Fridolin

Im letzten Blogbeitrag habt ihr ja schon gesehen, in welche Richtung es gehen wird. Hier seht ihr erstmals Fridolin, einen Cartoon-Alien-Charakter. Die nächsten Wochen wird das meine 3D-Figur sein, an der ich meine Fähigkeiten in Blender erweitern will.

fridolin_sculp

In diesem Beitrag seht ihr Fridolin nach dem Abschluss des Sculptings. Nach der groben Erstellung der Körperform, formt man mit Hilfe des Sculpting das Modell genauer aus. So wird das Gesicht modelliert und die Gliedmaße und der Rest des Körpers weiter ausgeformt. Dieses Ausformen ist wirklich eine spaßige Arbeit. Man kann mit vielen verschiedenen Werkzeugen einfach und schnell seinen Charakter individuell gestalten.

Allerdings kann man mit diesem Modell noch nicht viel anfangen. So lässt sich dieses Modell weder animieren noch texturieren, also z.B. mit einer Hauttextur versehen. Aber es ist auf jeden Fall eine wichtige Grundlage für die nun folgenden Schritte. Soweit ich das im Moment überblicken kann, ist das texturieren recht aufwendig. Die Zwischenschritte dahin sind wenig spannend. So dass wohl ein paar Tage vergehen werden, bis ich euch wieder einen Beitrag von Fridolin zeigen kann. Dann wird er texturiert sein.

In diesem Sinne, danke fürs Lesen und bleibt begierig.

Gruß chuqa

Veröffentlicht unter 3D | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

Varianten von 3D-Charakteren

Ich habe mich die letzten Tage recht häufig wieder mit Blender beschäftigt. Im Moment bilde ich mich mit Hilfe eines Videotrainings zu Blender weiter fort. Bei diesem Training vom Rheinwerk-Verlag dreht es sich komplett um das Charakter-Design in Blender. Der Trainer, Sebastian König, schafft es sehr gut, sein Publikum mitzunehmen und hat eine angenehme und verständliche Präsentationsart. So ist dieses Training auch bereits das dritte seiner Art von Sebastian König, dass sich in meinem Besitz befindet.

In diesem Training wird ein fiktiver Charakter erstellt und auch animiert. Ich stehe noch am Anfang des Trainings und so werde ich euch nach und nach an der Erstellung meines Exemplars teilhaben lassen.

In diesem Post möchte ich euch die ersten Anfänge bei der Erstellung der Figur zeigen. In dem Training wird eine sehr einfache und schnelle Möglichkeit vermittelt, mit der man Charaktere erstellen und variieren kann.

varianten

Mit Hilfe des Skin-Modifiers in Blender wird innerhalb von wenigen Minuten die Grundform eines Charakters erstellt. Wenn man dieses erste Modell dann mehrfach kopiert, kann man wunderbar schnell und einfach diese Exemplare anpassen und verschiedene Varianten davon bilden. So kann man seiner Inspiration freien Lauf lassen und immer wieder zu neuen Figuren kommen. Ich habe für meinen Entwurf des Charakters einfach mal 3 unterschiedliche Varianten erstellt. Das Ausgangsmodell war für alle 3 Exemplare gleich und dennoch differieren die einzelne Varianten deutlich voneinander. Die Ausarbeitung aller 3 Modifikationen hat mich keine 10 Minuten gekostet.

Es handelt sich dabei also um eine sehr schnelle Möglichkeit, eine grobe Idee weiter zu verfeinern und anzupassen.

In diesem Sinne, danke fürs Lesen und bleibt begierig.

Gruß chuqa

Veröffentlicht unter 3D | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

Winterurlaub

Zwei Wochen ist nun schon der letzte Beitrag her. Aber das hat einen Grund. Ich war letzte Woche im Winterurlaub. Es war eine Premiere für mich. Ich habe nämlich das erste Mal in meinem Leben ein Snowboard unter den Füßen gehabt und bin damit den Berg runter gerutscht.

