Kalender 2015

Für das Jahr 2013 hatte ich mir vor etwa 2 Jahren einen eigenen Kalender erstellt, d.h. selbst das Layout erstellt, eigene Bilder den einzelnen Monatsblätter hinzugefügt und schließlich auch selbst ausgedruckt. Lediglich die Bindung der Blätter habe ich einem Buchbinder überlassen. 2014 gab es so etwas nicht und so hängt der Dezember 2013 immer noch bei mir an der Wand. Für nächstes Jahr habe ich mir nun wieder einen eigenen Kalender erstellt.

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Als Vorlage habe ich die Datei von dem 2013er-Kalender benutzt. Lediglich die Schriftart und natürlich die Anordnung der Tage habe ich angepasst. Das Layout änderte ich kaum. Allerdings habe ich dem Bild bei diesem Kalender mehr Platz gegeben. Thematisch habe ich den Kalender voll und ganz auf die Architekturserie in diesem Jahr ausgerichtet. So fand also das monatliche Architekturbild auch seinen Platz im jeweiligen Kalenderblatt für nächstes Jahr.

Für den Ausdruck verwendete ich diesmal nicht ganz so starkes Papier. Im letzten Jahr druckte ich die einzelnen Monatsblätter auf mattem Papier mit 300g/m². Für den 2015er-Kalender habe ich mattes Papier mit einer Stärke von 230g/m² benutzt. Das dicke Papier hat sich im Laufe der Zeit leicht gebogen. Ich hoffe einfach mal, dass das bei dem etwas dünneren Papier nicht passiert. Etwas günstiger war das Papier auch. So ist es auch nicht ganz so ärgerlich, dass ich einige Blätter mehrfach ausdrucken musste. Gerade die dunklen Bildern wurden teilweise zu dunkel ausgedruckt. Deshalb habe ich einige Bilder mit einer Tonwertkorrektur noch etwas aufgehellt, so dass auf dem Ausdruck auch die Helligkeitsunterschiede in den dunklen Bereichen zu erkennen sind.

Bei der Bindung habe ich wieder auf Bewährtes gesetzt. Nachdem ich für den 2013er-Kalender lange nach dem passenden Partner für die Bindung suchen musste, habe ich diesmal gleich die richtige Person kontaktiert. So übernahm wieder die Buchbinderei Klein die Ringbindung des Kalenders. Das Ergebnis war in meinen Augen wieder perfekt.

Damit kann ich nun den Kalender von 2013 durch ein aktuelles Exemplar ersetzen. Wie immer wirken die Bilder ausgedruckt noch einmal ganz anders. Alles in allem macht der Kalender aus meiner Sicht einen sehr wertigen Eindruck. Ich bin absolut glücklich damit und kann mich nun ein ganzes Jahr daran erfreuen.

In diesem Sinne, danke fürs Lesen und bleibt begierig.

Gruß chuqa

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Architektur 2014: Neues Schloss Stuttgart

Für das letzte Architekturbild in diesem Jahr habe ich das Neue Schloss Stuttgart gewählt. Das Foto entstand bereits Anfang Oktober als ich auch das Staatstheater fotografiert habe. Das Schloss wurde von 1746 an in über 60 Jahren gebaut. Zusammen mit dem Schlossplatz bildet das Schloss den Mittelpunkt der Stadt Stuttgart.

Dieses Bild wurde wieder mit Hilfe eines Graufilter lange belichtet. Das erkennt man vor allem an den Schwänen im Vordergrund, die gerade bei der Morgentoilette waren und durch die Bewegung und der langen Belichtung verschwommen sind.

Auch bei diesem Bild habe ich bei Beginn der Bearbeitung wieder den RAW-Konverter verwendet und Anpassungen bei den Tiefen und den Lichtern vorgenommen. Anschließend habe ich ein wenig mit dem HDR-Filter von der NIK Collection gespielt und einen leichten HDR-Effekt einfließen lassen. Durch die anschließende Schwarz-Weiß-Konvertierung geht dieser Effekt natürlich auch ein Stück wieder verloren. Die Kontraststeigerung durch die HDR-Bearbeitung bleibt aber erhalten und bekommt so bei der Schwarz-Weiß-Umsetzung auch ein größeres Gewicht. Abschließend habe ich das Bild noch etwas geschärft und eine leichte Vignette verpasst.

