Die Neue

Der Wunsch einer neuen Kamera besteht bei einem Fotografen ja eigentlich fast immer. Schon einige Zeit bin ich mit einigen technischen Eigenschaften meiner doch recht alten Pentax K20D so sehr unzufrieden, dass in den letzten Monaten bei mir der Wunsch nach einem Upgrade sehr stark gereift ist. So habe ich etwas Geld zusammen gespart und den Markt etwas beobachtet. Die Photokina 2014 war schließlich der Zeitpunkt, an dem ich eine Entscheidung fällen wollte. Die Messe wollte ich nutzen, um mir eine Übersicht der aktuellen Modelle egal welches Herstellers zu verschaffen und mit den jeweiligen Kameras ein wenig spielen.

Kriterien

Nun nach welchen Kriterien wähle ich meine Zukünftige? Ich bin kein Profi. Ich verdiene mit der Fotografie kein Geld. Es ist “nur” ein Hobby und ich habe auch nur ein begrenztes Budget. In der Betrachtung müssen also auch die Folgekosten (Objektive, Blitze, o.a. Zubehör) beachtet werden. Ich habe keine Prioritäten für Marken, außer das Pentax aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre dort vielleicht einen kleinen Vorsprung hat. Meine Kriterien für die Auswahl sind also recht bescheiden. In erster Linie lege ich großen Wert auf eine gute Haptik. Für mich bedeutet es, dass die Kamera gut in der Hand liegt und die Hand beim Halten nicht verkrampft. Auch die Erreichbarkeit der einzelnen Einstellungen muss einfach sein. Das zweite wesentliche Kriterium für mich war die Bedienung. Dafür habe ich jede Kamera in die Hand genommen, den Modus auf manuell gestellt und versucht die Werte für Blende, Belichtungszeit und Empfindlichkeit intuitiv zu verstellen. Außerdem habe ich mir die Menüs kurz angeschaut.

Kandidaten

In meiner Kandidatenliste war die Pentax K3, Sony Alpha 7, Canon 6D, Nikon D610, Olympus OMD E-M1 und Fuji X-T1. Auch die nagelneue Canon 7D Mark II hatte ich in der Hand. Preislich liegen alle Modelle auf dem gleichen Niveau bei ca. 1200-1400 EUR für den Body. Die Pentax liegt mit knapp 1000 EUR für den Body etwas darunter.

Entscheidungsfindung

Ich finde das Vollformat reizvoll. Warum kann ich nicht mal so genau erklären. Vielleicht ist es einfach nur das “Haben” wollen. Mit Canon, Nikon und Sony habe ich drei Vollformat-Kameras in der näheren Auswahl. Zu der Sony habe ich Calvin Hollywood befragt. Er hatte auf seinem Blog vor Kurzem diese Kamera im Test. Auf meine Frage hin schwärmte Calvin geradezu von der Kamera und empfahl sie mir. Ich kam auch auf Anhieb ganz gut mit dieser Kamera klar. Nur die Haptik sagte mir nicht so zu. Sie war nicht wirklich schlecht, aber auch nicht so gut, wie andere Modelle. Die Canon und Nikon waren super. Sowohl die Bedienung wie auch die Haptik waren sehr gut. Dabei gefiel mir die Canon sogar noch etwas besser als die Nikon, obwohl, für mich etwas ungewöhnlich, das zweite Einstellrad fehlt. Mit der Pentax kam ich eh gut zurecht und auch bei der Olympus hat aus meiner Sicht alles gepasst. Die Fuji fiel bei diesem Test durch. Ich kam mit der Bedienung überhaupt nicht zurecht und so war die Kamera der erste Streichkandidat.

In dem Beitrag zum Photokina-Besuch hatte ich bereits angedeutet, dass der Vortrag von Martin Krolop wesentlich zu meiner Entscheidung beigetragen hat. Ja der Krolop stellt sich doch tatsächlich mitten auf der Photokina auf die Bühne und erzählt, dass die Technik egal ist. Nun gut, ganz so hat er es nicht ausgedrückt, aber aus seinem Vortrag zur Reise nach Paris ging deutlich hervor, dass die Technik nicht entscheidend ist, sondern viel mehr der Moment. Recht hat er. Natürlich hilft das beste Objektiv nicht, wenn es nicht zum Motiv passt, d.h. man zu nah dran oder zu weit weg ist.

Ja auch meine Gedanken zum Neukauf kreisten immer wieder in diese Richtung. Ich bin ja gar nicht mal unzufrieden mit meinen Fotos. Und selbst wenn, was soll eine neue Kamera daran ändern? Also was braucht man schon um ordentlich zu Fotografieren? Qualitativ gute Fotos macht jede aktuelle Kamera. Jede von meinen Kandidaten ist Klasse. Mit einem Kauf macht man sicher keinen Fehler.

