Endlich

Endlich bin ich dazu gekommen und konnte wieder ein paar Fotos machen. Kein Projekt oder irgend ein geplantes Motiv, sondern einfach nur die Kamera mit zur Arbeit genommen und auf dem Rückweg dann etwas fotografiert.

Endlich bin ich auch mal dazu gekommen, die manuellen M42-Objektive, die ich mir kurz vor Weihnachten zugelegt hatte, auf die Kamera zu packen und einfach mal ein bisschen damit zu fotografieren. Den einen Tag war es das Pentacon 2.8/135 und den anderen Tag das Zeiss Tessar 2.8/50. Also zwei Festbrennweiten mit 135mm und 50mm.

Endlich Blende 2.8. Bisher war das Kit-Objektiv meiner Pentax mit Blende 3.5 bei 18mm das Lichtstärkste (einmal abgesehen von dem Helios 2/58, mit dem ich allerdings noch nicht wirklich an der DSLR fotografiert habe). Aber irgendwie kommt es mir so vor, als ob bei 2.8 die Tiefenschärfe noch mal ein gutes Stück geringer ist und man so Motive wirklich klasse freistellen kann.

Endlich manuell fokussieren. Naja nicht wirklich „endlich“. Das empfinde ich nämlich als ziemlich schwierig. Meine Kamera meldet sich zwar, wenn sie meint, dass es scharf gestellt ist. Allerdings stimmt das nicht immer wirklich so genau, denn sie meldet das innerhalb eines entsprechenden Fokusbereichs. Auch der Sucher war da leider weniger verlässlich. Deswegen habe ich gerade im Nahbereich immer mehrere Fotos mit unterschiedlichem Fokus gemacht. Hinterher hat man dann entsprechend viel Ausschuss und Schnappschüsse sind damit quasi unmöglich. Auch lassen sich die beiden Objektive sehr schwergängig fokussieren, im Gegensatz zum Helios 2/58, das schon länger in meinem Besitz ist. Gerade das Fokussieren ist ein großes Hindernis und entschleunigt die Fotografie extrem, aber die Qualität der Aufnahmen reißen es meiner Meinung nach wieder raus.

 

Pentacon 2.8/135

Als ich zu erst mit dem Pentacon fotografiert habe, war es etwas gewöhnungsbedürftig, da durch die 135mm Brennweite immer eine entsprechende Vergrößerung vorliegt. Ich war bisher nur meine beiden Zoom-Objektive (18-55mm und 55-300mm) gewohnt, bei denen die 55mm am oberen bzw. unteren Ende der Zoomskala ja annähernd das Bild wiedergeben, das ich auch mit meinen Augen sehe. das war hier nicht so, sondern es gab durch den Sucher immer ein anderes Bild als mit den Augen und raus- oder reinzoomen war hier nicht ;-).

Als ich nach Hause kam und mir die Bilder am PC angeschaut habe, war ich doch etwas verblüfft. Eigentlich dachte ich, es sind nur die typischen „Knipsbilder“ geworden (Ich versuche immer wieder einen Weinberg ordentlich in Szene zu setzen; es will mir irgendwie nicht gelingen), aber es waren auch einige Bilder dabei, die meiner Meinung nach, richtig gut gelungen sind. Aber macht euch selbst ein Bild:

 

Zeiss Tessar 2.8/50

Beim 50mm-Objektiv ist es so, dass durch den Sucher quasi das gleiche Bild zu sehen ist, wie ohne Kamera vor der Nase. Keine Vergrößerung oder Verkleinerung. Die Qualität ist auch bei diesem Objektiv klasse, allerdings war die Motivausbeute geringer, es waren mehr oder weniger die gleichen Motive, nur mit anderer Brennweite. Aber ein paar Bilder gibt es trotzdem. Vor allem die Schärfe bei der Knospe find ich klasse. Die vielen kleinen Fasern auf den Blättern sind mir erst im Nachhinein beim betrachten am Monitor aufgefallen, mit den Augen hatte ich die gar nicht wahrgenommen.

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5 Antworten auf Endlich

  1. Nilven sagt:

    Gibts den hier kein „Gefällt mir“? ^^ 🙂

  2. chuqa sagt:

    Nein, noch nicht. Brauchst denn ein? Muss ich mal schauen, wie ich das hier rein bekomme.

  3. chuqa sagt:

    Und schon ist er da 😉

  4. Gerd sagt:

    Hat sich doch gelohnt die Kamera mal mit zunehmen und ich gebe Dir Recht, da sind schöne Fotos bei rum gekommen. 😉

    Viele Grüße – Gerd

  5. chuqa sagt:

    Ja auf jeden Fall lohnt es sich. Leider gibt es viel zu selten Gelegenheit dazu.
    Danke für dein Kommentar

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