Panorama vom Gletscher

Die letzten Wochen waren etwas turbulent. Ich war zweimal im Winterurlaub und habe mich im Snowboarden ausprobiert. Die Wochenenden waren sehr kurz oder ich war gar nicht zu Hause. Seit einer Woche ist es wieder etwas ruhiger und es tritt so etwas wie Normalität in den Tagesablauf. So komme ich nun auch nach und nach zu der Sichtung des Fotomaterials von diesen Urlaubstagen und habe auch schon etwas Vorzeigbares gefunden.

An einem zwar kalten aber doch herrlichen Sonnentag habe ich auf dem Stubaier Gletscher mehrere Fotos von dem herrlichen Ausblick gemacht. Diese Bilder habe ich in Photoshop zu einem Panorama zusammengefügt. Das Ergebnis seht ihr oben.

In diesem Sinne, danke fürs Lesen und bleibt begierig.

Gruß chuqa

 

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Mal wieder analog

dom

Es ist schon eine Ewigkeit her. Wenn mein Blog nicht lügt war im Juni 2013 das letzte Mal, dass ich über die analoge Fotografie gebloggt habe. Fast genauso lange dürfte meine letzte Belichtung eines analogen Films zurückliegen. In der letzten Woche war ich dienstlich in Köln und habe die analoge Fuji STX-2 + Filme mitgenommen. Einen Abend habe ich mich dann mal raus gewagt und bin die Hohenzollern-Brücke abgelaufen. Leider fing es sehr stark an zu regnen, so dass ich meine geplante Tour etwas verkürzen musste. Am Ende war aber immerhin ein 36er-Film belichtet.

angeschlossen

Natürlich habe ich die Ausrüstung vorher nicht geprüft. Ist ja schließlich analog. Allerdings war die Batterie der Kamera leer. Die Batterie wird u.a. für den Belichtungsmesser gebraucht. Damit bin ich nicht nur tatsächlich, sondern auch belichtungstechnisch eine ganze Zeit im Dunkeln getappt. Viel zu spät fiel mir ein, doch mal das Smartphone nach einer entsprechenden App zu durchsuchen.

Skyline

Es war also dunkel und somit war klar, dass der ISO-400-Film etwas gepusht werden sollte, damit ich aus der Hand fotografieren konnte. Später bei der Filmentwicklung habe ich dann so entwickelt, als wäre es ein ISO 1600 Film. Wie auch immer, es war trotzdem zu dunkel und so ist leider nur auf einer Handvoll Bilder etwas zu erkennen. Auch die Entwicklung lief nicht wirklich glatt. Aber egal, ich habe einen Film belichtet und entwickelt und das nach doch sehr langer Zeit.

In diesem Sinne, danke fürs Lesen und bleibt begierig.

Gruß chuqa

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Was wird 2016

Silvester over

Silvester ist vorbei und es wird Zeit, die guten Vorsätze für das neue Jahr zu beschließen. Für diesen Blog bedeutet das, dass sich wieder einmal die gleichen Fragen stellen. Was kommt wohl dieses Jahr? Was nehme ich mir vor zu tun? Was soll am Ende des Jahres auf der Todo-Liste abgehakt sein? Und welche Entwicklung möchte ich einschlagen?

3 Pappeln

Ich glaube ich habe mir noch nie so viele Gedanken dazu gemacht, wie dieses Jahr? Das Ergebnis dazu ist bei weitem bescheidener. Kurz zusammen gefasst: Ich weiß es einfach nicht, welche Ziele ich erreichen möchte. Der Rückblick auf das vergangene Jahr hat mal wieder gezeigt, dass ich es scheinbar nicht so drauf habe, mit dem Erfüllen von Zielen.

Also warum einfach nicht mal ein Jahr ohne Ziele probieren. Jetzt fehlt natürlich die Richtung und die Leitplanken. Aber ich weiß es echt nicht, was ich wirklich machen will. Mal sprühe ich vor Motivation und will am liebsten alles sofort machen und manchmal will ich den Blog und alles was da dran hängt einfach nur begraben.

Im Prinzip haben sich die Interessen dieses Jahr zu den Interessen des letzten Jahres nicht geändert. Blender, Composings und mehr Fotografie. Warum also nicht wieder konkrete smarte Ziele formulieren? Nun, ich glaube letztes Jahr im Allgemeinen einen Rückschritt gemacht zu haben. Daher denke ich, dass es nun darauf ankommt, mich wieder intensiver mit der ganzen Materie zu beschäftigen und kleine Schritte zu machen. Ich habe ein paar sportliche und berufliche Ziele, die alle auch sehr viel Zeit in Anspruch nehmen. Deswegen ist mein aktueller Standpunkt einfach mal zu schauen, was am Ende des Jahres bei meinen kreativen Interessen rauskommt. Der erste Schritt ist übrigens schon gemacht. Die Bilder in diesem Blogbeitrag sind am Neujahrstag entstanden.

