Nur so ein Gedanke

Mit dem Beginn von wöchentlichen Posts habe ich auch kurzerhand eine Verabschiedung an das Ende der Beiträge mit aufgenommen. In Anlehnung an die TV Sendung „clever!“, bei der am Ende immer der Satz „Und bleiben Sie neugierig“ fällt, habe ich mich für die Schlussformel „In diesem Sinne, bleibt begierig“ entschieden.

Da ich nun selbst mein größter Kritiker bin, fand ich diese Schlussformel irgendwann nicht mehr so toll. Grund dafür ist, dass dem Begriff „Begierde“ durchaus auch etwas Negatives anhaftet. So hatte ich irgendwann die Schlussformel abgeändert oder ganz weggelassen.

Vor kurzem vermisste dann einer meiner treuen Leser den typischen Abschluss des Posts und fragte bei mir nach. Nach seiner Meinung war der Spruch markant für meine Posts. Das ist genau der Zuspruch, der gefehlt hat. Für uns Blogger ist die Kritik (wie auch immer sie ausfällt) natürlich enorm wichtig. Somit hatte ich zu dem Zeitpunkt eigentlich schon beschlossen, die Schlussformel wieder an das Ende der Posts zu setzen. Es ist schließlich nichts Negatives markant zu sein und sich abzuheben. Ich schaute mich trotzdem mal so ein wenig in der Blogosphäre um, wie das denn andere Blogs so machen. Dabei fiel auf, dass ganz wenige Blog wirklich eine Schlussformel benutzen. Meist enden die Beiträge recht abrupt. Das finde ich dann doch etwas ungewöhnlich, schließlich schreibt man doch unter jeden Brief und jede E-Mail eine Schlussformel und sei es nur „mfg“. Entgegen halten könnte man sicherlich, dass so ein Blogpost vielleicht doch eher einem Zeitungsartikel gleicht, bei dem der Autor ja maximal noch sein Kürzel an das Ende hängt. Für mich gehört die Verabschiedung aber irgendwie dazu. Deswegen wird ab sofort eine etwas „aufgebohrte“ Variante der Schlussformel unter die Beiträge gesetzt und das Teufelchen im Kopf ignoriert ;-).

In diesem Sinne, danke fürs Lesen und bleibt begierig.

Gruß chuqa

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