Photokina 2014

Heute endet die Photokina 2014, die weltweit bedeutendste Messe für Fotografie. Am Freitag war ich in Köln auf der Photokina und habe einen Tag auf der Messe verbracht.

Mein Ziel für die Photokina war eine Entscheidungsfindung bezüglich einer neuen Kamera als Ersatz für meine momentane Spiegelreflexkamera K20D von Pentax. Diese Entscheidung habe ich mittlerweile gefällt, werde aber in einem eigenen Beitrag darüber berichten.

Im Gegensatz zu meinem letzten Photokina-Besuch habe ich als Transportmittel diesmal die Bahn genommen. Das ist deutlich schneller aber aufgrund der quasi zum Standard gewordenen Verspätungen leider nicht weniger stressreich. Da sich sowohl auf der Hinfahrt wie auch auf der Rückreise sämtliche Züge (auch die Anschlusszüge) verspäteten, habe ich alle vorgesehenen Züge erreicht. Kurz nach Eröffnung der Photokina um 10 Uhr bin ich am Bahnhof in Köln/Deutz angekommen. 5 Minuten Fußweg und ich stand in der ersten Messehalle.

In Vorbereitung auf den Besuch habe ich mir mehrere Vorträge ausgesucht und so führte mich mein Weg direkt an den Stand von Tamron. Die paar Minuten bis zu Beginn des Vortrags vertrieb ich mir mit dem Ausprobieren von Tamron-Objektiven an meiner Pentax und einem kleinem Schwätzchen mit dem Tamron-Mitarbeiter. In meinem Blogbeitrag zur neuen Kamera werde ich nochmal auf diese Unterhaltung eingehen. Bei dem gewählten Vortrag von Reinhard Eisele ging es um die Reisefotografie. Ein paar Tipps konnte ich da mitnehmen. Direkt im Anschluss an den Vortrag bin ich gleich zum Stand von Video2Brain um mir den Vortrag von Calvin Hollywood zur schnellen Bildbearbeitung anzuhören. Den Vortrag habe ich nur ungefähr zur Hälfte angehört, denn ich glaube die wichtigsten Aussagen bis dahin aufgefasst zu haben. Ich bin dann etwas durch die Halle geschlendert, bevor ich zum Ende des Vortrags wieder zurück zum Vortrag kam, um Calvins Statement zur Sony Alpha 7 zu erfragen. Den habe ich bekommen und werden auch das im nächsten Blogpost erwähnen. Direkt nach Calvin kam die nächste Photoshop-Größe Uli Staiger auf die Bühne von Video2Brain und zeigte ein paar Photoshop-Techniken, vor allem für die Gestaltung von Schatten in Kompositionen. Ich fand es sehr interessant und informativ. Außerdem kommt der Uli nach meiner Meinung wirklich gut rüber. Nach dem Vortrag bin ich direkt wieder zur Tamron-Bühne gewetzt um den vierten Vortrag zu hören. Martin Krolop berichtete über einen Tag der Fotografie in Paris. Wer Martin kennt, weiß dass der eigentlich nicht für die Reisefotografie bekannt ist. Aber er hat auch nicht so sehr den Schwerpunkt auf Motive gelegt, sondern eher auf das Equipment. Dieser Vortrag hat übrigens großen Einfluss auf meine Kamera-Entscheidung. Aber natürlich dazu dann mehr in dem Blogpost zu meiner Entscheidung.

Mit dem Vortrag von Martin Krolop war die Vortragsreihe bis auf einen Vortrag kurz vor dem Ende des Tages abgeschlossen. Es war nur an der Zeit meine Entscheidung zu dem neuen Kamera-Modell weiter zu forcieren. Deshalb standen nun die Kamerahersteller auf meinem Plan. Ich ahnt es sicher schon, aber die Details spare ich mir für den nächsten Beitrag auf, da es ja auch elementar für meine Entscheidung war.

Ansonsten war ich in jeder Halle und habe mir die verschiedensten Aussteller angeschaut. Beim Stand von Galileo Press habe ich mir ein Video Training zu Photoshop gegönnt. Wirklich super fand ich die diversen Foto-Ausstellungen. Vor allem die wunderbaren und beeindruckenden Tier- und Naturfotografien haben es mir angetan.

Meinen Besuch der Photokina habe ich mit einem Vortrag von Joachim Sauer von Videoaktiv über Action Cams abgeschlossen. Ich habe selber ein solche Kamera, die bisher nur sehr wenig zum Einsatz kam. Sie war auch nicht Teil der Betrachtung, was aber in diesem Fall egal war. Wertvoll für mich als Video-Laie waren in erster Linie die wirklich guten Tipps zur Aufnahme und Nachbereitung der Videos. Ich hoffe, diese Tipps dann bald auch in die Praxis umsetzen zu können.

Aus meiner Sicht war die Photokina absolut den Besuch wert. Die verschiedenen Vorträge von Szene-Größen und die hochwertigen Ausstellungen sind für mich die wirklichen Highlights, gar nicht so sehr die großen Hersteller mit ihrer ach so tollen Technik. Geärgert habe ich mich aber über die Preisgestaltung der Verpflegung. Für die gleiche Flasche Wasser habe ich auf der Messe 3,80 EUR gezahlt, während sie auf dem Bahnhof in Stuttgart noch 1,30 EUR gekostet hat. Das ist aus meiner Sicht doch etwas übertrieben. Mit fester Nahrung habe ich mich glücklicherweise vorher selbst verpflegt.

In diesem Sinne, danke fürs Lesen und bleibt begierig.

Gruß chuqa

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