Im Rückblick hatte ich auch das regelmäßige Bloggen bzw. die Frequenz von einem Beitrag pro Woche angeprangert. Ich denke, dass diese Wiederholrate auch nicht schwer zu schaffen ist, wenn es genügend Material gibt, über das ich schreiben kann. Also setze ich den Fokus eher auf das Produzieren von Bildern, egal ob als Fotografie oder künstlich geschaffen. Alles andere kommt dann von ganz allein.

Ich bin gespannt wie viel Inhalt ich mit dieser Herangehensweise erschaffen kann.

In diesem Sinne, danke fürs Lesen und bleibt begierig.

Gruß chuqa

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Was war 2015

Schon wieder ist ein Jahr rum und ich werfe einen kurzen Blick auf die letzten 365 Tage. Ich werde nur kurz über die Zahlen sprechen, bevor ich dann zu der Auswertungen meiner Ziele komme.

Die Zahlen

Wie versprochen nur ganz kurz ein paar Worte zu den statistischen Daten zu diesem Blog und das Jahr 2015. 41 Beiträge haben das Jahr über die Öffentlichkeit erreicht. 9 weniger als im letzten Jahr und damit weiter rückläufig. Die Besucherzahlen blieben konstant. Sie sind sogar leicht gestiegen. Wie viele von den Besuchern aber tatsächlich Menschen sind, kann ich natürlich nicht beurteilen.

Ziele in 2015

Ich hatte mir in 2015 3 ambitionierte Ziele gesetzt. An erster Stelle stand hierbei die 3D-Modellierung mit Blender. Es sollte ein 3D-Charakter erstellt und animiert werden. Das Ziel sollte ein kurzer Film sein, in dessen Hauptrolle der 3D-Charakter stehen sollte.

Das zweite Ziel rückte Photoshop und die digitale Bildbearbeitung mehr in den Vordergrund. Ich nahm mir vor, sogenannte Composings zu erstellen. Es sollten Bilder entstehen, die aus mehreren Elementen zusammengesetzt sind. Diese Elemente können Fotos, 3D-Objekte oder sogar selbst gezeichnet sein.

Bei dem letzten Ziel sollte es um die Fotografie gehen. Ich wollte Stuttgart in verschiedenen Fotoserien thematisch darstellen.

Alle 3 Ziele habe ich nach den smarten Kriterien (spezifisch, messbar, akzeptabel, realistisch und terminiert) formuliert. Dadurch lässt sich nun nach einem Jahr ein recht einfaches und deutliches Fazit ziehen. Keines der 3 Ziele konnte ich in vollem Umfang erfüllen. Während ich das erste Ziel wenigstens angegangen bin, liegen die anderen Beiden noch jungfräulich in der Schublade, d.h. im Klartext habe ich für die Erfüllung dieser Ziele gar nichts gemacht.

Nun stelle ich mir natürlich die Frage, ob ich einfach zu wenig getan habe oder die Ziele einfach viel zu ambitioniert waren. Wie immer gibt es wohl kein schwarz oder weiß und es ist von Beidem etwas. Einerseits habe ich doch recht viel Zeit für die Bearbeitung meiner Ziele (zu mindestens für Ziel 1) aufgewendet. Andererseits wäre im Rückblick auch noch deutlich mehr Zeit gewesen, an der Erfüllung meiner Vorsätze zu arbeiten.

Aber es ist furchtbar deprimierend, jedes Jahr aufs Neue hier schreiben zu müssen, dass man die hochgesteckten Ambitionen wieder nicht erreicht und in gewisser Weise versagt hat.

Wie geht es weiter?

Ziele sind wichtig. Sie geben einem die Richtung und natürlich auch einen gewissen Druck. Es kann aber auch passieren, dass dieser Druck von Beginn an zu groß ist, so dass man gleich die Segel streicht. Ich habe dieses Jahr nicht ein Composing geschafft. Nicht einmal das Videotraining, welches ich vor einiger Zeit für viel Geld erworben habe, habe ich begonnen. Ich verspüre nach wie vor große Lust, mich damit zu beschäftigen.