Lange Rede, kurzer Sinn

Als Kriterium bleibt nach meiner Meinung nur noch der finanzielle Aspekt. Sowohl vom Body-Preis, wie auch das bereits vorhandene Equipment ließ dann nur die einzig möglich Entscheidung pro Pentax zu. Da es gerne auch etwas mehr sein darf und Pentax gerade eine Sonderedition für die K3 heraus gebracht hat, habe ich mir eine von 2000 Pentax K3 Prestige Edition geleistet, inklusive zweiten Akku und Batteriegriff. Mal ganz ehrlich: die sieht schon verdammt cool aus!

Und die Bedenken?

Im Vorfeld hatte ich ja Bedenken geäußert, dass die Dritt-Hersteller für Objektive, wie z.B. Tamron und Sigma, nicht mehr für Pentax produzieren. Der Tamron-Mitarbeiter bestätigte im Prinzip meine Beobachtungen. Die verkauften Stückzahlen rechnen sich für den Pentax-Mount einfach nicht, so dass diese Hersteller aktuell neue Objektive für Pentax nicht mehr herausbringen. Aber da bin ich dann wieder bei dem Punkt: Was braucht man eigentlich? Tamron und Sigma haben jede Menge Objektive noch in Ihrem Portfolio. Dazu konnte ich mich auf der Messe von der doch ganz ansehnlichen Auswahl Samyang-Objektive überzeugen, die hierzulande unter dem Namen Walimex verkauft werden. Die sind sogar preislich sehr interessant. Ebenfalls auf der Messe habe ich Zenit entdeckt, von denen ich bereits ein altes M42-Objektiv habe. Auch die scheinen ein paar Pentax-Objektive im Angebot zu haben.

An erster Stelle stehen aber natürlich noch die Pentax-Objektive. Da gibt es ja auch eine sehr breite Auswahl und Pentax bzw. Ricoh entwickelt dort auch immer wieder neue Linsen.

Zum Abschluss vielleicht noch eine kurze Geschichte aus der Kategorie: Wie es halt immer so läuft. Kurz nach dem ich die Pentax eingetütet und bezahlt hatte, fand ich in meinem Feedreader eine Meldung, dass Pentax aktuell eine Vollformatkamera entwickelt.

In diesem Sinne, danke fürs Lesen und bleibt begierig.

Gruß chuqa

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Photokina 2014

Heute endet die Photokina 2014, die weltweit bedeutendste Messe für Fotografie. Am Freitag war ich in Köln auf der Photokina und habe einen Tag auf der Messe verbracht.

Mein Ziel für die Photokina war eine Entscheidungsfindung bezüglich einer neuen Kamera als Ersatz für meine momentane Spiegelreflexkamera K20D von Pentax. Diese Entscheidung habe ich mittlerweile gefällt, werde aber in einem eigenen Beitrag darüber berichten.

Im Gegensatz zu meinem letzten Photokina-Besuch habe ich als Transportmittel diesmal die Bahn genommen. Das ist deutlich schneller aber aufgrund der quasi zum Standard gewordenen Verspätungen leider nicht weniger stressreich. Da sich sowohl auf der Hinfahrt wie auch auf der Rückreise sämtliche Züge (auch die Anschlusszüge) verspäteten, habe ich alle vorgesehenen Züge erreicht. Kurz nach Eröffnung der Photokina um 10 Uhr bin ich am Bahnhof in Köln/Deutz angekommen. 5 Minuten Fußweg und ich stand in der ersten Messehalle.