Wie man es sich vielleicht vorstellen kann, läuft so etwas nicht ganz ohne Blessuren und so habe ich immer noch wenig Schulterschmerzen. Nichtsdestotrotz hatte ich hervorragende Gesellschaft und habe ich mit Freunden eine super Woche verlebt. Es gab ab und zu sogar wirklich gutes Wetter und Zeit zum Fotografieren. Ohne groß weiter Worte verlieren zu wollen, zeige ich euch hiermit einfach ein paar der gemachten Bildern, bevor es dann im nächsten Beitrag endlich wieder um die 3D-Modellierung geht.

In diesem Sinne, danke fürs Lesen und bleibt begierig.

Gruß chuqa

Veröffentlicht unter Fotografie | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Krummes Ding

GAS hat wieder zugeschlagen. Du weißt nicht was GAS ist? Gear Acquisition Syndrome. Das Akronym bezeichnet den Zwang, Dinge, vor allem Gadgets, zu kaufen.

Ich habe vor Kurzem mein Objektivpark um ein 8mm Fisheye-Objektiv erweitert. Ich erhoffe mir von dem Objektiv in einigen Situationen wirklich besondere Perspektiven und ungewöhnliche Bilder. Das Objektiv hat keine 300 EUR gekostet. Daher muss man auch mit ein paar qualitativen Mängel leben. So beträgt die Offenblende lediglich f/3.5. Fokussiert wird manuell und die Abbildungsleistung ist auch nicht gerade überragend.

_IMG2358-Bearbeitet

Das Fotografieren mit dem Objektiv ist wirklich gewöhnungsbedürftig. 8mm ist verdammt weitwinklig. So wirken Objekte in 30cm Entfernung bereits recht weit entfernt und man nimmt einen wirklich großen Bereich auf. Bei der Komposition muss also entsprechend genau gearbeitet werden.

_IMG2312-Bearbeitet

_IMG2546_stitch-Bearbeitet

Aber natürlich gibt es nicht nur Nachteile. Der extreme Weitwinkel ermöglicht Panoramaaufnahmen mit nur wenigen Fotos. Theoretisch sind nur 2 Aufnahmen mit diesem Objektiv notwendig, um ein 360°-Panaroma zu erstellen.  Wirklich praktikabel ist das allerdings nicht. Das Rundumpanorama oben ist z.B. aus 5 Einzelfotos entstanden. Und natürlich erkennt man an den Fotos auch, dass das Objektiv wirklich ungewöhnliche Perspektiven ermöglicht. Die extreme Verzerrung an den Rändern krümmt die Wirklichkeit in einer Art und Weise, die man nur als außergewöhnlich bezeichnen kann. Es ergibt sich so tatsächlich ein sehr spezieller Look.

_IMG2346-Bearbeitet

Dieser erste Test des Objektivs war für mich nur erstmal der Versuch, mit dem Objektiv ein wenig auf Tuchfühlung zu gehen. Ich freue mich schon, wenn ich es für ein konkretes Projekt einsetzten werden.

In diesem Sinne, danke fürs Lesen und bleibt begierig.

Gruß chuqa

Veröffentlicht unter Fotografie, Technik | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

Lernen

Ständiges Lernen gehört für mich zu den täglichen Aufgaben. Vor allem mein Beruf hat mich dafür geprägt. So gehört das Konsumieren von aktuellen Nachrichten aus dem IT-Sektor zu meinem Tagesablauf wie das Frühstück.

In diesem Blogbeitrag möchte ich einige meiner ständigen Lernquellen verraten. IT-Nachrichten sind dabei nur ein Beispiel für das Lernen.

buecher

Themen

Ich informiere und bilde mich zu den unterschiedlichsten Themen weiter. Natürlich gehört die Weiterbildung im beruflichen Sektor zu einer Pflichtaufgabe eines Software-Entwicklers. Man darf da einfach nicht den Anschluss verpassen. Es gibt sicher auch andere Berufsfelder, bei der ständige Fortbildung wichtig für den beruflichen Erfolg ist. Ich kenne allerdings wenige Berufsfelder, die so extrem schnelllebig wie der IT-Bereich sind. Die Technik von heute ist morgen schon Schnee von gestern. Deshalb ist es für mich im beruflichen Alltag auch elementar, dass ich mich ständig fortbilde.

