Beeindruckend: Hengki Koentjoro

Lange habe ich in der Kategorie “Beeindruckend” nichts mehr gezeigt. Heute ist es wieder soweit. Ich bin diese Woche durch einen Artikel von Kwerfeldein auf den Fotografen Hengki Koentjoro aufmerksam geworden.

Hengki ist 1963 in Indonesien geboren. Er fotografiert hauptsächlich Landschaften und das absolut beeindruckend. Der Stil ist schwer zu beschreiben. Das offensichtliche zuerst: die Bilder sind monochrom und fast immer im quadratischen Format. Schwieriger ist für mich zu fassen, weshalb mich die Bilder so fesseln. Viele Bilder sind wahnsinnig detailreich, andere bestechen durch Nüchternheit und Minimalismus. Einige Bilder sind sehr kontrastreich, wohingegen andere wiederum nur wenige Kontraste haben und eher flau wirken. Aber ganz egal, wie die technischen Eigenschaften des Bildes auch sind, es wirkt einfach und es ist absolut lohnend, die ein oder andere Minute länger ein Bild von ihm zu betrachten.

Finden kann man Hengki Koentjoro auf seiner Homepage, Facebook, Google+, Flickr, deviantArt und 500px. Lesenswert ist auch der bereits erwähnte Artikel auf Kwerfeldein.de.

In diesem Sinne, danke fürs Lesen und bleibt begierig.

Gruß chuqa

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Landschaftsfotos bearbeiten

Ich habe ja schon immer ein wenig meine Bilder bearbeitet, hauptsächlich und vorrangig Landschaftsbilder. Zum Einen im RAW-Konverter, zum Anderen danach mit Photoshop. Mal mehr mal weniger. Im RAW-Konverter mache ich da meist nicht viel. Oft bearbeite ich nur die Grundeinstellungen (Camera RAW) bzw. nutze die Schnellkorrektur (Capture One). In Photoshop war es hauptsächlich die Bearbeitung mittels Tonwertkorrektur und Gradationskurven.

Silence2_v2

Nun habe ich mir aber mal ein Videotraining von Calvin Hollywood besorgt. Dem Gott der Landschaftsfotografie. Ja Ok, jeder, der ihn kennt, weiß, dass das die pure Übertreibung ist. Er ist in der Peoplefotografie und ganz besonders in der Photoshop-Welt zu Hause. Er hatte bisher nicht viel mit der Landschaftsfotografie am Hut bzw. hat davon nichts gezeigt. Trotzdem brachte er ein Videotraining zum Bearbeiten von Landschaftsbildern heraus und ich habe es mir mal zu Gemüte geführt. Einige Sachen davon kannte ich bereits, andere wiederum waren schöne Ideen und Anregungen. Deswegen habe ich mal zwei Bilder, die ich bereits früher bearbeitet hatte, noch einmal mit den neuen Eindrücken und Inspirationen des Videotrainings bearbeitet. Das Ergebnis seht ihr oben bzw. unten. Das erste Bild ist jeweils die ursprüngliche Variante der Bearbeitung. Darunter ist dann die neue Version zu sehen. Zusätzlich habe ich noch einen kürzlich fotografierten Regenbogen mit einigen Techniken aus dem Videotraining bearbeitet. Das Ergebnis ist ganz am Ende des Beitrages zu sehen.

Die zweite Version ist jeweils etwas knackiger. Ich denke aber, dass beide Varianten ihren Reiz haben, obwohl mir dann aber doch die zweite Bearbeitung etwas besser gefällt. Das ist aber sicherlich Geschmackssache. Im Nachhinein fällt mir beim ersten Bild in der zweiten Varianten dann doch noch ein paar Schwächen auf. An der Skyline haben sich z.B. unschöne Farbsäume gebildet. Da hätte ich doch besser aufpassen sollen. Ich mag es trotzdem.

Konstruktive Kritik, in welche Art auch immer, ist herzlich willkommen.

In diesem Sinne, danke fürs Lesen und bleibt begierig.

Gruß chuqa

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Zweite Runde

Ich habe die zweite Runde mit der Entwicklung von analogen Fotofilm durch. Diesmal waren es gleich zwei Filme (ein Kodak Tri-X und ein Ilford FP4+), die aufgrund von unterschiedlichen Entwicklungszeiten auch getrennt entwickelt werden mussten.  Auch diesmal lief leider nicht alles reibungslos. Beim letzten Mal hatte ich ja enorme Probleme beim Einspulen des Filmes, was schließlich das Zerschneiden des Filmes und die Verwendung einer zweiten Spule zur Folge hatte. Auch dieses Mal hatte ich bei dem Einspulen der Filme wieder Probleme. Der Film wollte jedesmal nach einer Runde in der Spule wieder zurück in den Spuleneingang springen. Ich weiß nicht wieso, denn ich habe diesmal sogar die Lasche am Anfang des Filmes abgeschnitten, die durch das Einziehen des Filmes von der Kamera stark geknickt ist. Ich dachte eigentlich, dass sich so der Film besser durch die Spule bewegt. Nun ja, es war halt nicht so. Ich habe aber dann doch recht schnell eine Lösung gefunden, ohne den Film wieder zerschneiden zu müssen.

