Die Art des Objektivs ist natürlich auch etwas vom Standort abhängig. Ich dachte, dass ich mit meinem 17-70mm gut gerüstet bin. Für die erste Position, von der das Feuerwerk gestartet wurde, war es auch perfekt. Mit einem leichten Zoom von 25-30mm habe ich die Szenerie recht gut abbilden können.

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Für die zweite Position wollte ich ausschließlich die kleinste Brennweite verwenden, da ich doch recht nah an den Schiffen stand. Als ich die Kamera aufbaute, war ich überzeugt, dass der Bildwinkel reicht, da doch recht viel vom Himmel zu sehen war. Wie sich aber bald herausstellte, gingen die Raketen doch unglaublich hoch und zeigten ihre Bilder scheinbar direkt über dem Kopf. Diese konnte ich dann einfach nicht mehr voll erfassen. Eine noch kleinere Brennweite wäre hier sicher hilfreich gewesen.

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Fokus

Normalerweise ist es bei einem Feuerwerk stockdunkel. Fokussieren mit der Spiegelreflex ist damit kaum möglich, zu mindestens mit meiner Kamera nicht. Ich kenne drei Möglichkeiten, den Fokus dennoch einzustellen.

Zum Einen kann das Equipment schon vor der Dunkelheit aufgebaut und eingestellt werden. Ich habe während der Dämmerung das Stativ aufgestellt und die Kamera eingestellt. Es war genug Licht vorhanden, das ich den Fokus einstellen konnte.

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Die zweite Möglichkeit der Fokussierung verwendet die wenig vorhandenen Lichter. Meist befinden sich irgendwo in einiger Entfernung ein paar Lichtquellen von Häusern oder Straßenbeleuchtung, die für die Fokussierung genutzt werden können. Eventuell muss die Kamera etwas probieren, aber sie kann durchaus auch mit diesen Lichtern einen Fokus finden und setzen.

Die dritte Möglichkeit setzt ein wenig Kenntnis des Objektivs und der manuellen Fokussierung voraus. Das Vorgehen sollte man auf jeden Fall vorher im Hellen mal ausprobiert haben. Bei einem Feuerwerk wird eigentlich immer ein Fokus auf unendlich benötigt. Deshalb setzt man zuerst die Fokussierung auf den manuellen Modus. Anschließend dreht man den Fokusring des Objektivs bis zum Anschlag auf die Seite der Unendlich-Fokussierung. Meist muss man dann aber den Fokusring noch ein kleines Stück zurückdrehen, damit der Fokus perfekt sitzt.

Bei allen 3 Fokusmethoden gilt danach, dass der manuelle Fokusmodus eingestellt wird. Sonst sucht sich die Kamera später am schwarzen Nachthimmel vergeblich einen Fokuspunkt und “pumpt” die Fokuslinse fleißig hin und her. Natürlich sollte man dann auch während der Aufnahmen das Verändern des Fokusrings vermeiden.

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Belichtung

Die Belichtung setzt sich aus der Empfindlichkeit, der Blende und der Belichtungszeit zusammen. Bei Feuerwerken muss man bei der Belichtungszeit flexibel sein. Je nach gezündetem Feuerwerkskörper sind unterschiedliche Belichtungszeiten notwendig. Die Raketen kommen Schlag auf Schlag. Die Belichtungseinstellungen zwischen einzelnen Fotos zu ändern, ist quasi nicht möglich. Auch die Belichtungsautomatik versagt aufgrund der Lichtverhältnisse gnadenlos.

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Es ist also volle Kontrolle über die Belichtung und vor allem über die Belichtungszeit notwendig. Ich habe mich deshalb für den Bulb-Modus entschieden. D.h. bei jedem Bild bestimmt man selbst, wie lange belichtet wird, während Empfindlichkeit und Blende voreingestellt ist. Die beiden festen Parameter muss man dann natürlich so einstellen, dass je nach Belichtungszeit auf dem finalen Bild auch etwas zu sehen ist. Ich habe mich für eine Blende von f/6,3 und einer Empfindlichkeit von ISO 400 entschieden. Damit waren Belichtungen von einer halben Sekunde bis zu 2 Sekunden möglich. Natürlich ist das auch von der Helligkeit der Feuerwerkskörper abhängig. Und sicher ist die Belichtungszeit auch nicht für jedes Bild ideal, aber Kompromisse muss man aufgrund der Gegebenheiten eben eingehen. Der Ausschuss ist deshalb echt enorm. Ich hatte knapp 400 Bilder gemacht, von denen ca. 30-40 wirklich brauchbar sind.