Das zweite große Themenfeld für Weiterbildung ist der kreative Bereich, also genau das Themenfeld dieses Blogs. Der technische Bereich der Fotografie interessiert mich zwar auch, spielt aber nur eine untergeordnete Rolle. Natürlich ist die Beherrschung des Equipment und das Verstehen Belichtung sehr wichtig, steht aber dennoch nicht im Mittelpunkt meiner fotografischen Fortbildung. Interessanter finde ich Komposition und Bildgestaltung. Zusätzlich fällt in dieses Themengebiet auch jegliche Weiterbildung in Sachen Photoshop, Lightroom, Blender usw., d.h. alle Tools die irgendwie in diesem Bereich eingesetzt werden.

Der dritte große Bereich, den ich vor allem in den letzten Wochen und Monaten für mich entdeckt habe, ist der Bereich der Verhaltenskompetenz. Es geht in erster Linie um Themen wie Kommunikation in jeder möglichen Form.

Diese drei Themenfelder dominieren mein Lernen. Es gibt darüber hinaus aber auch noch Themen wie Sport und Ernährung, in denen ich mich hin und wieder weiterbilde.

Effektiv Lernen

Je nach Art und Weise des Lernens, ist die Erinnerung an das Gelernte stärker oder schwächer. Folgende Erinnerungsquoten werden je nach verwendete Sinne angegeben:

  • 20%: Nur Hören
  • 30%: Nur Sehen
  • 50%: Sehen und Hören
  • 70%: Sehen, Hören und Diskutieren
  • 90%: Sehen, Hören, Diskutieren und selber tun

Mit diesem Hintergrundwissen kann man nun natürlich auch seine Lernquellen auswählen. Nachfolgend möchte ich euch einige meiner Quellen für Weiterbildung vorstellen.

Video-Tutorials

Nach der Auflistung im letzten Kapitel ist klar, dass Video-Tutorials zu den besten Möglichkeiten der Weiterbildung gehören. Aus meiner Sicht ist es wirklich fantastisch, mit Video-Tutorials zu lernen. Hören, Sehen und selbst zur gleichen Zeit das Vermittelte selbst tun, sorgt für einen großen Lernerfolg. Natürlich hängt der Lerneffekt viel von der Qualität des Trainers ab. Bisher hatte ich aber bis auf wenige Ausnahmen immer sehr gute Trainer bei den Video-Trainings, so dass ich diese Art des Lernen wirklich nur wärmstens empfehlen kann.

Mein Hauptbezugsquelle für Video-Trainings ist Video2Brain. Hier gibt es wirklich eine wahnsinnige Bandbreite an unterschiedlichen Themen. Die Trainings gibt es als Download oder als DVD. Auch in der gut sortierten Buchhandlung findet man ausgesuchte Trainings. Zahlreiche Trainings habe ich bisher einzeln erworben. Allerdings bietet Video2Brain auch ein Abo-Modell an. Für 200 EUR im Jahr kann man sämtliche Trainings online ansehen. Für 300 EUR kann man die Videos und das Begleitmaterial zusätzlich noch herunterladen. Schaut man sich die Preise eines einzelnen Trainings so an, hat sich bereits nach 4-6 Trainings im Jahr der Preis des Abos amortisiert. Konsumiert man also sowieso mehrerer solcher Trainings, ist das Abo-Modell sinnvoll. Ich werde sicherlich noch ein paar Nächte drüber schlafen, tendiere aber momentan schon dazu, ein solches Abo abzuschließen.

Eine weitere sehr gute und empfehlenswerte Quelle für Video-Trainings ist der Rheinwerk-Verlag, ehemals Galileo Computing. Auch hier wird eine große Bandbreite an unterschiedlichen Trainings mit großartigen Trainern angeboten

Es gibt natürlich noch unzählige andere Quellen für Video-Trainings. Erwähnenswert ist vielleicht noch FotoTV. Hier gibt es eine ungeheure Menge an Tutorials zu den Themen Fotografie und Bildbearbeitung. Allerdings scheint es hier ausschließlich das Abo-Modell zu geben.