In Vorbereitung auf den Besuch habe ich mir mehrere Vorträge ausgesucht und so führte mich mein Weg direkt an den Stand von Tamron. Die paar Minuten bis zu Beginn des Vortrags vertrieb ich mir mit dem Ausprobieren von Tamron-Objektiven an meiner Pentax und einem kleinem Schwätzchen mit dem Tamron-Mitarbeiter. In meinem Blogbeitrag zur neuen Kamera werde ich nochmal auf diese Unterhaltung eingehen. Bei dem gewählten Vortrag von Reinhard Eisele ging es um die Reisefotografie. Ein paar Tipps konnte ich da mitnehmen. Direkt im Anschluss an den Vortrag bin ich gleich zum Stand von Video2Brain um mir den Vortrag von Calvin Hollywood zur schnellen Bildbearbeitung anzuhören. Den Vortrag habe ich nur ungefähr zur Hälfte angehört, denn ich glaube die wichtigsten Aussagen bis dahin aufgefasst zu haben. Ich bin dann etwas durch die Halle geschlendert, bevor ich zum Ende des Vortrags wieder zurück zum Vortrag kam, um Calvins Statement zur Sony Alpha 7 zu erfragen. Den habe ich bekommen und werden auch das im nächsten Blogpost erwähnen. Direkt nach Calvin kam die nächste Photoshop-Größe Uli Staiger auf die Bühne von Video2Brain und zeigte ein paar Photoshop-Techniken, vor allem für die Gestaltung von Schatten in Kompositionen. Ich fand es sehr interessant und informativ. Außerdem kommt der Uli nach meiner Meinung wirklich gut rüber. Nach dem Vortrag bin ich direkt wieder zur Tamron-Bühne gewetzt um den vierten Vortrag zu hören. Martin Krolop berichtete über einen Tag der Fotografie in Paris. Wer Martin kennt, weiß dass der eigentlich nicht für die Reisefotografie bekannt ist. Aber er hat auch nicht so sehr den Schwerpunkt auf Motive gelegt, sondern eher auf das Equipment. Dieser Vortrag hat übrigens großen Einfluss auf meine Kamera-Entscheidung. Aber natürlich dazu dann mehr in dem Blogpost zu meiner Entscheidung.

Mit dem Vortrag von Martin Krolop war die Vortragsreihe bis auf einen Vortrag kurz vor dem Ende des Tages abgeschlossen. Es war nur an der Zeit meine Entscheidung zu dem neuen Kamera-Modell weiter zu forcieren. Deshalb standen nun die Kamerahersteller auf meinem Plan. Ich ahnt es sicher schon, aber die Details spare ich mir für den nächsten Beitrag auf, da es ja auch elementar für meine Entscheidung war.

Ansonsten war ich in jeder Halle und habe mir die verschiedensten Aussteller angeschaut. Beim Stand von Galileo Press habe ich mir ein Video Training zu Photoshop gegönnt. Wirklich super fand ich die diversen Foto-Ausstellungen. Vor allem die wunderbaren und beeindruckenden Tier- und Naturfotografien haben es mir angetan.

Meinen Besuch der Photokina habe ich mit einem Vortrag von Joachim Sauer von Videoaktiv über Action Cams abgeschlossen. Ich habe selber ein solche Kamera, die bisher nur sehr wenig zum Einsatz kam. Sie war auch nicht Teil der Betrachtung, was aber in diesem Fall egal war. Wertvoll für mich als Video-Laie waren in erster Linie die wirklich guten Tipps zur Aufnahme und Nachbereitung der Videos. Ich hoffe, diese Tipps dann bald auch in die Praxis umsetzen zu können.

Aus meiner Sicht war die Photokina absolut den Besuch wert. Die verschiedenen Vorträge von Szene-Größen und die hochwertigen Ausstellungen sind für mich die wirklichen Highlights, gar nicht so sehr die großen Hersteller mit ihrer ach so tollen Technik. Geärgert habe ich mich aber über die Preisgestaltung der Verpflegung. Für die gleiche Flasche Wasser habe ich auf der Messe 3,80 EUR gezahlt, während sie auf dem Bahnhof in Stuttgart noch 1,30 EUR gekostet hat. Das ist aus meiner Sicht doch etwas übertrieben. Mit fester Nahrung habe ich mich glücklicherweise vorher selbst verpflegt.

In diesem Sinne, danke fürs Lesen und bleibt begierig.

Gruß chuqa

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Aktuelles

Ich mag solche Blogposts wie “Aktuelles”, “Status”, “Was gibt es Neues” oder auch “News” eigentlich nicht so. Meistens bedeutet es, dass es aktuell kein Thema gibt, für das ausreichend Material vorhanden ist, damit es einen eigenen Beitrag füllen kann. Genauso aber ist es gerade bei mir. Material ist eigentlich genug vorhanden, aber leider nur “Roh”-Material. Es muss also noch aufbereitet werden. Bis es soweit ist, möchte ich die Zeit aber überbrücken und über ein paar für mich relevante aktuelle Themen sprechen.