Mir gefällt der horizontale Helligkeitsverlauf des Motivs, der zum Einen auf dem Gebäude entsteht, weil die aufgehende Sonne den rechten Gebäudeteil anstrahlt. Zum Anderen entsteht er aber auch durch die weißen Schwäne auf der rechten Bildhälfte und den dunklen Bäumen auf der linken Seite.

Mit diesem Bild habe ich 2014 12 verschiedene Gebäude fotografiert und nach mal mehr oder weniger umfangreicher Bildbearbeitung hier im Blog präsentiert. Es war aus meiner Sicht ein interessantes Projekt und es sind viele schöne Bilder entstanden. Ich weiß aber auch, dass ich sowohl fotografisch wie auch beim Postprocessing noch Reserven habe. Deshalb werde ich auch versuchen, diese Art der Fotografie in der ein oder anderen Weise weiter zu betreiben.

In diesem Sinne, danke fürs Lesen und bleibt begierig.

Gruß chuqa

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Zeit für Bilder: Gegen das Licht

Das Jahr ist fast vorbei und damit wird das hier der letzte Beitrag in “Zeit für Bilder” dieses Jahr. Ich zeige hier ein Bild, dass bei meinem Ausflug zum Wildsee entstand. Es ist eine Gegenlichtszene, wobei die ersten Sonnenstrahlen gerade so durch die Baumwimpfel brechen und Lensflares erzeugn. Das Bild lebt von den starken Kontrasten. Der Himmel ist nahezu absolut Weiß, während einige Schattenbereiche komplett Schwarz ohne Zeichnung sind. Dennoch gibt es auch ganz feine Helligkeitsunterschiede, gerade bei dem Wald. Dadurch entsteht eine schöne Tiefenwirkung.

 

Bei diesem Bild habe ich die RAW-Entwicklung etwas intensiver betrieben. Neben den üblichen Anpassungen für Tiefen und Lichter, sowie einer leichten Schärfung und Kontraststeigerung habe ich vor allem diesmal etwas mit den Farben experimentiert. Vor allem die Gelb- und Grüntöne wurden verändert. Dadurch konnte ich bei der Schwarz-Weiß-Konvertierung den Kontrast erhöhen. Außerdem konnte ich bei dem Wald so auch noch die feinsten Kontrastunterschiede etwas verstärken und sichtbar machen.

Das Bild erinnert mich an diese wirklich schönen Morgen. Auch wenn das Aufstehen viel Überwindung gekostet hat und der Ausflug am Anfang eine Fahrt ins Ungewisse war, so bin ich auch Wochen später noch sehr glücklich, es gemacht zu haben.

In diesem Sinne, danke fürs Lesen und bleibt begierig.

Gruß chuqa

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Architektur 2014: Weissenhofsiedlung

November 2014, d.h. es gibt das vorletzte Architekturbild dieses Jahr. Das Motiv stammt aus der Weissenhofsiedlung in Stuttgart. Diese Siedlung wurde bereits 1927 im Rahmen einer Bauaustellung geschaffen. Mehrere Architekten entwarfen damals mehrere Gebäude in unmittelbarer Nachbarschaft im Stile der modernen Architektur. Damit galten diese Architekten als Vorbild für diese Stilrichtung. Einige dieser Künstler, wie Le Corbusier, Walter Gropius und Ludwig Mies van der Rohe, damals noch recht unbekannt, zählen heute zu den bedeutendsten Vertretern der modernen Architektur.

In der Nachbearbeitung startete ich mit der RAW-Konvertierung. Dort habe ich, neben einer leichten Anhebung der Dynamik und Klarheit, auch die Tiefen etwas aufgehellt. Danach wurde die Perspektive korrigiert, da ich etwas nach oben fotografieren musste und sich dadurch stürzende Linien ergaben.

Anschließend kam der aufwendigste Teil der Bearbeitung. Die Fronten der einzelnen Häuser wurde selektiv aufgehellt. Die Seitenwände, die dem Betrachter zugewandt sind, wurden mit einem leichten Helligkeitsverlauf zur Vorderseite hin versehen. Am Ende wurde das Bild in Schwarz-Weiß umgesetzt und ein paar Rohre auf dem Dach entfernt.

Ich denke das Motiv lebt vor allem von der besonderen Architektur. Ich habe versucht, das Bild nicht zu stark zu bearbeiten, sondern die klaren Formen durch meine Nachbearbeitung eher noch zu verstärken.