Ganz ähnlich sieht es mit der Fotografie aus. Ich glaube, seit Beginn meiner „DSLR-Karriere“ habe ich noch nie so selten die Kamera in die Hand genommen, wie dieses Jahr. Dabei habe ich wirklich Lust zu fotografieren. Ich weiß nur nicht, was meine Motive sein könnten. Das macht mich traurig. Aber ich habe es auch selbst in der Hand, es zu ändern.

Wenn ich das so alles betrachte, frage ich mich natürlich, ob ich wirkliches Interesse an der Sache an sich habe, oder einfach nur die Vorstellung gut finde, die Bildbearbeitung, Modellierung, Fotografie, etc. zu können/beherrschen. Ich komme bei den Themen einfach nicht ins „Tun“. Es baut sich keine Konstanz auf. Immer wieder sind es nur kurze Zeiträume, in denen ich mich wirklich mit einer Sache beschäftige, bevor sie wieder verfliegt. Gerade Blender ist ein passendes Beispiel. Wie oft habe ich in diesem Jahr wieder Anläufe unternommen, um mit dieser Software zu arbeiten. Ich habe immer noch den Status eines blutigen Anfängers und so darf ich auch jedes mal bereits erlernte Sachen wieder neu erlernen, da sie noch nicht in Fleisch und Blut übergegangen sind.

Tja und was ziehe ich nun für Konsequenzen? Es einfach sein lassen? Ziele etwas weniger ambitioniert formulieren? Mich dazu zwingen, nur eine Sache zu tun?

Fragen über Fragen und ich habe bisher noch keine Antworten.

Ich mag den Blog. Ich publiziere hier gerne. Aber es kommt auch immer wieder vor, dass ich das Bloggen als Last empfinde. So verursacht das regelmäßige Posten immer wieder Kummer. Blogge ich mal eine Woche nicht, dann wird es in der zweiten Woche natürlich höchste Eisenbahn, Inhalte in des Internet zu blasen. Das ist natürlich nicht Sinn und zweck der Sache.

Zu was führt das also? Es ist ja wohl so, dass ich am Anfang des Jahres gesagt habe, jede Woche einen Blogpost zu machen. Die Motivation dahinter ist sicherlich, entsprechende Besucherzahlen zu generieren. Aber eigentlich ist es mir völlig egal, wie viele Besucher den Weg hierher finden. Klar ist es super, wenn die Zahlen ständig steigen. Aber was habe ich denn davon? Eine Motivation von vielen Besuchern ist sicherlich, die Chance auf Kommentare und damit auch ein Austausch zu erreichen. Aber zum Einen sind es dazu vermutlich zu wenige Besucher und zum Anderen bin ich selbst zu wenig in der Community aktiv, um die Leute zu locken. Vermutlich sind meine Beiträge auch zu „langweilig“, um wirklich Kommentare zu provozieren. Das ist natürlich nur meine eigene Meinung. Aber möchte ich etwas anderes erreichen, muss ich mir hier etwas anderes überlegen. Ich möchte z.B. mehr Qualität in den Beiträgen haben; dem Besucher also einfach was bieten. Nur ein paar Bilder zeigen ist zwar schön, aber verlockt dem Leser ja nicht zum lange bleiben oder auch mal zu einem Kommentar. Dafür gibt es schließlich die entsprechenden Plattformen (flickr, fotocoummunity, etc.). Dort spricht man auch automatisch einen größere Nutzerschar an.

Das hört sich sicherlich alles furchtbar negativ an. Aber ich mache mir halt meine Gedanken, wie ich die wenigen Leser mehr begeistern kann. Ich glaube, dass so auch mir das Führen des Blogs dann mehr Spaß macht, als es momentan der Fall ist. Also schauen wir mal, was ich in dem kommenden Jahr hier veranstalten kann.

Bis dahin bleibt mir nur, euch einen guten Rutsch in das neue Jahr zu wünschen.

Danke fürs Lesen und bleibt begierig.

Gruß chuqa

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Tiere im Dreierpack

3 Wochen ist der letzte Beitrag nun doch schon her. Ganz so sang- und klanglos möchte ich das Jahr nicht beenden. Deshalb lasse ich es so kurz vor Weihnachten noch mal richtig krachen (Achtung: Selbst-Ironie). Ich zeige euch in diesem Beitrag gleich 3 Bilder aus dem Tierpark Hagenbeck in Hamburg. Es ist gleichzeitig aber auch das Ende der Tierbilder aus diesem Tierpark.