Berufliches

Das Bedeutendste für mich kommt auch als Erstes. Diese Woche begann für mich eine Projektmanagement-Schulung, die sich über mehrere Einzelveranstaltung die nächsten Monate hinzieht. Als Abschluss ist Mitte Februar 2015 eine Zertifizierung nach IPMA Level-D vorgesehen. Bin ich erfolgreich, dann kann ich mich hinterher Projektmanagement-Fachmann nennen. Laut Trainer sollte man sich für diese Zeit des Lernens von seinem Privatleben verabschieden. Jeder Kursteilnehmer hat Lernmaterial in Form von Büchern, Heften und einer CD bekommen. Zusammen sind es über 3000 Seiten bzw. 14kg. Das sich das nicht in 5 Minuten lernen lässt, ist dann auch selbsterklärend. Und so wird diese Zertifizierung die nächste Zeit das beherrschende Thema für mich sein. Einige andere private Themen werden deswegen dann auch erst einmal zurückgestellt werden. Davon wird auch die Themenwahl im Blog betroffen sein. Da ich die Fotografie auf jeden Fall auch über die Zeit aufrecht erhalten möchte, denke ich in erster Linie daran, den Content rund um Blender einzuschränken bzw. zu pausieren.

Urlaub

Ich war vor Kurzem im Urlaub, genauer auf Teneriffa. Mit dabei war natürlich die Kamera. Knapp 4500 Bilder und ein paar Minuten Videomaterial sind entstanden. 3000 Bilder habe ich bereits aussortiert und 2 Bilder bearbeitet (hier im Beitrag). Zu mehr hat es allerdings bisher nicht gereicht. Ich möchte aber hier auf jeden Fall in einem oder mehreren Beiträgen darüber berichten. Wie gesagt, Videomaterial gibt es auch. Allerdings möchte ich es, so wie es ist, nicht zeigen. Vielmehr stelle ich mir vor, dass Material zusammen zu schneiden. Da ich damit bisher noch überhaupt keine Erfahrung habe, wird es wohl auch noch etwas dauern.

Ebenfalls während meines Urlaubs war ich ein paar Tage in meiner Heimat Cottbus. Die Gelegenheit habe ich genutzt, um einen Nachmittag in ein nahegelegenes Waldgebiet zu fahren und dort Bilder von einer Moorlandschaft zu machen. Der Grund war ein Fotowettbewerb vom Bund Brandenburg zu einem Moorschutzprojekt. Ich habe zwei Bilder eingereicht (eines seht ihr unten). Mit dem Ergebnis bin ich allerdings nicht zufrieden. Ich konnte meine Vorstellungen vor Ort dann nicht so umsetzen, wie ich wollte. Irgendwann haben die Mücken dann auch so sehr genervt, dass ich meine Zelte abgebrochen habe und mit dem mauen Ergebnis leben musste. Mal schauen, wie die Jury meine Bilder findet.

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Photokina

Klar an dem Thema kommt man ja aktuell als Fotograf nicht vorbei. Mit dem heutigen Tag startete die Photokina 2014. Ich war 2012 bereits da und werde auch dieses Jahr einen Tag Urlaub opfern. Am Freitag bin ich dann vor Ort und werde hinterher auch hier darüber berichten.

Im Gegensatz zu meinem ersten Besuch 2012 erhoffe ich mir diesmal wirklich, mit einem konkreten Ergebnis zurück zu kommen. Seit einiger Zeit schwebt mir ein Kamera-Neukauf vor. Immer öfter komme ich beim Fotografieren in Situationen, bei der ich mit meiner 5 Jahre alten Pentax K20D unzufrieden bin. Da ist z.B. das starke Rauschverhalten schon bei geringer Erhöhung der Empfindlichkeit. Auch die Aufzeichnung von Video ist ja schon seit einiger Zeit ein Thema bei Kameras. Ich weiß nicht, ob das für mich auch von Belang ist, aber ich habe es jedenfalls nicht. Der dritte Kritikpunkt betrifft die Objektivauswahl. Vor Kurzem habe ich mir ja mein erstes Objektiv abseits der Kit-Linsen gekauft. Schaut man aber so mal auf den Markt, was denn so andere Hersteller für Pentax anbieten, dann sieht es eher mau aus. Sigma z.B. hat vor der Photokina neue Objektive auf den Markt gebracht. Natürlich aber nicht für den Pentax-Mount. Da frage ich mich natürlich schon, ob Sigma in Zukunft überhaupt noch weiter Objektive für Pentaxe herstellen wird.  Das gleiche Bild zeigt sich bei Tamron. Wie Sigma haben auch sie ein paar Objektive im Portfolio, aber bei Weitem nicht die Bandbreite wie für Canon, Nikon oder auch Sony. Bei Neuentwicklung bleibt Pentax ebenfalls außen vor. Und andere Hersteller haben Pentax gar nicht auf der Rechnung. Was bleibt sind also die Originale von Pentax und ein paar etwas ältere Objektive von Sigma und Tamron. Nur, was braucht man schon?