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Nachbearbeitung

Wirklich viel Nachbearbeitung war nicht notwendig. Mein Stativkopf war nicht 100% korrekt auf die erste Position des Feuerwerks eingestellt, so dass der Horizont dort etwas gekippt ist. Ich habe in der Nachbearbeitung also das Bild soweit wie möglich begradigt und bei allen Bildern den Ausschnitt angepasst.

Meine Kamera zeigt schon bei geringer Erhöhung der Empfindlichkeit ein deutliches Rauschen. Das wollte ich so in den finalen Bildern nicht haben und habe deshalb das Rauschen etwas reduziert. Ansonsten war ich mit den “Bildern out of Cam” absolut zufrieden und habe keine weitere Bearbeitung durchgeführt.

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In diesem Sinne, danke fürs Lesen und bleibt begierig.

Gruß chuqa

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Architektur 2014: Börse Stuttgart

Die Börse in Stuttgart ist diesen Monat mein Architekturbild. Das Bild entstand schon vor 2 Monaten mit meiner kleinen Kompaktkamera. Ich habe es an demselben Tag aufgenommen, an dem ich auch die Volksbank in Stuttgart fotografiert habe. Das Gebäude beherbergte früher eine Bank und wurde 2002 für die Börse umgebaut.

Börse StuttgartIch mag Wolken die Streifen ziehen. Bei diesem Bild mit der Kompaktkamera konnte ich aber nicht die notwendige Zeit belichten, um schon bei der Aufnahme die Wolken in Streifen abzubilden. So musste das in der Nachbearbeitung passieren. Für den Himmel ist das auch kein Problem. Aber man erkennt es an den Spiegelungen in den Fenstern, dass bei der Aufnahme die Wolken anders aussahen.

Ansonsten habe ich das Foto wieder in Schwarz-Weiß umgesetzt und einige Stellen selektiv bearbeitet. So wurde z.B. das Gitter am Dachrand deutlich aufgehellt um so einen großen Kontrast zu den doch eher dunklen Fensterreihen zu schaffen.

Die Nachbearbeitung hat aber doch einige Schwächen, die mir zu spät aufgefallen sind. So wurde das Gitter nur ungenügend zum Himmel abgegrenzt, so dass unsaubere Ränder entstehen. Da muss ich beim nächsten Mal unbedingt besser drauf achten.

In diesem Sinne, danke fürs Lesen und bleibt begierig.

Gruß chuqa

 

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Egon ist unanimierbar

Ich habe es versucht. Ich habe es wirklich versucht und verschiedene Sachen ausprobiert. Aber Egon lässt sich einfach nicht sinnvoll animieren. Im Laufe der Modellierung muss ich irgendetwas falsch gemacht haben, so dass ich die Augen nicht mit dem gesamten restlichen Körper verbinden kann. Wenn ich nun Egon animieren, fallen ihm wortwörtlich die Augen aus. Das hat Egon nun wirklich nicht verdient und so lasse ich es bleiben. Damit bleibt folgendes Bild vorerst das Letzte von Egon.

Egon v8

Wie geht es nun weiter?

Mein Ziel für dieses Jahr ist es, eine Animation mit Blender zu erstellen. Eigentlich war dafür Egon gedacht. Das wird nun nichts und so muss eine Alternative her. Ich stehe ja immer noch am Anfang meiner Blender-Karriere. Deshalb werde ich mich vor allem in der Modellierung trainieren. Dabei wird sicherlich noch ein Charakter entstehen, der sich dann hoffentlich besser animieren lässt. Wenn ich soweit bin, werde ich an dieser Stelle auch darüber berichten. Bis dahin wird es hier aber deutlich weniger Blender-Content geben.

In diesem Sinne, danke fürs Lesen und bleibt begierig.

Gruß chuqa

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Brot- und Butterlinse

Als Brot- und Butterlinse wird in der Fotografie ein Objektiv bezeichnet, welches man quasi immer dabei hat und für die meisten Aufnahmen benutzt. Je nach Genre und Fotograf handelt es sich dabei um ein anderes Objektiv. Ein Sportfotograf bevorzugt sicherlich große Brennweiten, während bei der Architekturfotografie meist kleine Brennweiten eingesetzt werden. Für viele Anfänger wird das mitgelieferte Kit-Objektiv die Brot- und Butterlinse sein. So auch für mich. Als ich meine Kamera kaufte, war ein 18-55mm-Objektiv dabei. Etwas später kam noch ein 55-300mm Telezoom dazu. Auch das ist eher ein Kit-Objektiv. Mit diesen beiden Objektiven und den manuellen M42-Objektiven habe ich die vergangenen 5 Jahre fotografiert. Obwohl ich immer wieder davon gelesen habe, wie sinnvoll es ist, diese Kit-Objektive durch höherwertiges Glas zu ersetzen, ist es bei mir in all den Jahren nicht dazu gekommen.