Das erste Bild zeigt einen Orang-Utan. Er wirkt etwas nachdenklich. Ich habe versucht, mit der Nachbearbeitung diese Stimmung zu unterstützen. Das Bild habe ich etwas entsättig und die Schärfe deutlich angehoben.

Das zweite Bild zeigt eine Robbe. Hier habe ich die Nachbearbeitung bescheidener gestaltet und nur die Schärfe etwas angehoben. Ich denke, das Bild und die Pose der Robbe spricht für sich und ist ganz lustig.

Auf dem dritten und letzten Bild ist ein Zebra zu sehen. Auch hier wurde sehr stark mit Hilfe von unterschiedlichen Filtern geschärft. So ist vor allem das Fell deutlich detailreicher. Außerdem wurden die Farben in dem Bild etwas angepasst. Das Bild ist außerhalb der Mitte eher entsättigt, während die Mitte überwiegend aus warmen Farbtönen besteht. Bei diesem Bild finde ich es etwas schade, dass der Stein die Sicht auf die Stelle versperrt, wo die Schnauze das Wasser berührt. Ansonsten ist es doch eigentlich ein ganz schönes Bild.

Nach zu langer Zeit ohne Beitrag, gibt es hier auf dem Blog nun endlich wieder etwas zu sehen. Irgendwie hat jedes Bild irgendetwas an sich. Die Nachbearbeitung hat mir auch wieder richtig Spaß gemacht, obwohl mir bis hierhin doch etwas die Motivation gefehlt hat. Dazu werde ich dann aber sicherlich im Beitrag zum Jahresabschluss etwas ausführlicher.

In diesem Sinne, danke fürs Lesen und bleibt begierig.

Gruß chuqa

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Wachsamer Löwe

Aller guten Dinge sind 3 und deshalb gibt es heute das dritte Löwenbild aus dem Tierpark Hagenbeck in Hamburg. Es ist aber gleichzeitig auch vorerst das letzte Bild eines Löwen aus diesem Tierpark.

Bei der Nachbearbeitung habe ich mich an den gewohnten Techniken gehalten. Ich habe diesmal aber auch ein wenig mit den Filtern der Nik Collection gespielt. So ist das Bild Stück für Stück gewachsen und es entstehen verschiedene Versionen. Während der Bildbearbeitung werden oft Vorher-Nachher-Vergleiche gemacht, um die Bearbeitung zu überprüfen. Ich mache das natürlich auch. Allerdings habe ich immer nur die aktuelle Bearbeitung mit der jeweils vorhergehenden Bildversion verglichen. Man merkt so gar nicht, wie sich das Bild gegenüber der ursprünglichen Aufnahme doch deutlich verändert. Am Ende habe ich die finale Version aber dann doch noch mit dem Ausgangsfoto verglichen und war aufgrund der doch großen Veränderungen recht überrascht. Ich möchte euch diesen Vergleich nicht vorenthalten und zeige euch diesen Mal ausnahmsweise auch das originale Bild. Lediglich der Ausschnitt ist identisch mit der bearbeiteten Version.

Als Erstes fallen natürlich die farblichen Veränderungen ins Auge. Mir gefallen aber insbesondere die Veränderungen bei Nase und Augen, die in der bearbeiteten Version einen besseren Kontrast haben und damit dem Gesicht viel mehr Ausdruck verleihen.

Wie findet Ihr die Bearbeitung? Übertrieben oder hätte sogar die ein oder andere Stelle noch deutlicher bearbeitet werden können?

Scheut euch nicht, mir Rückmeldung zu geben.

In diesem Sinne, danke fürs Lesen und bleibt begierig.

Gruß chuqa

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Sonnenbadender Löwe

Letzte Woche angedroht, diese Woche wahr gemacht: es gibt wieder eine Raubkatze. Es ist sogar dieselbe Löwin. Diesmal ist das Foto weniger frontal aufgenommen und die Katze ist mehr im Profil zu sehen.

Bei der Nachbearbeitung habe ich neben der obligatorischen Raw-Bearbeitung und Korrektur der Schärfe auch die Farben etwas verstärkt. Ich habe dieses Mal sogar eine leichte HDR-Bearbeitung auf den Löwen gelegt, die bei diesem Bild sehr gut passt. In Anbetracht der mittlerweile doch winterlichen Temperaturen erwärmt so ein sonnenbadender Löwe und die überwiegend warmen Farben doch das Gemüt, oder?

In diesem Sinne, danke fürs Lesen und bleibt begierig.

Gruß chuqa

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