Zurück zum Kamera-Body. Mit einer K3 von Pentax könnte ich nur den Body updaten und Objektive und mein Zubehör weiter nutzen. Damit wären die Unzulänglichkeiten der Kamera behoben. Was bleibt ist das Objektiv-Problem. Je nachdem, wie sehr ich dort wirklich investieren möchte, ist das Problem größer oder kleiner. Vollformat wäre sicherlich auch reizvoll. Damit bin ich aber automatisch weg von Pentax. Gehe ich zu Nikon oder Canon, dann bin ich mit Objektiven ganz schnell bei über 3000 EUR. Jede Menge Geld für mich. Bei Canon hätte ich vielleicht noch den Vorteil, dass es bei meiner besseren Hälfte bereits eine Canon gibt und man die Objektive dann gemeinsam nutzen kann. Aber ist das wirklich relevant?

Die Spiegellosen kann ich momentan gar nicht einschätzen. Ich finde die Sony Alpha 7 sehr interessant. Das ist schließlich auch Vollformat und preislich durchaus attraktiv. Mein größtes Bedenken bei diesen Kameras ist nur, dass sie mir von der Haptik her nicht zusagen. Ich mag meine Pentax. Die liegt gut in meiner Hand und auch nach langer Zeit kann ich die Kamera immer noch gut halten. Wie sieht es aber bei kleineren Kameras aus?

Ihr seht also, dass einige Fragezeichen über meinem Kopf schweben. So ist mein Ziel für die Photokina, dass ich mit einer konkreten Idee zu meiner zukünftigen Kamera zurückkomme. Dafür werde ich ein paar Kamerahersteller besuchen und sicher das ein oder andere Modell in die Hand nehmen. Darüber hinaus habe ich mir auch ein paar Vorträge rausgesucht. Schon jetzt ahne ich, dass der Tag viel zu kurz wird, aber ich freue mich darauf.

In diesem Sinne, danke fürs Lesen und bleibt begierig.

Gruß chuqa

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Zeit für Bilder: Winderhitzer

Diesmal nicht am Monatsende, sondern gleich zu Beginn des Monats gibt es das Bild in “Zeit für Bilder”. Seit wenigen Tagen bin ich aus dem Urlaub zurück. Deshalb gab es noch keine Zeit ein neues Architekturfoto zu machen oder gar ein paar von meinen Urlaubsaufnahmen zu zeigen. Um aber ein älteres Bild zu bearbeiten und hier darüber zu berichten, dafür reicht die Zeit.

Und so zeige ich heute ein Bild aus dem Landschaftspark Duisburg, das im Januar 2012 entstand. Es zeigt einen Ausschnitt von dem Winderhitzer des Hochofen 5. So ein Winderhitzer dient zur Bereitstellung von Heißwind für den Hochofenprozess. Genaueres dazu entnehmt ihr aber lieber Wikipedia, die übrigens auch den gesamten Winderhitzer zeigen.

Wie üblich, möchte ich auch ein paar Worte zur Bearbeitung des Fotos verlieren. Zu Beginn stand wie so oft erst einmal eine perspektivische Korrektur und die Schwarz-Weiß-Konvertierung. Bei dieser Umwandlung wurden aber diesmal noch viele kleine selektive Korrekturen durchgeführt. Die horizontalen Träger unter der Lauffläche mit Geländer habe ich z.B. deutlich aufgehellt, da sie bei der leichten unterbelichteten Schwarz-Weiß-Umsetzung quasi im Schwarz abgesoffen sind.

Die meiste Arbeit floss diesmal aber in die Bearbeitung des Himmels. Auf dem Ausgangsbild war der Himmel eigentlich nur eine sehr helle graue Masse ohne Zeichnung. In der Raw-Konvertierung konnte ich bereits etwas Zeichnung zurück gewinnen, das mir aber hinten und vorne noch nicht reichte. Deshalb hat der Himmel eine deutliche Kontrastanhebung bekommen, damit die sanften Hell-Dunkel-Kontraste verstärkt werden. Außerdem habe ich den gesamten Himmel einmal im Gesamten und noch einmal ganz leicht mit einer horizontalen Verlaufsmaske abgedunkelt. Dadurch wirkt der Himmel dramatischer und der Winderhitzer hebt sich deutlich vom Himmel ab.

Abschließend habe ich noch mit ein paar Retuschearbeiten Flecken entfernt und für den finalen Look eine leichte Vignette über das Bild gelegt.

In diesem Sinne, danke fürs lesen und bleibt begierig.

Gruß chuqa

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Wer ist eigentlich Polarisationsfilter

Ein Polarisationsfilter, oder kurz Polfilter, kann einen Teil des sichtbaren Lichts absorbieren. In der Fotografie kommen lineare und zirkulare Polarisationsfilter vor. Der zirkulare Polarisationsfilter besteht dabei aus einem linearen Polfilter und einer zusätzlichen Schicht.