Nun endlich, nach dieser langen Zeit, habe ich mir endlich ein neues Objektiv gekauft. Ziel war es, eine neue Brot- und Butterlinse zu finden und damit mein 18-55mm überflüssig zu machen. Vor allem die lauten Fokussiergeräusche und das “Pumpen” beim Fokussieren unter schlechten Lichtverhältnissen störte mich. Ich hatte die Wahl zwischen Objektiven von Pentax, Tamron und Sigma. Da ich vorbehaltlos gegenüber jedem Hersteller bin, habe ich mich nach Empfehlung aus einem Forum für das Sigma 17-70mm 2.8-4.0 entschieden.

objektiv

Die erste Auffälligkeit ist die quasi geräuschlose Fokussierung. Auch wenn das heutzutage bei den Objektiven Standard ist, so ist es für mich doch eine völlig neue und positive Erfahrung. Das allein ist schon Grund genug, das Kit-Objektiv abzulösen. Aber wenn man schon Geld ausgibt, möchte man auch gleich noch einen Mehrwert an Qualität haben. Aber liefert das Objektiv nun überhaupt bessere Ergebnisse als mein altes 18-55? Um davon einen Eindruck zu bekommen, habe ich beide Objektive auf die Kamera geschnallt, die wiederum auf dem Stativ befestigt war. Beide Objektive habe ich möglichst genau auf 50mm eingestellt, so dass ungefähr der gleiche Ausschnitt zu sehen. Mit jedem Objektiv habe ich bei Blende 11 eine Aufnahme gemacht. Anschließend habe ich beide Bilder in Photoshop überlagert und das Bild in 4 Streifen geteilt, bei denen jeweils das Bild von dem einen oder das Bild von dem anderen Objektiv zu sehen ist. An den Rändern der Streifen kann man die beiden Bilder dann gut vergleichen.

Objektivvergleich Weitwinkelzoom

Ich denke, dass man in diese Darstellung nicht viel Unterschiede feststellen kann. Aber sobald man etwas hineinzoomt, treten doch ein paar Unterschiede zu Tage. So zeigt folgendes Bild den Ausschnitt 2 in der Mitte des Bildes in 100% Darstellung:

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Schon bei dieser Darstellung erkennt man eine bessere Auflösung des Sigma-Objektivs. Noch gravierender werden die Unterschiede, je weiter man die Randbereiche des Bildes vergleicht und noch weiter hineinzoomt. Folgend zeige ich eine 300%-Darstellung des Ausschnitt 1.

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Während das Pentax-Objektiv bei dieser Vergrößerung dort eigentlich nur noch Match zeigt, ist bei dem Bild mit dem Sigma-Objektiv noch Struktur zu erkennen. Qualitativ habe ich damit also auch deutlich dazugewonnen. Bloß gut, möchte man meinen. Damit schicke ich nun voll überzeugt das Kit-Objektiv von Pentax in Rente und spare auf das nächste hochwertige Stück Glas.

Wenn man(n) schon mal beim Shoppen ist…

Manfrotto

… dann gibt es auch gleich noch ein neues Stativ dazu,denn mein bisheriges Stativ lässt sich nicht mehr so richtig fixieren. Außerdem störte mich die mangelnde Stabilität. Beim Neukauf habe ich mich für ein 3-Bein-Stativ von Manfrotto mit 3-Wege-Neiger-Stativkopf. Laut Verkäufer ist es eine Anschaffung fürs Leben. Na da bin ich ja mal gespannt. Auf jeden Fall ist es deutlich stabiler und macht einen wertigeren Eindruck. Einen kurzen Test konnte ich auch bereits machen. Möchte aber gar nicht viel dazu sagen. Das Stativ macht, was es soll, ist stabil und der Kopf lässt sich präzise einstellen und fixieren. Kein Wackeln oder Ruckeln. Perfekt also. Naja fast. Nachteilig sind die Packmaße und das Gewicht. Beides ist deutlich höher als bei meinem alten Stativ. Aber irgendwo muss man ja Abstriche machen und als Reisestativ war es eh nicht gedacht.

Und da aller guten Dinge drei sind, gab es in meinem “Kaufrausch” noch ein Polarisationsfilter. Eigentlich darf ich das auch nicht erzählen, denn so ein Filter gehört eigentlich in jede Fotoausrüstung. Aber besser spät, als nie. Auch dazu möchte ich nicht viel erzählen, werde hier aber bestimmt in einem eigenen Beitrag mal über den Einsatz des Filters berichten.

