Focus Stacking

Entdeckt. Informiert. Ausprobiert. Für gut befunden. Wird wieder gemacht.

Kennt ihr Focus Stacking? Dabei werden mehrere Aufnahmen vom gleichen Motiv mit unterschiedlicher Schärfeebene kombiniert. Heraus kommt ein Bild, das eine erweiterte Schärfentiefe hat. Zum Einsatz kommt dieses Verfahren vor allem in der Makrofotografie, da dort die geringe Schärfentiefe besonders charakteristisch ist. Um ein Motiv mit unterschiedlichen Schärfeebenen aufzunehmen, sollte die Kamera zunächst einmal auf einem Stativ stehen. Dann kann mithilfe des manuellen Fokus die Fokusebene verstellt werden. Besser ist allerdings die Fokusebene mithilfe eines Einstellschlittens entlang der optischen Achse.

Der Einstellschlitten war auch mein Mittel der Wahl. Ich habe mehrere Aufnahmen gemacht, bei denen mal auf die Fühler, mal auf die Augen, mal auf den Rumpf, usw. scharf gestellt wurde. Ich habe 10 Aufnahmen mit unterschiedlichen Schärfebereich ausgewählt, so dass es zusammen über das gesamte Motiv scharfe Bereiche gibt. Die 10 Aufnahmen habe ich in das Freeware-Tool CombineZP geladen und, ohne mich groß mit dem Tool zu beschäftigen, einfach mal alle Methode durchführen lassen. Dabei ist das Ausrichten der einzelnen Bildern und eben das Bestimmen der unterschiedliche Schärfeebenen. Raus kam das obere Bild. Faszinierend und schön scharf.

Die Ergebnisse überzeugen und es gibt noch viele Motive, die „focus gestackt“ werden wollen.

In diesem Sinne, bis bald.

Gruß chuqa

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Eine Antwort auf Focus Stacking

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