Karlskirche

Nach dem Schloss Schönbrunn führte unsere Tour durch Wien über den Naschmarkt. Der Nachmarkt ist ein riesiger Markt auf dem vorwiegend Obst, Gemüse, Backwaren, Fisch und Fleisch gehandelt werden.

Auf dem Markt habe ich nur wenige Fotos gemacht. Keines davon ist es in meinen Augen wert, hier gezeigt zu werden, so dass ich gleich zur nächstens Sehenswürdigkeit übergehe. Es handelt sich dabei um die Karlskirche in Wien. Dieser barocke Bau gehört zu den Wahrzeichen Wiens.

Bei der Aufnahme des Fotos habe ich etwas Neues ausprobiert. Es handelt sich bei dem Foto, genau wie bei dem Schloss Schönbrunn, um ein Panorama. Allerdings wurde nicht nur eine horizontale Reihe von Bildern aufgenommen, sondern insgesamt 3 Reihen. Die oberen beiden Reihen haben jeweils 3 Bilder. Die unterste Reihe besteht aus 5 Bilder. Es ergibt sich somit ein Panorama aus 11 Bildern.

Und was bringt das?

In erster Linie hat das Bild eine deutlich höhere Auflösung als ein Einzelbild der Kirche. Nach der Erstellung des Panoramas und dem Beschnitt des Bildes hatte mein finales Bild 83 Megapixel. Über 30MB nimmt das entsprechende JPEG-Bild auf der Festplatte ein. Dieses Exemplar des Bildes ist für meine Galerie zu groß, so dass ich etwas reduzieren musst. Ich habe daher eine verkleinerte Version euch bereitgestellt, die aber immernoch deutlich größer als normal ist. Das Bild hat “nur noch” 30 Megapixel.

Ich habe diesmal das Bild auch direkt aus der Galerie verlinkt. Wenn Ihr auf das Bild klickt, kommt ihr direkt auf das Foto mit den vollen 30 Megapixel. Zoomt doch mal rein und lasst euch von der Fülle der Details begeistern. Das hätte ich mit einer einzelnen Aufnahme nicht leisten können.

Die Nachbearbeitung für dieses Bild war für meine Verhältnisse recht aufwendig. Die immense Größe des Bildes lastete den Arbeitsspeicher meines Rechners voll aus, so dass die Anwendung von Filtern entsprechend zeitintensiv war. Als erstes erstellte mir Photoshop aus den Einzelbildern ein Panorama. Danach habe ich die perspektivische Verzerrung angepasst. Es ist ganz gut gelungen, aber leider nicht zu 100%. Ich denke aber, dass es nur auffällt, wenn man wirklich darauf achtet. Der nächste Schritt war die Anpassung des Ausschnittes. Anschließend habe ich mit dem Cameraw-Raw-Filter ein paar Strukturen im Himmel wieder hervorgeholt. Danach kam die Schärfung und Schwarz-Weiß-Umsetzung des Fotos. Abschließend bekam das Motiv noch eine leichte Vignette.

In meinen Augen ist es faszinierend, wie viel mehr Informationen in so einem aus mehreren Bildern zusammengesetzten Bild stecken, als in einem Einzelbild. So sieht z.B. die Abbildungen auf den Säulen doch recht gut zu erkennen. Bei der Einzelaufnahme ist das so nicht möglich.

Allerdings gibt es auch ein wesentliches Problem, welches auch in meinem Bild gut zu erkennen ist. Während man bei einer Einzelaufnahme nur für ein Bild auf die Aufnahme achten muss, sind es bei einem Panorama entsprechend mehrere Aufnahmen. So gibt es bei meinem Panorama 2 Aufnahmen, die leider leicht verwackelt sind. Das spiegelt sich auch in dem Bild wieder. Auf dem Dreiecksgiebel über den Säulen in der Mitte des Bildes gibt es eine Inschrift in goldenen Buchstaben. Bei großen Teilen der Schrift erkennt man die Unschärfe, während einzelne Abschnitte wiederum gestochen scharf sind. Hier muss ich bei meinem nächsten Versuch einfach sorgfältiger vorgehen.

In diesem Sinne, danke fürs Lesen und bleibt begierig.

Gruß chuqa

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Schloss Schönbrunn

Vom Prater aus stiegen wir in die U-Bahn und erst am Schloss Schönbrunn wieder aus. Der Palast war die Heimat mehrerer Kaiser und Kaiserinnen und der Mittelpunkt des Habsburger Reiches.

