Elefant

Das Bild, das ich euch heute zeigen möchte, ist auch wieder in Hamburg entstanden. Das Motiv zeigt diesmal aber nicht ein Gebäude, den Hafen oder die Speicherstadt, sondern einen von zahlreichen Elefanten aus dem Tierpark Hagenbeck.

Ich habe von diesen Elefanten recht viele Aufnahmen gemacht, die in diesem Tierpark sogar gefüttert werden können und daher dem Zoobesucher recht nahe kommen. Ich kann es nicht wirklich erklären, aber mir gefällt diese frontale Aufnahme besonders gut. Vielleicht ist es gerade die Reduktion auf Augen und Rüsselansatz, die das Bild zu meinem Favoriten der Elefantenfotos gemacht hat.

Die Nachbearbeitung begann wie immer mit der RAW-Konvertierung. Diesmal lag der Fokus besonders auf den Tiefen und Lichter. Anschließend wurde das Bild recht stark geschärft. Das Motiv eignet sich sehr gut dafür. Es entstehen kaum Artefakte und sogar die Struktur der Haut ist bei voller Auflösung zu erkennen.

Nach der Schärfung habe ich das Bild in schwarz-weiß umgewandelt. Der Fokus lag hierbei auf einer leichten Anhebung der Kontraste. Nun ging es an die Detailarbeit. Ich habe die Augen etwas aufgehellt, da diese durch die Kontrastverstärkung doch recht dunkel geworden sind. Außerdem habe ich auch die Lichtreflexe in den Augen verstärkt. So kommen die Augen sehr gut zur Geltung. Die Abschlussarbeiten bestanden aus einer nochmaligen Anpassung der Kontraste und einer ganz leichten Vignette.

Meine Bildausbeute war bei dem Elefantengehege wirklich groß und es gibt viele schöne Fotos davon. Aber ich glaube, dass dieses frontale Portrait einer Elefantendame und die schwarz-weiß Umsetzung eines der besten Bilder aus dieser Serie sind.

In diesem Sinne, danke fürs Lesen und bleibt begierig.

Gruß chuqa

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Rathaus Hamburg

Eines der ersten Motive bei meinem Besuch in Hamburg war das Rathaus. Dieses sehr markante Gebäude wurde durch verschiedene Baumeister errichtet und hat einen 112m hohen Turm.

Bei dem Bild handelt es sich um ein Panorama. Ich habe insgesamt 2 Bilderreihen aufgenommen. Die zweite Reihe war von der Überschneidung der Bilder und damit für die Erstellung des Panoramas deutlich besser geeignet. Dafür waren die Bilder recht stark überbelichtet, so dass ich selbst bei der Korrektur hinterher große Teile des Bildes nicht mehr hätte retten können.

So entschied ich mich für die Erstellung des Panoramas aus der ersten Bildreihe ohne zu wissen, vor welche Probleme mich das stellen sollte. Die ersten Versuche führte ich mit der Panoramafunktion von Photoshop durch. Das wollte aber nicht gelingen.

Der nächste Versuch war mit dem Spezialisten Hugin. Out of the Box bekam das Werkzeug auch kein gescheites Panorama hin. Ich habe zwar mit verschiedenen Werten gespielt, muss aber gestehen, dass ich bisher nicht die Motivation hatte, mich tiefer in die Anwendung einzuarbeiten. Sicherlich hätte das Tool mir auch ein ordentliches Panorama aus diesen Bildern erstellen können. Ich habe es jedenfalls nicht geschafft.

Dann kam mir die Erinnerung an den Microsoft Image Composite Editor, mit dem ich vor ein paar Jahren schon einmal experimentiert hatte.Ich lud mir die aktuelle Version und probierte es damit. Et voilà, auf Anhieb wurde mir das Panorama doch recht ordentlich erstellt.

Ich habe anschließend in Photoshop noch ein paar Korrekturen gemacht, wie z.B. den Turm etwas gerade gerückt. 100% verzerrungsfrei ist das Bild sicher nicht, aber ich kann mit dem Ergebnis sehr gut leben.

In diesem Sinne, danke fürs Lesen und bleibt begierig.

Gruß chuqa

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Hafen

Das heutige Bild aus Hamburg zeigt einen Ausschnitt des Hamburger Hafens. Es wurde von der Speicherstadt aus fotografiert. Da ich gegen die Sonne fotografiert habe, hat das Motiv ein recht großen Dynamikumfang. Um diese Dynamik auch in das finale Bild zu bekommen, habe ich eine Belichtungsreihe aus 5 Aufnahmen mit jeweils 2 Blenden Differenz in der Belichtung. Für die Belichtung wurde allerdings nicht die Blende variiert, sondern die Belichtungszeit entsprechend automatisch angepasst.

Hamburg Hafen

Bei der Nachbearbeitung habe ich die 5 unterschiedlich belichteten Bilder zu einer HDR-Aufnahme in Photomatix zusammengefügt und dort auch das Tone-Mapping gemacht um den Dynamikumfang entsprechend zu managen.