Bei der ersten Runde habe ich den Film recht langsam in die Spule eingezogen und den kleinen Finger unter dem noch einzuziehenden Film vor dem Spuleneingang gehalten. So konnte der Film sich weiter einziehen und ich merkte, wann der Anfang des Filmes in der Spule wieder zum Spuleneingang kam. Dann habe ich den Finger leicht auf diesen Anfang gelegt und weiter eingespult. So wurde der Film quasi unter den Eingang gedrückt und konnte die zweite Runde in der Spule wie vorgesehen nehmen. Das funktionierte für beide Filme richtig gut und die Filme waren dann recht schnell aufgezogen und in der Entwicklerdose untergebracht.

So war also das Problem vom letzten Mal recht schnell erledigt. Der Entwicklungsprozess lief eigentlich auch wie geplant, keine Besonderheiten. Wie auch, man sieht ja eh nicht, was man da gerade anrichtet. Die Probleme kamen dann erst hinterher beim Betrachten der negative bzw. der eingescannten Bilder. So muss bei der Entwicklung vom Kodak-Film irgend etwas schief gelaufen sein. Auf den meisten Bildern sind deutlich vertikale Streifen zu erkennen. Bei vielen Bildern gibt es auch noch zusätzlich einen horizontalen helleren Streifen im unteren Teil des Bildes. Beispielhaft für dieses Problem ist das untere Bild. Ich kann es mir noch nicht wirklich erklären, wie das zustande kommt. Eine kurze Recherche ergab eigentlich nur, das während des Entwicklungsprozess Entwicklerflüssigkeit durch die Perforation des Filmes gelaufen sein könnte. Deswegen gibt es die hellen vertikalen Streifen, die auch genau unter den Löchern des Filmes sind. Nun, ich dachte eigentlich, dass sowieso der gesamte Film mit der Entwicklerflüssigkeit benetzt wird. Muss ja auch, wie soll denn sonst der Film entwickelt werden? Kann also nur beim Kippen der Dose passieren. Aber ist es nicht egal, wo da die Flüssigkeit lang läuft? Kurz um, mir fehlt da noch eine Erklärung. Ich bin für jeden Hinweis dankbar.

Ansonsten funktioniert das Entwickeln eigentlich ganz gut. Die Motive sind noch nicht so der Bringer, aber das wird noch.

In diesem Sinne, danke fürs Lesen und bleibt begierig.

Gruß chuqa

 

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Happy Birthday

Hallo Blogging chuqa,

Ich wünsche dir alles Gute zum Geburtstag. Du feierst heute deinen 3. Jahrestag. Mittlerweile bist du den Windeln entwachsen, aber dein Spieltrieb und deine Neugierde ist ungebrochen. Du hast immer Interesse für die neusten Errungenschaften der Spiele(Foto-)industrie. Aber auch älteres Spielzeug, denen schon deine Eltern und Ureltern viel Begeisterung geschenkt haben, hat deine Leidenschaft geweckt. Es ist wunderbar zu sehen, mit welcher Hingabe du dich mit deinen Spielsachen beschäftigst, um dir nicht nur die Zeit zu vertreiben, sondern sogar kreativ und künstlerisch tätig zu werden. Ach herrlich, es ist schon schön ein Teil deiner Entwicklung zu sein.

Bleib so verspielt und neugierig und lass ruhig öfters was von dir hören.

Ja es stimmt, der Blog wird heute 3 Jahre alt. Ich habe nie darauf Bezug genommen, da ich eigentlich immer mit wenig Stolz auf das Vergangene geblickt habe. Ich war selbst nicht so wirklich zufrieden mit dem, was da wie entsteht. Seit gut einem Jahr stimmt meiner Meinung nach aber zu mindestens die Richtung. Die Fotografie und der Blog hat nun mehr denn je einen festen Platz in meiner Freizeitgestaltung und wenn ich daran denke, wie viele Sachen ich in dieser Richtung noch verbessern und ausprobieren will, dann wird sich das so schnell auch nicht ändern. Ich habe meinen Platz da noch lange nicht gefunden.

Ach übrigens, dies hier ist der 99 Beitrag. Ich weiß, nicht viel für 3 Jahre, aber immerhin. Ich finde es ganz in Ordnung. So und jetzt dürft ihr gratulieren ;-) .

In diesem Sinne, danke fürs Lesen und bleibt begierig.

Gruß chuqa

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Aller Anfang ist schwer

Ich habe meinen ersten Film entwickelt. Natürlich ist nicht annähernd das heraus gekommen, was ich mir erhofft habe. Aber der Reihe nach.

Alles im Dunkeln

Erstmal die Theorie. Im ersten Schritt wird der Film mithilfe einer speziellen Patronenöffner aus der Filmpatrone genommen. Genauso funktioniert aber auch ein Flaschenöffner zum Öffnen der Patronen. Ist der Film aus der Patrone, wird er auf die Spule gerollt. Danach kommt die Spule in die Entwicklerdose, die anschließend verschlossen wird. Das alles passiert im Dunkeln, danach kann das Licht wieder angemacht werden.