Das Foto entstand von dem Großen Parterre aus, welches das Zentrum des Parks bildet und auf der Rückseite des Schlosses liegt. Das Motiv ist aus mehreren Einzelbildern erstellt worden. Dazu habe ich 8 Einzelbilder zu einem Panorama zusammengefügt.

Die Nachbearbeitung fiel bei diesem Bild wieder etwas umfangreicher aus. Während das Panorama Photoshop noch automatisch erstellt hat, habe ich die deutliche perspektivische Verzerrung manuell korrigiert. Anschließend wurden die Tiefen und Lichter, sowie Dynamik und Klarheit mit dem “Camera Raw”-Filter angepasst. Schließlich wurde das Bild noch in Schwarz-Weiß umgesetzt und das finale Bild mit einer leichten Vignette versehen.

In diesem Sinne, danke fürs Lesen und bleibt begierig.

Gruß chuqa

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Prater

Nicht weit von der Franz-von-der-Assisi-Kirche liegt der Wiener Prater. Eigentlich ist der Prater eine Aulandschaft, zu dem auch das Ernst-Happel-Stadion gehört. Bekannt ist aber vor allem der Vergnügungspark. Das Bild in diesem Beitrag kommt auch genau von diesem Vergnügungspark.

Ich habe auf dem Prater fast ausschließlich das Fisheye verwendet. Ich fand diese besondere Optik genau passend für das spezielle Flair eines solchen Vergnügungsparks. So kommt auch die extreme Perspektive und Verzerrung des Riesenrades zustande.

Prater

In der Nachbearbeitung habe ich gar nicht so viel gemacht. Die Lichter wurden etwas abgedunkelt, um den doch recht flauen Himmel etwas mehr Struktur zu verleihen. Auch die dunklen Bereiche sollten etwas mehr Struktur bekommen. Dafür wurden dann die Tiefen etwas aufgehellt. Schließlich wurden die Dynamik etwas erhöht und das Bild etwas geschärft. Den Abschluss bildet eine leichte Vignette am Bildrand.

In diesem Sinne, danke fürs Lesen und bleibt begierig.

Gruß chuqa

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Kirche zum heiligen Franz von Assisi

Und weiter geht es auf unserer kleinen Bilderreise durch Wien. Gestartet sind wir am DC Tower am Fuß der Reichsbrücke auf der östlichen Seite der Donau. Bei unserem Weg auf der Reichsbrücke über die Donau tauchte die Kirche zum heiligen Franz von Assisi auf. In diesem Beitrag zeige ich euch diese Kirche, die auch Kaiserjubiläumskirche oder Mexikokirche genannt wird.

Es handelt sich also auch bei diesem Bild wieder um ein Architekturbild. Und auch hier halte ich die Umsetzung wieder ganz klassisch in schwarz-weiß. Ich habe bei der Nachbearbeitung vor allem die Kontraste im Himmel deutlich angehoben, da auf dem Ausgangsbild der Himmel so gut wie keine Struktur hatte. Eine weitere wesentliche Änderung betrifft die Schärfe im Gebäude. Mit Hilfe des “Topaz Detail”-Filter habe ich die Strukturen im Gebäude deutlich hervorgehoben.

Die Streifen im Himmel, d.h. also die Simulation einer Langzeitbelichtung, habe ich übrigens diesmal weggelassen. Ich finde einfach, dass die Strukturen im Himmel bei diesem Motiv sehr gut wirken.

In diesem Sinne, danke fürs Lesen und bleibt begierig.

Gruß chuqa

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DC Tower

Viel zu lange liegt der letzte Beitrag nun schon zurück. Leider waren die letzten Wochen beruflich etwas fordernd, so dass ich viel weniger Zeit für mein Fridolin-Projekt freimachen konnte, als ich es vorher gedacht hätte. Zusätzlich haben wir zu Hause unser Arbeitszimmer renoviert. Auch diese Aktion hat jede Menge Zeit gekostet. Dafür habe ich nun einen schönen neuen Arbeitsplatz. So aber gibt es zu Fridolin noch nichts Neues.

