Tools

Heute gibt es den nächsten Beitrag, der euch einen Einblick in meine Arbeitsweise geben soll. In diesem Post soll es um Tools gehen, also Werkzeuge oder Hilfsmittel, die wesentlich für meinen Arbeitsalltag sind.

Bildverwaltung und Bildbearbeitung

Ich habe das Fotografie-Abo der Creative Cloud von Adobe, d.h. ich beziehe da unter anderem Lightroom und Photoshop in der aktuellen Version. Lightroom nutze ich im Moment noch fast ausschließlich für die Bildverwaltung. Photoshop ist entsprechend das Tool der Wahl für die Bildbearbeitung.

Für Photoshop habe ich noch diverse Plugins. So hatte ich die Nik-Collection erworben, als Google diese Software aufgekauft hatte. Zusätzlich habe ich noch das Topaz Details Plugin, mit dessen Hilfe Schärfe im Bild sehr gut gesteuert werden kann.

In die Kategorie der Bildbearbeitung zähle ich ausnahmsweise heute auch einmal Blender, das im Moment mein Tool für die Erstellung von 3D-Elementen ist.

Evernote

Evernote ist in den letzten Wochen zu einem meiner wichtigsten Tools geworden. Es dient dazu, Notizen zu erfassen und zu verwalten. Meine Notizen liegen in der Cloud, d.h. zentral im Internet und ich kann mit jedem internetfähigen Gerät darauf zugreifen. Ich kann so quasi von überall und zu jeder Zeit auf meine Notizen zugreifen.

Auf meinem Heimarbeitsplatz nutze ich hauptsächlich das Thunderbird-Plugin zum erfassen von Notizen. Aber auch das Standalone-Programm kommt auf anderen Rechnern zum Einsatz. Für Webseiten bietet sich der Web Clipper an, den es quasi für jeden Browser als Plugin gibt. So kann einfach und schnell von Webseiten Notizen erstellt werden. Und natürlich gibt es auch eine entsprechende App für Android und iOS, um von unterwegs Notizen zu erfassen.

Die Notizen werden in Evernote in Notizbüchern erfasst. So können die Notizen kategorisiert und geordnet werden. Ich erfasse mittlerweile fast alles über Evernote, das ich irgendwie an Information konservieren möchte. So notiere ich mir mit Evernote z.B. Informationen aus Lern-DVDs oder Podcasts um die Informationen später noch einmal nacharbeiten zu können. Aber auch wenn ich irgendwo auf etwas interessantes stoße, z.B. ein Buch, eine Webseite, DVD, oder, oder, oder, dann speichere ich mir das als Notiz.

Ihr seht also, dass Evernote ein Werkzeug ist, das tagtäglich im Einsatz ist. Mir ist es eine große Hilfe um Notizen jederzeit erfassen und abrufen zu können.

Trichord

Im letzten Beitrag habe ich euch Kanban vorgestellt. Ich organisiere mittels Trichord mein Kanban-Board. Nachdem ich dem Kanban-Post das Tool ein wenig vorgestellt habe, spare ich mir an dieser Stelle weitere Details und verweise auf diesen Kanban-Beitrag.

XMind

XMind ist ein Mindmapping-Tool. Mindmapping ist eine Kreativitätstechnik mit dessen Hilfe, Ideen und Gedanken zu einem bestimmten Thema visuell übersichtlich und geordnet erschlossen werden können.

XMind ist in meinen Augen nicht nur schick, sondern auch absolut intuitiv und einfach zu bedienen. Ich nutze das Werkzeug z.B. um Ideen zu entwickeln. So habe ich z.B. letztes Jahr die Idee der Architektur-Serie so entwickelt. Das Programm ist also nicht täglich im Einsatz, aber dennoch eine wichtige Unterstützung für meine Arbeitsweise.

Kalender

Ich bin doch recht vergesslich. Zum Glück gibt es Kalender. In digitaler Form nutze ich den Google-Kalender und speichere dort meine Termine. Am Heimarbeitsplatz nutze ich das Lightning-Plugin in Thunderbird um meinen Kalender zu organisieren. Unterwegs erinnert mich der in Android integrierten Google-Kalender an meine Termine.

Feedly

Ständiges Lernen und Informieren ist in meinen Augen absolut wichtig. Blogs sind dafür aus meiner Sicht eine immer noch gute Möglichkeit, um auf dem Laufenden zu bleiben. So habe ich einen recht großen Pool an Blogs, denen ich folge. Nachdem Google seinen Feedburner vor einigen Jahren einstellte und damit dieses Verwaltungswerkzeug für Feeds nicht mehr unterstützt wurde, wechselte ich zu der kostenlosen Version von Feedly. Verwendet wird Feedly über die Homepage. Das Tool bietet alles was ich brauche, um meine Blogs zu verwalten und zu lesen.

