Proiectum Analog: Die Ergebnisse

Juli 21st, 2010

Mehr als überfällig sind die Ergebnisse von meiner analogen Woche. Gut ich bin enttäuscht. Ein Film ist komplett nichts geworden, auf einem einzelnen Bild ist was zu sehen,ich weiß nur nicht was das sein soll. Ansonsten kein Bild, einfach leer. Auf den Negativen ist kein gar nichts zu sehen. Zum Glück sind auf dem anderen Film ein paar brauchbare Bilder dabei. Aber auch da ist wieder das Problem zu erkennen, was ich schon Letztens hatte, das bei einigen Bilder das eigentliche Motiv unscharf ist, dafür sind aber andere Teile des Bildes scharf. Und dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen ;-) , ich habe bestimmt die Nahgrenze des Objektivs nicht beachtet. Alle betroffenen Bilder sind auch sehr nah aufgenommen. Nun gut, also auch wenn die Bilder im Sucher scharf erscheinen, so täuscht dann doch das Bild über das, was wirklich entstehen wird.

 

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Proiectum: Analog

Juli 13th, 2010

Mein erstes Projekt in der Reihe “Proiectum” war ja 5 Tage lang täglich analog zu fotografieren. Die Fotos sind in der Entwicklung und werden diese Woche abgeholt. Eine Erkenntnis hat sich aber schon jetzt heraus gestellt. Verpflichte ich mich, solche Aufgaben wahr zu nehmen, wird auf jeden Fall viel mehr fotografiert, auch Motive, die eher selten bis gar nicht abgelichtet werden.

Interessant ist es auf jeden Fall und Spaß macht es auch, wenn die Fotografie an sich so im Mittelpunkt steht

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Blaue Stunde und Musikfeuerwerk

Juli 4th, 2010

An diesem Wochenende fand auf dem Gartengelände des Ludwigsburger Schloss das jährliche Musikfeuerwerk statt. Dieses Jahr wollte ich die Gelegenheit nutzen und das Ereignis fotografisch festhalten. Eigentlich wollte ich direkt auf dem Gelände fotografieren und das Feuerwerk über den Dächern des Schlosses ablichten, so dass sich ein schönes Gesamtbild ergibt. Allerdings erfuhr ich im Vorfeld der Veranstaltung, dass das Feuerwerk quasi am anderen Ende des Gartengeländes gezündet wird, so dass sich das Schloss im Rücken der Besucher befand. Außerdem waren in den vergangenen Jahren mehrere tausend Besucher bei dem Event, so dass es vielleicht doch schwer werden würde, einen guten Platz zum fotografieren zu ergattern.

Ich entschloss mich, nicht auf dem Gelände direkt fotografieren zu wollen, zumal ich mir nicht einmal sicher war, ob das überhaupt erlaubt war. So wollte ich von der Rückseite des Schlosses fotografieren. Eigentlich sollten die Bilder zentral vor dem Schloss entstehen, da war aber nur durch einen schmalen Korridor von Bäumen ein Blick auf das Schloss zu erhaschen. Also suchte ich weiter und wurde dann etwas weiter links fündig. Ich war mir allerdings nicht sicher, ob von dieser Stelle aus das Feuerwerk überhaupt zu sehen war, schließlich steht das Schloß auf einer leichten Anhöhe und ist selber ja auch ein paar Meter hoch. Nun ja abwarten…

Knapp 2 Stunden bevor das Ereignis starten sollte, baute ich mein Stativ auf. Die Zeit überbrückte ich, indem ich per Intervall den Ende des Tages fest hielt. Es sind nicht viele Fotos dabei entstanden, deswegen weiß ich noch nicht, ob es für ein Time-Lapsed-Video reicht.

Ich hatte aber noch das riesen Glück die blaue Stunde zu erleben und das angeleuchtete Schloss festzuhalten (siehe oben).

Mit leichter Verspätung startete dann auch das Feuerwerk. Da ich leicht schräg zum Schloss stand, war dann das Feuerwerk auch nicht genau hinter dem Schloss, sondern über dem rechten Flügel. Weiter rechts konnte ich die Kamera leider nicht ausrichten, da sich dort eine störende Laterne und Ampel befand.