Noch ein Tipp zum Abschluss für die Video-Trainings: Bei Youtube gibt es viele kostenlose und dennoch sehr gute Video-Trainings. Ein Blick lohnt sich auf jeden Fall.

Blogs

Natürlich gehören Blogs für mich definitiv zu sehr wichtigen Lernquellen. Bereits seit mehreren Jahren habe ich die RSS-Feeds von unterschiedlichen Blogs und News-Seiten abonniert. Über 200 Abos verwaltet mein Feed-Reader, deutlich über 100 dabei allein im Bereich der Fotografie.

Einigen Blogs folge ich bereits seit mehreren Jahren. Bei anderen Blogs gibt es hingegen eine gewissen Fluktuation. Ich möchte hier aber auch zwei Blogs nennen, dessen Inhalte mich immer wieder faszinieren.

Der Stilpirat hat einen wunderbaren Schreibstil. Die Fotos gefallen mir richtig gut und hin und wieder bekommt man sehr gute Einblicke in seine Gefühlswelt, so dass der Blog in meinen Augen super Unterhaltung ist. Der zweite Blog ist earthshots.org. Hier gibt es täglich ein neues Foto von irgendwo auf der Welt. In meinen Augen ist jedes Einzelne dieser Fotos große Klasse.

Podcasts

Podcasts gibt es sowohl akustisch, also auch als Video. Fast ausschließlich verwende ich nur die akustische Möglichkeit von Podcasts. Beim Marathontraining ist man öfter mal stundenlang unterwegs. Diese Zeit verbringe ich dann nicht nur mit laufen, sondern bilde mich mit Hilfe von Podcasts weiter. So wird die Zeit ideal genutzt.

Ich habe mehrere Podcasts abonniert, hauptsächlich zur Fotografie. Aber auch die Themen Sport, Ernährung und Software-Entwicklung gehören zu meinen Podcasts-Abos. Der mit Abstand am häufigsten konsumierte Podcast ist Happyshooting. Zwei richtig sympathische Typen sprechen in sehr unterhaltsamer Form über die Welt der Fotografie. Schon öfter hat mich dieser Podcast zum Lachen gebracht. Absolut empfehlenswert.

Bücher

Bisher habe ich nur “neue” Medien vorgestellt. Aber natürlich gehört das gute alte Buch noch immer zu einer sehr guten Möglichkeit der Weiterbildung. Ich finde das Buch nach wie vor die beste Möglichkeit, um lange Texte zu lesen.

Auch hier ist die Bandbreite an Themen bei mir breit gefächert. Quasi zu allen genannten Themenbereiche nutze ich Bücher und lese gern und oft. Im Urlaub am Strand darf es dann abseits der Fachliteratur aber auch gerne mal ein Thriller sein.

Eine Empfehlung möchte ich hier gar nicht geben. Es gibt soviel gute Literatur, dass ich mit meinen Buchempfehlungen einen ganzen Blogbeitrag allein füllen könnte.

Hörbücher

Hörbücher sind vorgelesene Bücher, die eben rein auditiv konsumiert werden. Genau wie Podcasts nutze ich Hörbücher beim Sport um mich weiter zu bilden. Das bedeutet auch, dass hauptsächlich Fachbücher in meinem Hörbücher-Pool sind, insbesondere Hörbücher zur Verhaltenskompetenz.

An erster Stelle möchte ich hier ein Hörbuch empfehlen, was etwas aus der Rolle fällt. Es ist kein Buch zur persönlichen Weiterbildung, sondern die reine Unterhaltung. Aber es ist meiner Meinung nach großartige Unterhaltung. Der erstklassige Sprecher Christoph Maria Herbst als Hitler im Jahr 2011 in dem Buch “Er ist wieder da” macht das Hörbuch zu einem absolut genialen Werk. Die zweite Hörbuchempfehlung ist dann aber ein Fachbuch. In “Schnelles Denken, langsames Denken” werden mentale Muster aufgezeigt, die typischerweise in unseren Köpfen ablaufen. Ein gutes Buch, dass einem vielleicht doch vor der ein oder anderen Denkfalle bewahrt.

