Und es geht doch

In meinem letzten Beitrag zu Egon hatte ich von Problemen beim Rendern berichtet. Ursache sind die Haare, die mit Hilfe von sogenannten Partikelsystemen erstellt werden. Diese werden sehr schnell sehr groß. Ab einer gewissen Zahl von Partikeln konnte Blender einfach nicht mehr Rendern und stürzte ab. Im Taskmanager konnte man beobachten, wie sich Blender beim Rendern sämtlichen Arbeitsspeicher greift, der verfügbar ist. Mein System hat immerhin 16GB RAM. Steht Windows kein Arbeitsspeicher mehr zur Verfügung, werden Daten in die Auslagerungsdatei geschrieben. Diese Auslagerungsdatei war bei mir recht klein und dazu noch auf einer Partition, die auf einer normalen SATA-Festplatten eingerichtet war, während Blender selbst auf einer SSD installiert ist. Die ganze Konfiguration scheint also nicht optimal zu sein.

Egon v5

Nun habe ich eine zweite SSD in mein System eingebaut und die Auslagerungsdatei mit der empfohlenen Größe auf diese Platte verschoben. Das ist dann auch schon die Lösung gewesen. Blender kann nun in ca. 25 Minuten Egon komplett mit der gesamten Behaarung rendern. Das Bild oben ist das Ergebnis dieses Vorgangs. Vergleicht man dieses Bild mit dem Bild, das aus zwei Rendervorgängen aus dem letzten Beitrag entstanden ist, sieht man deutlich den besseren Übergang vom Bart zur Brustbehaarung.

Ich bin wirklich froh, eine Lösung für das Problem gefunden zu haben. Der Zustand vorher war für mich durchaus ein Grund, das ganze Projekt mit Blender so nicht weiter fortzuführen. Nun aber kann ich mich weiter auf die Fortsetzung von Egon und seiner Animation konzentrieren.

In diesem Sinne, danke fürs Lesen und bleibt begierig.

Gruß chuqa

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