Licht hat die Eigenschaft, dass es sich in Wellen ausbreitet. Dabei schwingen die Lichtwellen, nicht nur in eine Richtung, sondern in alle möglichen Richtungen. Mithilfe eines Polfilters kann man nun Lichtwellen einer bestimmten Schwingungsrichtung aussperren. Sowohl lineare, als auch zirkulare Polfilter sind in dieser Funktionsweise identisch. Kommen nur Lichtwellen mit einer bestimmten Schwingungsrichtung beim Belichtungsmesser von Kamerasystemen an, kann es zu Messfehlern kommen. Deshalb gibt es zirkulare Polfilter, die durch die zusätzliche Schicht das gefilterte Licht wieder auf alle Schwingungsrichtungen aufteilen.

Ich möchte aber gar nicht zu viele Worte dazu verlieren, denn das haben andere Seiten schon sehr ausführlich beschrieben. Auf Wikipedia findet ihr eine sehr ausführliche physikalische Beschreibung zu Polarisationsfilter. Hier und hier findet ihr in meinen Augen sehr gute Seiten, die Polfilter im Rahmen der Fotografie beschreiben.

Auf die praktische Verwendung der Filter in der Fotografie möchte ich trotzdem noch kurz eingehen.

Test Polarisationsfilter Blauton

Typischerweise kommt so ein Polfilter vor das Objektiv. Solche Filter gibt es zum aufschrauben auf das Objektiv oder als Steckfilter mit einem entsprechendem System. Mithilfe von Drehungen der Filter, kann man dann die Polarisation steuern. Eine der bekanntesten Wirkungen von Polfiltern ist die Beeinflussung des Himmels. So kann man je nach Drehung des Filters den Himmel dunkler wirken lassen. Sind Wolken am Himmel, so treten diese dadurch deutlicher hervor. Das Bild oben zeigt ein Bild, das mit zwei verschiedene Stellungen des Polfilters aufgenommen wurde. Auf der linken Seite des Bildes ist der Himmel dabei deutlich dunkler und die Wolken heben sich stärker vom Himmel ab.

Die zweite wesentliche Verwendung von Polfiltern ist die Reduktion von Spiegelungen. Mithilfe der Polfilter ist es möglich Reflexionen von nicht metallischen Gegenständen, wie Wasser oder Glas, zu eliminieren. Das Bild unten zeigt das Bild einer Wasseroberfläche. Am unteren Bildrand kann man recht gut die unterschiedlichen Wirkungen der Polfiltereinstellungen erkennen. Während auf der linken Seite die Spiegelung des Sonnenlichts komplett ausgeblendet wird und sogar die Pflanzen unter der Wasseroberfläche erkennbar sind, spiegelt sich auf der rechten Seite das Sonnenlicht noch recht stark.

Test Polarisationsfilter Spiegelung

Ein paar Nachteile der Polfilter gibt es aber auch. Zum Einen hängt die Stärke der Effekte des Polfilters auch immer von der Ausrichtung der Kamera ab. Das Blau des Himmels wird z.B. besonders verstärkt, wenn die Kamera im 90° Winkel zur Sonne ausgerichtet ist. Spiegelungen kann man im Winkel von ca. 35° zur spiegelnden Oberfläche sehr effektiv entfernen.

Den zweiten Nachteil, den ich bei dem Einsatz des Filters festgestellt habe, ist ein Lichtverlust von ca. 1 bis 1,5 Blendenstufen. Um das Motiv korrekt zu belichten, müssen die Parameter für Empfindlichkeit, Belichtungszeit und Blende mit den jeweiligen Konsequenzen entsprechend angepasst werden.

In diesem Sinne, danke fürs Lesen und bleibt begierig.

Gruß chuqa

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Zeit für Bilder: Sacré Cœur de Montmartre

Ich habe mich diesen Monat in “Zeit für Bilder” wieder für ein Bild aus Paris entschieden. Es handelt sich diesmal um die Kirche Sacré Cœur de Montmartre. Diese steht auf dem Hügel Montmartre in Paris etwas abseits des Stadtzentrums. Durch den leicht erhöhten Standort ist die Kirche trotzdem gut von vielen Stellen in Paris zu sehen.

Sacre Coeur

Bei der Bearbeitung habe ich in erster Linie einen deutlichen Zuschnitt gewählt und die Kirche perspektivisch verzerrt, denn mein Standpunkt war deutlich unterhalb des Baus. Dadurch kippt die Kirche auf dem Originalbild etwas nach hinten. Die Verzerrung korrigiert diesen perspektivischen Umstand.