Magazine

Meine letzte Lernquelle, die ich hier erwähnen möchte, sind Magazine. Viele gute Magazine versorgen die Leser regelmäßig mit meist hochwertigen Informationen. Ich habe selbst auch mehrere Magazine abonniert. Hauptsächlich lese ich Magazine mit beruflichen Kontext. Aber ich lese auch regelmäßig Magazine in Sachen Fotografie und Bildbearbeitung.

Stellvertretend für die große Menge an unterschiedlichen und guten Magazinen, möchte ich zwei Magazine empfehlen, die ich selbst regelmäßig bzw. oft lese. Die c’t Digitale Fotografie habe ich abonniert und beziehe alle 2 Monate die neueste Ausgabe. Fototechnik und Bildbearbeitung sind genauso Themen, wie die Bildgestaltung oder die Erstellung und Bearbeitung von Videos. Das ist natürlich eine sehr große Bandbreite an Themen. Dennoch finde ich die Inhalte sehr professionell aufbereitet und vermittelt, wie man es vom heise-Verlag auch gewohnt ist. Als zweites Magazin möchte ich DOCMA empfehlen. Dieses Magazin behandelt quasi ausschließlich die Bildbearbeitung. Vorwiegend werden Techniken zu Photoshop und Lightroom vermittelt. Die Autoren der Artikel sind absolute Profis ihres Fachs, sodass die Inhalte ein sehr gutes Niveau haben. DOCMA lese ich nicht regelmäßig, sondern kaufe mir das aktuelle Exemplar, wenn mich die Inhalte interessieren.

Ich denke, dass ich damit viele Möglichkeiten für die eigene Fortbildung aufgezeigt habe. Natürlich gibt es darüber noch viel mehr Optionen. So ist der Lernerfolg bei Schulungen und Workshops auch immer sehr hoch. Allerdings sind es Möglichkeiten, die ich eher selten in Anspruch nehme und deshalb hier nicht aufgeführt habe.

Ich hoffe auch, dass die große Relevanz von ständigem Lernen für mich deutlich wurde und der ein oder andere Leser wertvolle Tipps für die persönliche Weiterbildung mitgenommen hat. Ich denke, dass es in der heutigen digitalen Zeit noch nie so einfach war, sich ständig weiterzubilden. Es besteht nach meiner Meinung aber auch eine gewisse Notwendigkeit, es zu tun.

Welche Möglichkeiten nutzt ihr so zum Lernen? Was fehlt euch in der Auflistung?

In diesem Sinne, danke fürs Lesen und bleibt begierig.

Gruß chuqa

Veröffentlicht unter Diverses | Verschlagwortet mit , , , | 2 Kommentare

Tools

Heute gibt es den nächsten Beitrag, der euch einen Einblick in meine Arbeitsweise geben soll. In diesem Post soll es um Tools gehen, also Werkzeuge oder Hilfsmittel, die wesentlich für meinen Arbeitsalltag sind.

Bildverwaltung und Bildbearbeitung

Ich habe das Fotografie-Abo der Creative Cloud von Adobe, d.h. ich beziehe da unter anderem Lightroom und Photoshop in der aktuellen Version. Lightroom nutze ich im Moment noch fast ausschließlich für die Bildverwaltung. Photoshop ist entsprechend das Tool der Wahl für die Bildbearbeitung.

Für Photoshop habe ich noch diverse Plugins. So hatte ich die Nik-Collection erworben, als Google diese Software aufgekauft hatte. Zusätzlich habe ich noch das Topaz Details Plugin, mit dessen Hilfe Schärfe im Bild sehr gut gesteuert werden kann.

In die Kategorie der Bildbearbeitung zähle ich ausnahmsweise heute auch einmal Blender, das im Moment mein Tool für die Erstellung von 3D-Elementen ist.