Fotografiert wurde die gesamte Zeit mit ISO 100 und Blende 8 oder 13. Als Modus wählte ich Bulb, also selber die Belichtungszeit wählen, in dem der Auslösers gedrückt gehalten wird. Bei jedem Drücken wurde gezählt: … 21, 22, 23, … Es ergaben sich Belichtungszeiten von 3 bis 7 Sekunden. Aber nu zu den Ergebnissen.

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Wer hat denn hier geschummelt

Juni 30th, 2010

Ich habe ja letztes meine Ergebnisse der analogen Kamera von meiner Frühlingstour gezeigt. Eigentlich ganz hübsch, wie ich finde, und mit einem ganz eigenen Flair gegenüber der DSLR. Nun habe ich auch einen nagelneuen Scanner zu Hause stehen und konnte dessen Durchlichteinheit nun endlich mal benutzen.

Ich wollte eigentlich nur mal schauen, wie die Qualität so ist, musste aber bei betrachten der Ergebnisse feststellen, dass es schon deutliche Unterschiede zwischen den entwickelten Fotos und des Scan-Ergebnisses vom Negativ gibt. in der Scannersoftware habe ich alle offensichtlichen Bildverbesserungen bzw. -änderungen deaktiviert. Ich weiß nicht ob nicht trotzdem irgendwelche Manipulationen auf den Scan angewendet werden, glaube aber aufgrund der Ergebnisse eher, dass der Bilderdienst dort bestimmte Standardverfahren auf die zu entwickelnden Bilder durchführen.

Das erste Bild ist das entwickelte Foto, das zweite stammt vom Negativ.

Die Farben des entwickelten Fotos sind wärmer aber flauer. Außerdem wurden einige Kratzer auf dem Bild entfernt.

Weiß jemand mehr darüber, welche Arbeiten auf dem zu entwickelnden Foto von einem Bilderdienst durchgeführt werden?

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Proiectum

Juni 30th, 2010

Ein Projekt ist ein einmaliger Prozess, der aus einem Satz von abgestimmten, gelenkten Tätigkeiten mit Anfangs- und Endtermin besteht und durchgeführt wird, um unter Berücksichtigung von Zwängen bezüglich Zeit, Kosten und Ressourcen ein Ziel zu erreichen. Projekt leitet sich von „lat. proiectum, Neutrum zu proiectus ‘nach vorn geworfen’, Partizip. Perfekt von proiacere ‘vorwärtswerfen’ ab“.

Das sagt Wikipedia zu einem Projekt. Angeregt von vielen anderen Blogs und deren Projekte möchte ich es auch probieren und zu den verschiedensten Themen Projekte starten und hier berichten. Dafür habe ich eine neue Kategorie angelegt, unter der ab sofort dann die Aufgaben, Durchführung und Ergebnisse gezeigt werden. Der Kategoriename “Proiectum” leitet sich, wie bereits in dem Wikipedia-Zitat genannten lateinischen Bergriff des Projekts her.

Projekte könnten z.B. sein, dass zu einem bestimmten Thema fotografiert wird, wie z.B. nur bestimmte Objekte oder Farben. Ein anderes Projekt wird sein, dass ich mich nur auf ein bestimmtes Kameramodell, Objektiv oder Technik beschränke. Ich bin auf jeden Fall gespannt, was da rauskommen wird.

Am Montag startete bereits das erste Projekt.  Ich habe mir als Aufgabe gestellt, jeden Tag wenigstens 10 Minuten mit meiner analogen Praktica und der 50mm-Festbrennweite zu fotografieren. Deswegen ist sie momentan auch mein ständiger Begleiter. Am Ende der Woche werde ich die Filme zur Entwicklung geben und hoffentlich nächste Woche dann die Ergebnisse haben. Bisher sind es hauptsächlich Naturbilder, dabei wird es wohl auch hauptsächlich bleiben. Die Ergebnisse sind erstmal zweitrangig. Der Weg ist das Ziel :-) .

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