Dazu gibt es die bereits bekannten Streifenwolken und die Schwarz-Weiß-Umsetzung in einer sehr kontrastreichen Art und Weise. Diese gesamte Bearbeitung geht mittlerweile recht flüssig von der Hand und dauerte in diesem Fall knapp 30 Minuten. Trotzdem möchte ich das nächste Mal wieder etwas mehr Zeit in die Bearbeitung investieren, um das Bild vielleicht etwas spannender zu machen.

In diesem Sinne, danke fürs Lesen und bleibt begierig.

Gruß chuqa

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Feuerwerk fotografieren

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Am letzten Wochenende war das Seenachtfest in Konstanz. Ich hatte die Gelegenheit vor Ort zu sein. Absolutes Highlight dieser Veranstaltung ist ein über 30-minütiges Feuerwerk auf dem Bodensee. Ich plante schon im Vorfeld, das Feuerwerk zu fotografieren und so hatte ich die notwendige Ausrüstung dabei. Dieses Feuerwerk ist wirklich sehenswert. In dieser Form hatte ich so etwas bisher noch nicht gesehen.

Wirklich grandios ist das ganze Ambiente um das Feuerwerk herum. Die Tatsache, dass das Feuerwerk von Schiffen auf dem See aus gezündet wird und das tausende Besucher am Ufer es verfolgen, findet man wohl so oft nicht.

Wenn ich das Event so Revue passieren lasse, fallen mir doch ein paar Punkte auf, die ich richtig gemacht habe und einige, die sich auch noch verbessern lassen. Diese Gedanken möchte ich hier darlegen und damit ein paar Tipps geben, was man beim Fotografieren eines Feuerwerks beachten sollte.

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Standort

Der Standort ist das A und O bei der Aufnahme und zwar in zweierlei Hinsicht. Je nachdem wie man die Aufnahmen plant, möchte man eventuell etwas von der Umgebung mit auf dem Bild haben. Denn obwohl es bei einem Feuerwerk quasi immer dunkel ist, wird durch die Feuerwerkskörper teilweise sehr viel Licht abgeben, so dass die Umgebung ebenfalls beleuchtet wird. Beim Seenachtfest diente das Wasser als Spiegel und verlieh so automatisch der Umgebung Kontur. Die Kamera muss natürlich auch so ausgerichtet werden, dass nicht nur der Himmel anvisiert wird.

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Der zweite wichtige Punkt beim Standort betrifft den Wind. Je nach Umfang des Feuerwerks entsteht recht viel Qualm. Optimal wäre also ein Standpunkt, zu dem der Qualm nicht hinzieht. Natürlich ist das auch immer von den Örtlichkeiten abhängig. Beim Seenachtfest kam der Wind vom See. Das ist sicher nicht günstig, aber man war quasi gezwungen, direkt im Qualm zu stehen. Glücklicherweise wurde das Feuerwerk von zwei Positionen gestartet, wobei die erste Position etwas seitlich von meinem Standpunkt war und mich daher der Qualm nicht erreichte. Bei der zweiten Position war es etwas anders. Gerade gegen Ende stand ich voll in der Qualm- und Aschewolke. Das trübt sicher etwas das Bild, aber erkennbar sind die verschiedenen Effekte dennoch. Wenn möglich, würde ich aber trotzdem immer eine Position abseits des Qualms bevorzugen.

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Ausrüstung

Absolut unverzichtbar bei der Fotografie von Feuerwerk ist ein Stativ. Die etwas längeren Belichtungszeiten lassen sich aus der Hand einfach nicht mehr gut bewerkstelligen. Außerdem fand ich einen kabelgebundenen Fernauslöser sinnvoll. Denn selbst wenn die Kamera fest auf einem Stativ geschraubt ist, können durch Betätigen des Auslösers kleine Bewegungen entstehen, die gerade bei den feinen Strukturen vom Feuerwerk sichtbar sind.

Die Art des Objektivs ist natürlich auch etwas vom Standort abhängig. Ich dachte, dass ich mit meinem 17-70mm gut gerüstet bin. Für die erste Position, von der das Feuerwerk gestartet wurde, war es auch perfekt. Mit einem leichten Zoom von 25-30mm habe ich die Szenerie recht gut abbilden können.

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Für die zweite Position wollte ich ausschließlich die kleinste Brennweite verwenden, da ich doch recht nah an den Schiffen stand. Als ich die Kamera aufbaute, war ich überzeugt, dass der Bildwinkel reicht, da doch recht viel vom Himmel zu sehen war. Wie sich aber bald herausstellte, gingen die Raketen doch unglaublich hoch und zeigten ihre Bilder scheinbar direkt über dem Kopf. Diese konnte ich dann einfach nicht mehr voll erfassen. Eine noch kleinere Brennweite wäre hier sicher hilfreich gewesen.