Evernote

Evernote ist in den letzten Wochen zu einem meiner wichtigsten Tools geworden. Es dient dazu, Notizen zu erfassen und zu verwalten. Meine Notizen liegen in der Cloud, d.h. zentral im Internet und ich kann mit jedem internetfähigen Gerät darauf zugreifen. Ich kann so quasi von überall und zu jeder Zeit auf meine Notizen zugreifen.

Auf meinem Heimarbeitsplatz nutze ich hauptsächlich das Thunderbird-Plugin zum erfassen von Notizen. Aber auch das Standalone-Programm kommt auf anderen Rechnern zum Einsatz. Für Webseiten bietet sich der Web Clipper an, den es quasi für jeden Browser als Plugin gibt. So kann einfach und schnell von Webseiten Notizen erstellt werden. Und natürlich gibt es auch eine entsprechende App für Android und iOS, um von unterwegs Notizen zu erfassen.

Die Notizen werden in Evernote in Notizbüchern erfasst. So können die Notizen kategorisiert und geordnet werden. Ich erfasse mittlerweile fast alles über Evernote, das ich irgendwie an Information konservieren möchte. So notiere ich mir mit Evernote z.B. Informationen aus Lern-DVDs oder Podcasts um die Informationen später noch einmal nacharbeiten zu können. Aber auch wenn ich irgendwo auf etwas interessantes stoße, z.B. ein Buch, eine Webseite, DVD, oder, oder, oder, dann speichere ich mir das als Notiz.

Ihr seht also, dass Evernote ein Werkzeug ist, das tagtäglich im Einsatz ist. Mir ist es eine große Hilfe um Notizen jederzeit erfassen und abrufen zu können.

Trichord

Im letzten Beitrag habe ich euch Kanban vorgestellt. Ich organisiere mittels Trichord mein Kanban-Board. Nachdem ich dem Kanban-Post das Tool ein wenig vorgestellt habe, spare ich mir an dieser Stelle weitere Details und verweise auf diesen Kanban-Beitrag.

XMind

XMind ist ein Mindmapping-Tool. Mindmapping ist eine Kreativitätstechnik mit dessen Hilfe, Ideen und Gedanken zu einem bestimmten Thema visuell übersichtlich und geordnet erschlossen werden können.

XMind ist in meinen Augen nicht nur schick, sondern auch absolut intuitiv und einfach zu bedienen. Ich nutze das Werkzeug z.B. um Ideen zu entwickeln. So habe ich z.B. letztes Jahr die Idee der Architektur-Serie so entwickelt. Das Programm ist also nicht täglich im Einsatz, aber dennoch eine wichtige Unterstützung für meine Arbeitsweise.

Kalender

Ich bin doch recht vergesslich. Zum Glück gibt es Kalender. In digitaler Form nutze ich den Google-Kalender und speichere dort meine Termine. Am Heimarbeitsplatz nutze ich das Lightning-Plugin in Thunderbird um meinen Kalender zu organisieren. Unterwegs erinnert mich der in Android integrierten Google-Kalender an meine Termine.

Feedly

Ständiges Lernen und Informieren ist in meinen Augen absolut wichtig. Blogs sind dafür aus meiner Sicht eine immer noch gute Möglichkeit, um auf dem Laufenden zu bleiben. So habe ich einen recht großen Pool an Blogs, denen ich folge. Nachdem Google seinen Feedburner vor einigen Jahren einstellte und damit dieses Verwaltungswerkzeug für Feeds nicht mehr unterstützt wurde, wechselte ich zu der kostenlosen Version von Feedly. Verwendet wird Feedly über die Homepage. Das Tool bietet alles was ich brauche, um meine Blogs zu verwalten und zu lesen.

E-Mails

Wie bereits zweimal erwähnt, nutze ich für die Verwaltung meiner E-Mails Thunderbird. In meiner täglichen Arbeit spielen E-Mails allerdings keine besonders große Rolle. So nutze ich zwar täglich Thunderbird, verschaffe mir so aber lediglich an zentraler Stelle nur den Überblick zu meinen diversen E-Mail-Konten.