Das Licht war bei mir einfach die ganze Zeit an. Ich habe keine Dunkelkammer, sondern habe für die Arbeitsschritte, die im Dunkeln durchgeführt werden, einen Wechselsack. Das ist ein schwarzer Beutel, der absolut lichtdicht ist und nur für die Hände zwei Eingriffe hat. Damit kann man im Blindflug die Arbeitsschritte durchführen. Und genau da lag mein Problem. Während ich den Film noch recht gut aus der Patrone bekommen habe, wollte das Einspulen des Films überhaupt nicht klappen. Nach einer geschafften Umdrehung fing das Ganze an zu haken. Also Spule geöffnet, Film rausgenommen und neu eingespult. Wieder das gleiche Problem. Diese Prozedur habe ich gefühlte 20x wiederholt. Auch mit einer anderen Spule. Und nun finde mal das Problem, wenn du nicht siehst, was das Problem ist. Ich konnte nur ertasten, dass nach mehreren Versuchen, der Anfang des Filmes geknickt wurde.

Das Problem ließ sich einfach nicht in Griff bekommen. Jetzt war natürlich guter Rat teuer. Da ich mir in dem Moment nicht anders zu helfen wusste, habe ich den Film so weit es ging aufgespult und dann abgeschnitten, natürlich mit dem Wissen, quasi zu 100% ein Bild erwischt zu haben. Den restlichen Teil des Filmes habe ich dann auf die zweite Spule gewickelt. Klar war damit fast die doppelte Menge an Entwickler notwendig, aber was solls. Ein bisschen Verlust muss wohl sein. Also die beiden Spulen in die Entwicklungsdose und diese dann verschlossen.

Zurück ins Licht

Ab diesen Zeitpunkt konnte ich nun wieder sehen, was meine Hände machen. Nun ging es an die Chemie. Zuerst habe ich den Entwickler angemischt. Der sollte laut Datenblatt genau 20° haben. Das ist gar nicht so einfach mit dem Wasser aus dem Wasserhahn. Ich glaube mein Gemisch hatte 1° mehr. Gleich danach habe ich den Fixierer gemischt, da Entwicklung und Fixierung direkt aufeinander folgen. Nachdem Entwickler und Fixierer fertig hergestellt waren, konnte die eigentliche Entwicklung beginnen. Also einfach den Entwickler in die Entwicklungsdose eingefüllt und laut Datenblatt Zeit und Kipprhythmus einhalten. Danach den Entwickler ausleeren und den Fixierer rein. Da wieder das gleiche Spiel. Regelmäßig kippen und kurz warten. Als der Fixierer aus der Dose entfernt war, habe ich den Film noch ein paar mal gewässert, also mehrmals Wasser in die Dose und wieder raus. Fertig.

Und dann sah man das ganze Unglück

Es war jetzt der Zeitpunkt gekommen, an dem ich die Arbeit das erste Mal begutachten konnte und zu mindestens ein vage Vorstellung davon bekam, was ich da angerichtet hatte. Nun sah ich auch, was das Problem beim Einspulen war. Die Spule hat eine Lauffläche die wie in einer Spirale angeordnet ist. So kann der Film in die gesamte Spule eingezogen werden. Die einzelnen Laufflächen haben einen kleinen Abstand zueinander. So ist gewährleistet, dass sich der Entwickler ideal an dem gesamten Film austoben kann. Konnte er bei mir nicht. Keine Ahnung wieso, aber anstatt der Film schön der spiralförmigen Lauffläche entlang eingezogen wurde, ist er nach einer Umdrehung immer wieder in den Spuleneingang zurück gesprungen.

Das macht sich für die Filmentwicklung natürlich richtig gut, wenn sich so 3 Schichten Film in einem Spiralengang befinden. So ist sind ca. die Hälfte der Bilder des Films für die Tonne. Das sind natürlich genau die Bilder, von denen jedes das Potenzial hat, Rhein II von Gursky als teuerste Fotografie abzulösen. Ärgerlich. Muss ich wohl auch nächste Woche noch arbeiten gehen.

Achja, die zweite Spule wurde ohne Probleme entwickelt. Sie hatte aber sowieso nur ein Runde der Spirale mit Film. Ein paar der entwickelten Bild habe ich hier dem Blogbeitrag hinzugefügt. Keine Ahnung, inwieweit ich mit dem Entwicklungsprozess das Ergebnis beeinflusst habe. Das wird sich dann bei der nächsten Entwicklung zeigen. Aber immerhin, es ist was heraus gekommen. Auch wenn ich mit den Ergebnissen nicht zufrieden bin, so war das so schon irgendwie spannend und Spass hat es auch noch gemacht. Das sind doch gute Voraussetzung, um da dran zu bleiben.

In diesem Sinne, danke fürs Lesen und bleibt begierig.

Gruß chuqa

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