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Fokus

Normalerweise ist es bei einem Feuerwerk stockdunkel. Fokussieren mit der Spiegelreflex ist damit kaum möglich, zu mindestens mit meiner Kamera nicht. Ich kenne drei Möglichkeiten, den Fokus dennoch einzustellen.

Zum Einen kann das Equipment schon vor der Dunkelheit aufgebaut und eingestellt werden. Ich habe während der Dämmerung das Stativ aufgestellt und die Kamera eingestellt. Es war genug Licht vorhanden, das ich den Fokus einstellen konnte.

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Die zweite Möglichkeit der Fokussierung verwendet die wenig vorhandenen Lichter. Meist befinden sich irgendwo in einiger Entfernung ein paar Lichtquellen von Häusern oder Straßenbeleuchtung, die für die Fokussierung genutzt werden können. Eventuell muss die Kamera etwas probieren, aber sie kann durchaus auch mit diesen Lichtern einen Fokus finden und setzen.

Die dritte Möglichkeit setzt ein wenig Kenntnis des Objektivs und der manuellen Fokussierung voraus. Das Vorgehen sollte man auf jeden Fall vorher im Hellen mal ausprobiert haben. Bei einem Feuerwerk wird eigentlich immer ein Fokus auf unendlich benötigt. Deshalb setzt man zuerst die Fokussierung auf den manuellen Modus. Anschließend dreht man den Fokusring des Objektivs bis zum Anschlag auf die Seite der Unendlich-Fokussierung. Meist muss man dann aber den Fokusring noch ein kleines Stück zurückdrehen, damit der Fokus perfekt sitzt.

Bei allen 3 Fokusmethoden gilt danach, dass der manuelle Fokusmodus eingestellt wird. Sonst sucht sich die Kamera später am schwarzen Nachthimmel vergeblich einen Fokuspunkt und “pumpt” die Fokuslinse fleißig hin und her. Natürlich sollte man dann auch während der Aufnahmen das Verändern des Fokusrings vermeiden.

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Belichtung

Die Belichtung setzt sich aus der Empfindlichkeit, der Blende und der Belichtungszeit zusammen. Bei Feuerwerken muss man bei der Belichtungszeit flexibel sein. Je nach gezündetem Feuerwerkskörper sind unterschiedliche Belichtungszeiten notwendig. Die Raketen kommen Schlag auf Schlag. Die Belichtungseinstellungen zwischen einzelnen Fotos zu ändern, ist quasi nicht möglich. Auch die Belichtungsautomatik versagt aufgrund der Lichtverhältnisse gnadenlos.

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Es ist also volle Kontrolle über die Belichtung und vor allem über die Belichtungszeit notwendig. Ich habe mich deshalb für den Bulb-Modus entschieden. D.h. bei jedem Bild bestimmt man selbst, wie lange belichtet wird, während Empfindlichkeit und Blende voreingestellt ist. Die beiden festen Parameter muss man dann natürlich so einstellen, dass je nach Belichtungszeit auf dem finalen Bild auch etwas zu sehen ist. Ich habe mich für eine Blende von f/6,3 und einer Empfindlichkeit von ISO 400 entschieden. Damit waren Belichtungen von einer halben Sekunde bis zu 2 Sekunden möglich. Natürlich ist das auch von der Helligkeit der Feuerwerkskörper abhängig. Und sicher ist die Belichtungszeit auch nicht für jedes Bild ideal, aber Kompromisse muss man aufgrund der Gegebenheiten eben eingehen. Der Ausschuss ist deshalb echt enorm. Ich hatte knapp 400 Bilder gemacht, von denen ca. 30-40 wirklich brauchbar sind.

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Nachbearbeitung

Wirklich viel Nachbearbeitung war nicht notwendig. Mein Stativkopf war nicht 100% korrekt auf die erste Position des Feuerwerks eingestellt, so dass der Horizont dort etwas gekippt ist. Ich habe in der Nachbearbeitung also das Bild soweit wie möglich begradigt und bei allen Bildern den Ausschnitt angepasst.

Meine Kamera zeigt schon bei geringer Erhöhung der Empfindlichkeit ein deutliches Rauschen. Das wollte ich so in den finalen Bildern nicht haben und habe deshalb das Rauschen etwas reduziert. Ansonsten war ich mit den “Bildern out of Cam” absolut zufrieden und habe keine weitere Bearbeitung durchgeführt.

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In diesem Sinne, danke fürs Lesen und bleibt begierig.

Gruß chuqa

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