E-Mails

Wie bereits zweimal erwähnt, nutze ich für die Verwaltung meiner E-Mails Thunderbird. In meiner täglichen Arbeit spielen E-Mails allerdings keine besonders große Rolle. So nutze ich zwar täglich Thunderbird, verschaffe mir so aber lediglich an zentraler Stelle nur den Überblick zu meinen diversen E-Mail-Konten.

WordPress

Den Abschluss soll WordPress bilden. WordPress ist das Werkzeug für diesen Blog. Hier erfasse und verwalte ich die Beiträge. Außerdem ist die Software für die Präsentation der Webseite verantwortlich. Viel mehr gibt es auch gar nicht dazu zu sagen. Das Tool mach was es soll und unterstützt mich bei meiner Arbeit. Damit erfüllt es genau seinen Zweck.

Überhaupt gelten die letzten Sätze für alle diese Tools. Bei keinem der hier vorgestellten Werkzeuge gibt es Fehler, die mich bei meiner Arbeit behindern. Damit kann ich uneingeschränkt jedes dieser Werkzeuge empfehlen.

Ich hoffe, dass ich mit dem Beitrag ein interessantes Thema angeschnitten habe und bei dem ein oder andere Leser auch für seine eigene Arbeitsweise das Interesse für eines dieser Werkzeuge geweckt habe. Natürlich setze ich auch immer noch Stift und Papier ein. Meist um kurz Sachen zu skizzieren oder um Notizen zu erfassen, die meist keine 5 Minuten überleben. Der Anteil an digitalen Hilfsmitteln hat aber klar die Überhand und wird tendenziell auch eher mehr.

Welche Anwendungen nutzt ihr so tagtäglich?

In diesem Sinne, danke fürs Lesen und bleibt begierig.

Gruß chuqa

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2 Antworten auf Tools

  1. kvipcb sagt:

    Herzlichen Dank für den Einblick!

    Da ich kaum mit Notizen arbeite, nutze ich keine spezifische Notiz-Software/-App. Sollte dies doch mal der Fall sein, nutze ich im Firefox das Addon QuickNote.

    Ich setze beim Kalender komplett auf Digitalisierung, versuche jedoch die Verbindung zu Google so gering wie möglich zu halten. Ich habe den Sync abgestellt und mit der App „Offline Calendar“ aus F-Droid einen lokalen Kalender (Local Calendar) erstellt. Ein Sync mit dem Rechner habe ich mit meinem neuen Smartphone noch nicht ausprobiert, könnte aber aufgrund von CyanogendMod und Linux recht spannend werden 😉

    Bezüglich dem Beziehen aktueller News kann ich die App „Flipboard“ empfehlen, meine neben Facebook meistgenutzte App auf dem Smartphone. Sie ist zwar mehr auf Nachrichten spezialisiert, da aber verschiedene Themenbereiche (u.a. Fotografie) zur Verfügung stehen, kann hier (fast) jeder fündig werden.

    Eine Empfehlung für das Merken von Artikeln – plattformübergreifend – ist die App/das Addon „Pocket“ (ehemals Read it later). Hiermit können interessante Artikel in eine Art Lesenzeichenpool gespeichert und von jedem Device aus abgerufen werden.

    Bei meinen Mails setze ich auf dem Rechner ebenso auf Thunderbird. Da es bei Linux Mint mit dabei ist, bietet sich dessen Nutzung natürlich an. Ich habe aber vorher schon in Windows mit Thunderbird gearbeitet. Auf dem Smartphone setze ich auf K9-Mail. Beide bieten Verschlüsselung an, welche ich allerdings (im Fall von Thunderbird) nur sporadisch oder (im Fall von K9-Mail) gar nicht nutze (bei K9-Mail muss die Verschlüsselung vor der eigentlichen App installiert werden).

  2. Christof sagt:

    Vielen Dank für den Kommentar.

    Die Synchronisation beim Kalender halte ich für elementar und möchte eigentlich nicht darauf verzichtet. Ich kann aber den Wunsch, Google nicht alle persönlichen Daten auf dem Silbertablett zu servieren, gut nachvollziehen.

    Flipboard hört sich tatsächlich sehr interessant an. Auf den ersten Blick sieht es nur so aus, als ob vorgefilterte News zu verschiedenen Themengebieten präsentiert werden. Ich denke aber, dass das nur für den Einstieg gedacht ist. Man kann genauso wie bei Feedly RSS-Feeds abonnieren und damit sich seine eigenen News basteln.

    Pocket hört sich tatsächlich sehr interessant an. Diese App kannte ich bisher noch nicht.

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