WordPress

Den Abschluss soll WordPress bilden. WordPress ist das Werkzeug für diesen Blog. Hier erfasse und verwalte ich die Beiträge. Außerdem ist die Software für die Präsentation der Webseite verantwortlich. Viel mehr gibt es auch gar nicht dazu zu sagen. Das Tool mach was es soll und unterstützt mich bei meiner Arbeit. Damit erfüllt es genau seinen Zweck.

Überhaupt gelten die letzten Sätze für alle diese Tools. Bei keinem der hier vorgestellten Werkzeuge gibt es Fehler, die mich bei meiner Arbeit behindern. Damit kann ich uneingeschränkt jedes dieser Werkzeuge empfehlen.

Ich hoffe, dass ich mit dem Beitrag ein interessantes Thema angeschnitten habe und bei dem ein oder andere Leser auch für seine eigene Arbeitsweise das Interesse für eines dieser Werkzeuge geweckt habe. Natürlich setze ich auch immer noch Stift und Papier ein. Meist um kurz Sachen zu skizzieren oder um Notizen zu erfassen, die meist keine 5 Minuten überleben. Der Anteil an digitalen Hilfsmitteln hat aber klar die Überhand und wird tendenziell auch eher mehr.

Welche Anwendungen nutzt ihr so tagtäglich?

In diesem Sinne, danke fürs Lesen und bleibt begierig.

Gruß chuqa

Veröffentlicht unter Diverses | 2 Kommentare

Kanban

Mit diesem Beitrag möchte ich euch Kanban näher bringen. Kanban ist eine Methode um Prozesse zu steuern. Ursprünglich wurde Kanban von Toyota entwickelt und bedeutet so viel wie “Karte”.

Arbeit sichtbar machen

Mit Kanban macht man seine Arbeit in einfacher Art und Weise sichtbar. Man organisiert seine Arbeit mit Hilfe eines Kanban-Boards und Karten. Mein Kanban-Board besitzt 3 Spalten. Links befindet sich die “Todo”-Spalte. In der Mitte ist die Spalte “Doing” und ganz rechts die Spalte “Done”.

Es gibt ein Pool von Aufgaben in “Todo”, die es zu erledigen gilt. Aus diesem Pool wird eine Aufgabe direkt vor der Bearbeitung in die Spalte “Doing” verschoben. Nach Abarbeitung der Aufgabe, verschiebt man sie schließlich in die Spalte “Done”.

So hat man zu jedem Zeitpunkt einen guten Überblick, über die zu erledigen, die sich in Bearbeitung befindenden und die bereit erledigten Tickets. Die Betonung liegt hierbei auf die Sichtbarkeit der Tickets, die sich gerade in Bearbeitung befinden. So reduziert man sein WIP – Work in Progress, also die Anzahl an parallelen Arbeit.

Planung

Ich organisiere mittels Kanban meine Zeit nach der täglichen Arbeit, also meine Freizeit. Jeden Sonntag morgen setze ich mich hin und plane die kommende Woche. Viele Aufgaben stehen meist schon zu Beginn der Woche fest. Diese Aufgaben werden nach Aufwand geschätzt und der Woche hinzugefügt. Je nach Umfang der Planung werden dann noch weitere Aufgaben dazugeplant. Ich habe mittlerweile so viele Wochen in dieser Art durchgeführt, dass ich ein sehr gutes Gefühl für den Umfang der Woche habe, d.h. wie viel Aufwand ich in einer Woche schaffe.

task_view_start

Durchführung

Unter der Woche kann ich dann die Aufgaben einzeln und quasi in beliebiger Reihenfolge abarbeiten. Ausnahme sind natürlich Termine, die zu einem bestimmten Zeitpunkt abgearbeitet werden müssen. Wie bereits erwähnt, werden die Aufgaben vor der Bearbeitung in die Spalte “Doing” gezogen und nach Abschluss in “Done” verschoben.