In diesem Sinne, danke fürs Lesen und bleibt begierig.

Gruß chuqa

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chuqa hat wieder eine Galerie

Ich hatte vor langer Zeit unter der Subdomain “galerie.chuqa.de” eine Galerie eingerichtet. Irgendetwas führte dazu, dass die Anwendung ihre Verbindung zur notwendigen Datenbank verlor. Dadurch war die Galerie quasi offline. Da ich aber zu diesem Zeitpunkt eh schon einige Zeit die Galerie nicht mehr gepflegt habe, dümpelte sie so offline vor sich hin. Dazu kommt, dass ich in dem Blog auch eine Galerie über ein Plugin habe. Aber ehrlich gesagt, gefällt mir das Erscheinungsbild dieser Galerie nicht und auf Programmieren habe ich keine Lust. Ich brauche etwas “out of the box”.

lychee_uebersicht

Um jetzt den Bogen wieder zurück zur Galerie zu schlagen, muss ich etwas ausholen. Ich höre regelmäßig Podcasts. Meine Themenauswahl ist da sehr differenziert. Die Fotografie ist aber auch dabei. Mein absoluter Favorit bei den Fotografiepodcasts ist Happyshooting. Vor einiger Zeit wurde dort das Galeriesystem Lychee vorgestellt bzw. es wurde davon geschwärmt. Auch in den Folgen danach war es immer wieder Thema. So beschloss ich, mir diese Software doch mal anzuschauen. Naja, eigentlich habe ich es gleich ausprobiert. Ich war zufrieden mit dem System. Vor allem ist das System responsive, d.h. die Seite passt ihr Styling je nach System an, auf dem die Seite betrachtet wird. Sowohl auf dem PC im Browser wie auch auf dem Smartphone sieht die Webseite gut aus. Nun war ich auch zu faul, mich auf dem Markt nach weiteren Alternativen umzuschauen. So ist Lychee auf meinem Webspace gelandet und ich habe nun wieder eine eigene Galerie losgelöst vom Blog.lychee_pic

Ganz ohne Programmieraufwand war der Betrieb aber auch hier nicht möglich. Der Aufwand war allerdings bisher so gering, dass es zu verschmerzen ist. Nun muss die Galerie nur noch ordentlich gefüllt werden. Ein paar Alben und Bilder befinden sich bereits in der Galerie. In nächster Zeit wird sie sicherlich wachsen. Außerdem werde ich vermutlich kaum noch Bilder mehr in WordPress direkt hochladen, sondern in den Blogbeiträgen nur auf die Galerie verlinken. Also, schaut doch mal rein: chuqa’s Galerie

In diesem Sinne, danke fürs Lesen und bleibt begierig.

Gruß chuqa

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Zeit für Bilder: Zebra

In dem heutigen Beitrag gibt es das Bild in der Kategorie “Zeit für Bilder”. Das Bild entstand im Jahr 2009. Das war das Jahr, in dem ich meine erste DSLR gekauft habe. Gezeigt wird ein Zebra aus dem Cottbuser Tierpark.

Bei diesem Bild habe ich viel experimentiert. Relativ schnell war mir aber klar, dass ich aufgrund der Farbgebung des Zebras auch das gesamte Bild in Schwarz-Weiß umsetzen möchte. Ich wollte vor allem das Zebra prominenter in Szene setzen und die Umgebung weitestgehend in die Bedeutungslosigkeit absaufen lassen. Das habe ich dadurch erreicht, dass nur noch der Boden in direkter Umgebung des Zebras zu sehen ist, und dieser auch noch wenig Schärfentiefe besitzt. Der Rest der Umgebung versinkt im absoluten Schwarz. Für die Umsetzung habe ich fast ausschließlich die Tonwertkorrektur verwendet und viel mit unterschiedlichen Einstellungen probiert. Teilweise wurden so auch nur einzelne Details bearbeitet.

Ich mag die klare Fokussierung auf das Motiv und dadurch auch eine gewisse Schlichtheit des Bildes. Außerdem gefällt mir der Licht- und Schattenverlauf  auf dem Zebra, der noch gut zu der Stimmung beiträgt.

In diesem Sinne, danke fürs Lesen und bleibt begierig.