Anschließend habe ich das Bild in Photoshop geöffnet. Tiefen, Lichter, Dynamik und Objektivkorrektur wurden mit dem „Cameraw Raw“-Filter angepasst. Anschließend wurde das Bild geschärft. Für den finalen Look habe ich mehrere Farblooks vermischt und über das Bild gelegt, sowie mit einer Vignette die Ränder etwas abgedunkelt.

Im Nachhinein würde ich das Bild wohl etwas anders aufnehmen. In meinen Augen sind einfach zu viele Details auf dem Bild. Etwas mehr Selektion auf einen einzelnen Bereich, z.B. nur die Brücke, würde eventuell eine größere Wirkung erzielen.

In diesem Sinne, danke fürs Lesen und bleibt begierig.

Gruß chuqa

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Tango-Türme

Die Tango-Türme oder auch Tanzende Türme findet man in Hamburg St. Pauli an der Reeperbahn Nr. 1. Die beiden Türme wurde 2012 fertiggestellt und sind 85m bzw. 75m hoch. Das Besondere an den Türmen ist die geknickte Glasfassade. In dem Bild kann man diesen Knick beim rechten Turm am unteren Bildrand erkennen.

Irgendwie habe ich ein Faible für moderne Architektur und so waren dieses zwei Türme natürlich ein gefundenes Fressen. Für das finale Bild habe ich mehrere Perspektiven ausprobiert. So nahm ich z.B. nur einen Turm auf oder lichtete auch nur die Fassade formatfüllend ab, ohne dass die Turmform zu erkennen ist. Schlussendlich habe ich mich aber doch für dieses Motiv entschieden, nicht zuletzt weil hier auch die Wolkenverteilung sehr schön war.

Ich habe das Bild mit Photoshop bearbeitet. Es entstanden relativ viele Ebenen und ich habe hier auch wieder mehr mit partiellen Anpassungen gearbeitet. Wie immer stand die Raw-Konvertierung am Anfang. Der regelmäßige Leser weiß, dass ich dabei eigentlich immer Tiefen und Lichter anpasse, sowie ein wenig die Klarheit erhöhe. Außerdem gab es auch eine Objektivkorrektur. Anschließend wurde das Motiv geschärft und in schwarz-weiß umgesetzt. Dabei habe ich den Himmel und das Gebäude separat konvertiert.

Die Wolken wurden wieder zu Streifen verzerrt. Schließlich habe ich Gebäude und Himmel jeweils separat modifiziert. So wurde Beides etwas dunkler und kontrastreicher gestaltet. Die Änderung der Helligkeit habe ich dann mit einer Verlaufsmaske teilweise wieder ausgeblendet, so dass sowohl bei dem Blau (jetzt Schwarz) im Himmel, als auch bei dem Gebäude, der untere Teile heller ist als der obere Teil. Die finalen Änderungen bestanden dann wieder in einer leichten Vignette sowie dem Hinzufügen eines geringen Rauschens, um die Helligkeitsverläufe weicher zu gestalten.

In diesem Sinne, danke fürs Lesen und bleibt begierig.

Gruß chuqa

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Elphilharmonie

Die Elbphilharmonie ist ja mittlerweile aufgrund ihres immenses Talents zur Geldvernichtung weit über die Grenzen von Hamburg bekannt. Es handelt sich bei dem Gebäude um ein im Bau befindliches Konzerthaus. Seit 2007 wird bereits daran gebaut. Voraussichtlich wird das auch noch bis 2016 dauern. Die Eröffnung ist dann für Anfang 2017 geplant.

Ich habe mich fotografisch an dem Haus versucht. Eine komplette Aufnahme des Gebäudes finde ich nicht sehr spannend, da rund um das Gebäude einige Baukräne aufgebaut sind. So habe ich mich für einen Ausschnitt der charakteristischen Glasfassade entschieden. Aber auch bei diesem kleinen Fragment des Hauses lässt sich die Baustelle nicht ganz verstecken. Es ist z.B. erkennbar, dass in den Öffnungen Gerüste stehen.

Bei der Nachbearbeitung habe ich viel experimentieren müssen, um zu einem zufriedenstellendem Ergebnis zu kommen. Ich musste das Bild relativ stark beschneiden, da ich die Aufnahme wirklich sehr schief aufgenommen hatte. Durch die Perspektive habe ich das Gebäude auch sehr stark verzerrt, um die stürzenden Linien zu korrigieren. Lichter, Tiefen und Dynamik wurden wie immer im Raw-Konverter optimiert. Anschließend wurde das Bild relativ stark geschärft. Bei der darauffolgenden Schwarz-Weiß-Umsetzungen, habe ich jeweils den Himmel und das Gebäude separat in ein Graustufenbild umgewandelt, da ich jeweils einen anderen Effekt haben wollte. Auch danach habe ich Wolken und Gebäude getrennt mit einzelnen Einstellungsebenen bearbeitet. Den Abschluss bildet eine Reduzierung des Rauschen durch die starke Schärfung und ein Hell-Dunkel-Verlauf von unten nach oben.