Lessons learned

Vor allem zum Anfang dieser Arbeitsweise, habe ich mir vor der Planung der kommenden Woche immer noch ein paar Minuten Zeit genommen und die vergangene Woche Revue passieren lassen. So konnte ich meine Planung und Arbeitsweise Stück für Stück verbessern. Mittlerweile ist das nur noch in Ausnahmefällen notwendig. Meist dann, wenn ich wider erwartend doch meine Aufgaben nicht geschafft habe. Auf jeden Fall halte ich es für sehr wichtig, ständig nach Verbesserungen zu suchen.

task_view_work

Tools

Tools ist eigentlich falsch. Wesentlich ist eigentlich nur DAS Tool. Ich benutze für die gesamte Steuerung im Moment noch Trichord, von dem auch die Screenshots stammen. Das Tool bietet eigentlich für meine Zwecke zuviel. Die Planung, die ihr hier seht, ist eigentlich nur die unterste Stufe. Die oberste Ebene sind sogenannte Releases, die Features enthalten. Releases sind bei mir Monate. Features habe ich jeweils immer nur eins als Platzhalter, da sonst die weitere Planung nicht funktioniert.

Die Releases organisiert man nun weiter in Iterationen. Auch das ist eine zeitliche Gliederung. Bei mir sind es dann jeweils die einzelnen Wochen. Die Iterationen enthalten wiederum Stories. Für meine Planung sind die Stories jeweils bestimmte thematische Bereiche. So gibt es fast in jeder Iteration eine Story für die Fotografie bzw. den kreativen Bereich, eine Story für Sport und eine Story für Weiterbildung.

Auf der nächsten Ebene werden nun die Iterationen geplant, d.h. hier passiert die Wochenplanung. Wir sind nun auf der untersten Ebene angekommen, wo wirklich einzelne Aufgaben erstellt werden. Diese Aufgaben werden je nach Bereich der Story zugeordnet. So hat man einen schönen Überblick, welcher Bereich den Schwerpunkt in einer Woche bildet. Man kann so natürlich auch bewusst Schwerpunkte setzen.

Trichord bietet außerdem ein Burn-Down-Diagramm (linke Seite unten in den Screenshots). Das ist eine einfache Möglichkeit, einen schnellen Überblick zur aktuellen Situation der Aufgaben zu bekommen. Es wird eine diagonale graue Linie von links oben nach rechts unten angezeigt. Diese Linie gibt die durchschnittlich zu erledigenden Aufgaben an. Eine zweite rote Linie zeigt die tatsächlich erledigten Aufgaben. Es ist also ein Soll-Ist-Vergleich. Wie man erkennt, hänge ich diese Woche etwas hinterher.

Wie gesagt, eigentlich ist Trichord für meine Zwecke voll und ganz ausreichend. Etwas wirklich Wichtiges fehlt mir allerdings. Ich kann im Moment keine Aufgaben erfassen, die noch keiner Iteration zugeordnet sind. Ich bräuchte hin und wieder einfach ein Pool, in dem ich Aufgaben “zwischenparken” kann, um sie bei einer der nächsten Plannungen, dann eventuell in die Iteration zu verschieben. Trichord bietet für diesen Zweck die Anbindung an das Tracking System Trac. Das erfordert aber eine entsprechende Einrichtung, zu der ich bisher nicht gekommen bin. Ich kann aktuell meine Planung auch nur an einem Arbeitsplatz fortschreiben. Daher bin ich geneigt, das webbasierte Tool Kanbanize auszuprobieren. So weit ich gesehen habe, gibt es dort den angesprochenen Pool und ich kann mein Kanban-Board mit verschiedenen Geräten bedienen.

Ich hoffe, ich konnte euch mit diesem Beitrag einen kleinen Einblick gewähren. Vielleicht ist Kanban für den ein oder anderen ja auch eine sinnvolle Methode, die Arbeit zu organisieren. Übrigens ist Kanban hauptsächlich für die Prozesssteuerung im Team gedacht. Also warum nicht ein Haushalts-Kanban-Board erstellen und so die Arbeit sichtbar machen? Das Board muss übrigens auch nicht digital sein.

In diesem Sinne, danke fürs Lesen und bleibt begierig.

Gruß chuqa

Veröffentlicht unter Diverses | Verschlagwortet mit | 1 Kommentar