Ich lese Blogs …

… nicht mehr.

Ich habe jetzt seit gut 4 Wochen keinen Eintrag meines Feedreaders mehr angeschaut. Als ich ihn neulich mal aktualisieren ließ, fanden sich ca. 900 neue Einträge darin… NEUNHUNDERT… in ca. 30 Tagen … also 30 am Tag… Wer bitte schön soll das lesen?

Du bist doch selber schuld. Wieso abonnierst du auch soviel?

Richtig, ich bin selber schuld. Ich habe 134 Blogs rund um die Fotografie abonniert, dazu kommen noch diverse andere Blogs für Photoshop und IT allgemein. Ich habe auch schon mehrmals durch geschaut, ob ich den ein oder anderen löschen kann, bin aber jetzt mehr oder weniger bei diesen 134 angekommen. Viele Artikel lassen sich schnell überfliegen, bei einigen sind nur Bilder, die meist auch schnell angeschaut sind. Aber es gibt immer wieder Beiträge, in denen viel Arbeit und Zeit steckt. Dort lohnt es sich einfach intensiver zu lesen, sich mit der Materie auseinander zu setzen und eventuell noch anderweitig nach zu forschen. Nur das kostet unglaublich viel Zeit, die man nicht hat, wenn man den ganzen Tag arbeiten ist und neben der Fotografie auch andere Hobbies pflegen möchte. Also habe ich die letzten 4 Wochen keine Blogbeitrag gelesen, auch wenn unter Umständen viele Interessante dabei gewesen sind. Ich habe statt dessen viel Zeit in die Neu-Entwicklung einer Webseite investiert. Außerdem gibt es noch ein weiteres Softwareentwicklungsprojekt im privaten Bereich, welches noch etwas Zeit benötigt. Und was soll ich sagen, gerade bei der Webseite habe ich es gemerkt, das dort in den letzten Wochen viel entstanden ist, wo es doch vorher etwas zäh voran gegangen ist.

Nun hat mir allerdings das Öffnen des Feedreaders auch wieder die ganzen tollen Blogs gezeigt die fleißig neue Beiträge heraus gebracht haben. Das hat schon wieder Lust gemacht, einige der Beiträge zu lesen. Es interessiert mich eben einfach auch, was andere so momentan treiben. Ich werde trotzdem wohl erstmal sehr selten und sehr wenig andere Beiträge lesen, um so eben mehr Zeit für die Softwareentwicklung und später dann auch für die Fotografie und Bildbearbeitung übrig zu haben.

Die Fokussierung auf wenige Sachen bringt einfach schneller deutliche Ergebnisse hervor. Außerdem ist es so einfacher sich mit etwas intensiv zu beschäftigen.

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