Gruß chuqa

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Wildsee

Einige meiner besten Fotos habe ich meiner Meinung nach an zwei Ausflügen noch vor Sonnenaufgang gemacht. Das frühe Aufstehen am wohlverdienten Wochenende fiel dabei nie leicht. Dafür entschädigte aber auch immer das Ergebnis. Die Lichtverhältnisse und Stimmung sind in den frühen Morgenstunden eben sehr speziell. Das begünstigt dann auch die Fotoausbeute.

An diesem Wochenende habe ich nun wieder eine solche Aktion gestartet. In Vorbereitung zu diesem Blogpost wollte ich wissen, wann ich das letzte Mal so früh unterwegs war. Mit Erschrecken musste ich feststellen, dass das im Oktober 2011 war. Ich habe mich also weder 2012, noch 2013 in aller Herrgottsrfühe zu Fotografiezwecken rausgequält, obwohl ich doch eigentlich immer glücklich mit den Ergebnissen war.

Nun wie auch immer. Ich hatte nach langer Zeit nun mal wieder eine solche Aktion geplant. Ich wollte zu dem Wildsee in den Schwarzwald. Das bedeutete vorher noch ca. 1,5 Stunden Autofahrt. Der Wecker klingelte Samstag morgens um 4. Die Ausrüstung habe ich tags zuvor bereits hergerichtet und so machte ich mich nach einem kleinem Frühstück auf den Weg. Es ist schon etwas sonderbar, Samstags morgens durch den Schwarzwald zu fahren, während im Radio noch die Live-Übertragung der Party aus irgendeiner Disco dudelt. Aber es wurde noch sonderbarer.

Ich habe es zwar schon beim Begutachten des Geländes auf der Karte vermutet, aber trotzdem gehofft, dass ich mit dem Auto doch recht weit an den See herankomme. Wie sich vor Ort aber zeigte, musste ich doch knapp 2km entfernt vom See parken. Nun begann also ein halbstündiger Fußmarsch durch die Nacht. Zum Glück war es eine sternenklare Nacht und der Mond ist quasi auch ein Vollmond gewesen. So war es doch recht hell und ich hatte zur Unterstützung auch noch eine Taschenlampe dabei. Aber noch nicht genug des sehr speziellen Erlebnisses. Irgendwann ging es von dem hellen Waldweg rechts in den Wald. Ab nun ging es ca. 1 km über einen Holzsteg durch ein Moor bis zu dem See. Bei nur wenigen Plusgraden, im sowieso schon feuchten Wald und dann noch im Moor verwandelt sich so ein Holzsteg in eine Schlittschuhbahn. So bin ich also im Schein des Mondlicht den letzten Kilometer bis zum See gerutscht und erreichte mein Ziel ca. 45 Minuten vor dem Sonnenaufgang.

Am Horizont wurde es bereits hell. Die blaue Stunde hatte also schon begonnen. Schnelle habe ich das Stativ aufgebaut und begann zu fotografieren, anfangs noch ohne, später dann mit Graufilter. Ich habe mich so positioniert, dass die Sonne hinter dem See aufgeht und ich quasi in den Sonnenaufgang hinein fotografiert habe. Bis kurz nach dem Sonnenaufgang habe ich die Szenerie abgelichtet und konnte einige wirklich schöne Aufnahmen machen.

Auf dem Rückweg hatte ich dann noch die Möglichkeit ein paar sehr stimmungsvolle Bilder aufzunehmen. Vor allem die Sonnenstrahlen, die sich den weg durch die Bäume bahnen, haben es mir angetan. Ebenfalls auf dem Rückweg kam ich noch an einem Wildtiergehege vorbei. Dort kam ich an einen Hirsch sehr nah ran und konnte diesen noch porträtieren. Sogar auf der Heimfahrt musste ich noch das ein oder andere Bild von diesem herrlichen Morgen machen.

_IMG1586-Bearbeitet

Nach 3 Jahren habe ich mich mal wieder am Wochenende deutlich vor der Zeit früh aus dem Bett gequält um während der blauen Stunde und des Sonnenaufgangs zu fotografieren. Auch dieses mal bin ich absolut begeistert von den Bildern. Auch wenn das frühe Aufstehen sicher nicht mein Freund wird, so lohnt es sich dennoch ab und zu mal aus seiner Komfortzone auszubrechen. Ich denke, dass der nächste Ausflug nicht wieder so lange auf sich warten lässt.

In diesem Sinne, danke fürs Lesen und bleibt begierig.

Gruß chuqa

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