In diesem Sinne, danke fürs Lesen und bleibt begierig.

Gruß chuqa

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Zeit für Bilder: Open Spaces

Der Monat neigt sich dem Ende und es fehlt noch das Bild in “Zeit für Bilder”. Diesen Monat zeige ich mal wieder ein Landschaftsbild und keine Architektur. Das Besondere an dem Bild ist die Schwarz-Weiß-Umsetzung. Das ist für ein Landschaftsbild sicherlich ungewöhnlich, aber ich glaube es passt und ich mag schwarz-weiß einfach.

Open Spaces

Das Bild zeigt den Tagebau Cottbus-Nord von einem Aussichtsturm. Im April 2010 habe ich das Foto gemacht und hier im Blog auch darüber berichtet. Neben der Schwarz-Weiß-Umsetzung und der deutlichen Kontrastanhebung habe ich vor allem die Wolken streifenförmig weichgezeichnet. Das gesamte Bild ist dunkler als das Original, lediglich der Vordergrund und der Qualm der Schornsteine wurden aufgehellt. Damit ergibt sich aus meiner Sicht ein sehr schöner und starker Kontrast zum Himmel. Es unterstreicht auch die weite Landschaft und die Schornsteine sind der Bezugspunkt schlechthin für das Auge.

In diesem Sinne, danke fürs Lesen und bleibt begierig.

Gruß chuqa

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Alles hat ein Ende

Hört sich dramatisch an. Ist es nicht.

Aber vor Kurzem gab es ein Ereignis, das für mich sehr bedeutend ist. Vor wenigen Wochen habe ich meine Laufbahn als aktiver Fußballer beendet und die Fußballschuhe an den Nagel gehängt. Ich habe 21 Jahre, mit 1 Jahr Unterbrechung, aktiv im Verein gespielt. Das heißt jahrelang 2x wöchentlich zum Training, jedes Wochenende zum Punktspiel, jahrelang viel zu viel Geld in neue fußballspezifische Sachen investieren und ständig irgendwelche Verletzungen und Wehwehchen. Das heißt aber auch, dass man über Jahre immer wieder neue Leute kennen lernt, die teilweise zu richtig guten Freunden geworden sind, viele schöne Stunden beim obligatorischen Bier nach dem Sport und natürlich überwiegend viel Freude und Leidenschaft beim Ausüben.

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Ich habe mit Ausnahme von einem Jahr in der Landesliga die ganzen Jahre immer in unterklassigen Ligen gespielt. Zu mehr hat es nie gereicht und zu mehr hatte ich auch nie die Motivation. Ich war über all die Jahre immer vereinstreu. Ignoriert man die wenigen Wochen bei Energie Cottbus, wo ich meine Fussballkarriere begonnen habe, gab es genau zwei Vereine in meiner Laufbahn. 13 Jahre spielte ich von meiner Jugend an beim BSV Cottbus-Ost. Mit  Beginn meines Berufsleben und dem notwendigen Standortwechsel war auch ein Wechsel des Vereins zwangsläufig. So begann ich vor 7 Jahren in Stuttgart beim SC Stammheim das Fußballspielen.

Warum habe ich nun aufgehört? Eigentlich kann man mit 31 jahren ja doch noch das ein oder andere Jährchen spielen. Nun die liebe Gesundheit. Letztes Jahr hatte ich bereits eine Knie-OP aufgrund eines Meniskusrisses. Dieses Jahr war die zweite Operation am gleichen Knie fällig. Diesmal auch mit der klaren Empfehlung von gleich zwei Ärzten solche Sportarten, wie z.B. Fußball, sein zu lassen. Die möglichen Konsequenzen bei Nichtbeachtung führten bei mir dann dazu, dass die Vernunft siegte. Und so habe ich meine fußballerische Karriere quasi perfekt mit einem Aufstieg beendet. Man soll ja schließlich auch aufhören, wenn es am Schönsten ist.

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Aber ich verliere nicht nur eine große Leidenschaft, sondern gewinne auch etwas. In erster Linie ist das Zeit, die ich nun auf die anderen Hobbies, wie die Fotografie und das Laufen, aufteilen kann.

Abschließend bleibt mir nur einen großen Dank auszusprechen. Dank an die beiden Vereine in Cottbus und Stuttgart, die mir über Jahre ein zweites zu Hause gegeben haben. Der größte Dank geht aber an alle Mitspieler, Trainer und Funktionäre, die mich all die Jahre begleitet haben. Es war mir eine große Ehre.

In diesem Sinne, danke fürs Lesen und bleibt begierig

Gruß chuqa

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