Es muss also eine Alternative her, um die Zeit ohne Beitrag nicht noch länger werden zulassen. Vergangenes Wochenende war ich anlässlich des Wien-Marathons in der Hauptstadt Österreichs und habe das ein oder andere Foto mitgebracht. Ich werde daher ein paar dieser Fotos nutzen und hier zeigen, um die Zeit bis zum nächsten Fridolin-Beitrag zu überbrücken. Es ist für mich auch die Gelegenheit, wieder mehr mit Photoshop zu machen.

Das folgende Bild zeigt den DC Tower in Wien. Angelehnt an die Architekturserie im letzten Jahr, habe ich das Bild in schwarz-weiß umgesetzt. Die wenigen Wolken, die in diesem Foto zu sehen waren, habe ich so abgeändert, das Streifen entstehen und eine Langzeitbelichtung simuliert wird. Zusätzlich habe ich einzelne Elemente des Towers akzentuiert, so dass die Kontraste deutlich ausgeprägter sind.


In diesem Sinne, danke fürs Lesen und bleibt begierig.

Gruß chuqa

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Fridolin

Im letzten Blogbeitrag habt ihr ja schon gesehen, in welche Richtung es gehen wird. Hier seht ihr erstmals Fridolin, einen Cartoon-Alien-Charakter. Die nächsten Wochen wird das meine 3D-Figur sein, an der ich meine Fähigkeiten in Blender erweitern will.

fridolin_sculp

In diesem Beitrag seht ihr Fridolin nach dem Abschluss des Sculptings. Nach der groben Erstellung der Körperform, formt man mit Hilfe des Sculpting das Modell genauer aus. So wird das Gesicht modelliert und die Gliedmaße und der Rest des Körpers weiter ausgeformt. Dieses Ausformen ist wirklich eine spaßige Arbeit. Man kann mit vielen verschiedenen Werkzeugen einfach und schnell seinen Charakter individuell gestalten.

Allerdings kann man mit diesem Modell noch nicht viel anfangen. So lässt sich dieses Modell weder animieren noch texturieren, also z.B. mit einer Hauttextur versehen. Aber es ist auf jeden Fall eine wichtige Grundlage für die nun folgenden Schritte. Soweit ich das im Moment überblicken kann, ist das texturieren recht aufwendig. Die Zwischenschritte dahin sind wenig spannend. So dass wohl ein paar Tage vergehen werden, bis ich euch wieder einen Beitrag von Fridolin zeigen kann. Dann wird er texturiert sein.

In diesem Sinne, danke fürs Lesen und bleibt begierig.

Gruß chuqa

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Varianten von 3D-Charakteren

Ich habe mich die letzten Tage recht häufig wieder mit Blender beschäftigt. Im Moment bilde ich mich mit Hilfe eines Videotrainings zu Blender weiter fort. Bei diesem Training vom Rheinwerk-Verlag dreht es sich komplett um das Charakter-Design in Blender. Der Trainer, Sebastian König, schafft es sehr gut, sein Publikum mitzunehmen und hat eine angenehme und verständliche Präsentationsart. So ist dieses Training auch bereits das dritte seiner Art von Sebastian König, dass sich in meinem Besitz befindet.

In diesem Training wird ein fiktiver Charakter erstellt und auch animiert. Ich stehe noch am Anfang des Trainings und so werde ich euch nach und nach an der Erstellung meines Exemplars teilhaben lassen.

In diesem Post möchte ich euch die ersten Anfänge bei der Erstellung der Figur zeigen. In dem Training wird eine sehr einfache und schnelle Möglichkeit vermittelt, mit der man Charaktere erstellen und variieren kann.

varianten

Mit Hilfe des Skin-Modifiers in Blender wird innerhalb von wenigen Minuten die Grundform eines Charakters erstellt. Wenn man dieses erste Modell dann mehrfach kopiert, kann man wunderbar schnell und einfach diese Exemplare anpassen und verschiedene Varianten davon bilden. So kann man seiner Inspiration freien Lauf lassen und immer wieder zu neuen Figuren kommen. Ich habe für meinen Entwurf des Charakters einfach mal 3 unterschiedliche Varianten erstellt. Das Ausgangsmodell war für alle 3 Exemplare gleich und dennoch differieren die einzelne Varianten deutlich voneinander. Die Ausarbeitung aller 3 Modifikationen hat mich keine 10 Minuten gekostet.

Es handelt sich dabei also um eine sehr schnelle Möglichkeit, eine grobe Idee weiter zu verfeinern und anzupassen.

In diesem Sinne, danke fürs Lesen und bleibt begierig.

Gruß chuqa

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