Ich hatte zwischendrin auch diverse Looks von dem Bild probiert. So habe ich auch hier mehrere Versionen mit verschmierten Wolken erstellt. Meiner Meinung nach wirken aber alle Versionen nicht wirklich gut, so dass ich mich dann doch für die originale Wolkenstruktur entschieden habe.

In diesem Sinne, danke fürs Lesen und bleibt begierig.

Gruß chuqa

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Spiegel-Gebäude Ericusspitze

Mein heutiges Foto aus Hamburg zeigt einen Ausschnitt des Haupt-Unternehmenssitzes der Spiegel-Gruppe. Das Hochhaus steht in der Hafencity direkt bei der Speicherstadt. Ich war von der gleichmäßigen Glasfassade so angetan, dass ich direkt am Fuß des Gebäude stehend und nach oben fotografierend die Fassade und den Himmel aufgenommen habe. Das Gebäude hat wirklich eine interessante Architektur und ich habe auch viele verschiedene Aufnahmen des Hauses gemacht. Dennoch gefällt mir die schlichte Fassade am Besten.

In der Nachbearbeitung habe ich diesmal wieder etwas mehr Aufwand investiert. Die RAW-Konvertierung stand wie immer gleich am Anfang. Ich habe bei den Tiefen und Lichtern diesmal vor allem die Lichter aufgehellt, um mehr Kontrast bei den Wolken zu haben. Die Tiefen wurden nur ganz moderat abgedunkelt. Die Dynamik wurde in diesem Zuge auch mit dem Filter erhöht. Außerdem habe ich auch eine Objektivkorrektur mit dem Camera-Raw-Filter durchgeführt, da die obere Kante des Hauses leicht gebogen war. So sind die Linien im Bild wirklich schnurgerade. Die Schärfe habe ich mit dem Topaz-Detail-Filter ein wenig erhöht. Bereits danach kam die Umsetzung in ein monochromes Bild mit Silver Efex von der Nik Collection.

Nun ging es an die Feinarbeit. Ich habe z.B. die hellen Linien an der Fassade noch heller gemacht, um den Kontrast zu erhöhen. Dann habe ich den Himmel selektiert und die wenigen Wolken mit dem radialen Weichzeichner zu Streifen verzerrt. Für einen homogenen Look musste der Filter mehrmals mit den gleichen Einstellungen auf den Bereich angewendet werden. Im Anschluss habe ich die Wolkenstreifen auf der rechten Seite etwas abgedunkelt, da sie mir doch etwas zu hell waren und damit zu sehr den Blick des Betrachters dorthin gelenkt hätten. Schließlich habe ich dem Bild die obligatorische Vignette verpasst. Nach dieser Bearbeitung hat sich im Himmel ein leichtes Banding ergeben. Dabei handelt es sich um Artefakte in einem Helligkeitsverlauf, so dass dieser nicht weich ist. Das Problem wurde gelöst, indem ich ein leichtes Rauschen über das Bild gelegt habe.

In diesem Sinne, danke fürs Lesen und bleibt begierig.

Gruß chuqa

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Speicherstadt

Das heutige Bild aus Hamburg zeigt ein Motiv aus der Speicherstadt. Die Speicherstadt in Hamburg ist der weltgrößte zusammenhängende Lagerhauskomplex. In der Speicherstadt befindet sich u.a. auch die Elphilharmonie. Die ist allerdings immer noch in Baukränen gekleidet und bietet nur wenige schöne Motive. Ganz anders ist es bei den gotischen Backsteingebäuden in der Speicherstadt. Auf den zahlreichen Brücken bietet sich dem Betrachter viele lohnenswerte Bilder, so wie das folgende Bild von dem Kehrwiedersteg.


Die Nachbearbeitung fiel diesmal eher schlicht aus. Vor allem in der RAW-Konvertierung habe ich die meiste Arbeit erledigt. So wurden die Tiefen aufgehellt und die Lichter abgedunkelt. Im Himmel und den Häuserfassaden sind dadurch deutlich mehr Details sichtbar. Weiterhin wurde die Dynamik etwas optimiert. Anschließend habe ich in Photoshop mit Hilfe des „Topaz Detail“-Filter die Schärfe erhöht. Damit war die Bearbeitung so gut wie abgeschlossen. Die Finalisierung bestand in einer Vignette und einer leichten Anpassung der Farben mit dem Color-Lookup-Filter.

Ich habe auch die Schwarz-Weiß-Umsetzung bei diesem Bild probiert und mit verschiedenen Farblooks experimentiert. Auch diese Versionen haben was. Dennoch habe ich mich diesmal für die Farbvariante entschieden, da mir die roten Backsteine und der blaue Himmel sehr gut gefallen.

Die Speicherstadt bietet wirklich viele schöne Motive und ich habe auch zahlreiche Bilder aufgenommen. Vielleicht bleibt dieses Bild ja nicht das Einzige aus der Speicherstadt.

In diesem Sinne, danke fürs Lesen und bleibt begierig.

Gruß chuqa

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