Morgenstund

Der See

Es ist Samstag. Die Arbeitswoche ist geschafft. 5 Uhr früh klingelt der Wecker. Im Halbschlaf schalte ich ihn aus. Etwas später, in einem Anflug von „Du wolltest heute doch etwas machen…“, wache ich auf und schau auf die Uhr. Kurz vor 6. Oh sch****, viel zu spät. Ich schaue nach draußen. Der Himmel hebt sich langsam von den Bäumen ab. Fu**, fu**, fu**, nun aber schnell. Morgenhygiene im Eiltempo, Klamotten an, Fotorucksack geschnappt, im Laufschritt zum Fahrradkeller, Reifen aufgepumpt und ab auf den Drahtesel Richtung See.

Sonnenaufgang über Stuttgart

Da der Wetterdienst für den Samstag am ersten Septemberwochenende schönes Wetter vorher gesagt hatte, habe ich mir am Freitag vorgenommen, in aller Frühe zum nahe gelegenden See zu fahren und die blaue Stunde zum Fotografieren zu nutzen. In der letzten Woche hatte ich mir das Filtersystem von Cokin (P Serie) mit Graufiltern bestellt. Genau diese wollte ich am See zum Einsatz bringen. In der Hoffnung, dass es etwas Bodennebel auf dem See gibt, sollten mithilfe von langen Belichtungszeiten schöne ruhige Bilder entstehen. 6:41 Uhr sollte die Sonne aufgeben. Kurz vor halb sieben war ich am See und suchte mir den erstbesten Platz zum fotografieren. Es war leider etwas zu spät, denn es war für meinen Geschmack schon viel zu hell und damit die langen Belichtungszeiten auch mit Filter fast nicht möglich. Trotzdem sind einige Bilder brauchbar. Ich habe die Gelegenheit außerdem genutzt, um die Bilder intensiver mit Photoshop unterschiedlich zu bearbeiten.

Silence

Comming up

Neckar mit Weinberge

Wie findet ihr die Bilder?

Auch wenn das frühe Aufstehen so gar nichts für mich ist, lohnt es sich trotzdem so eine „Tortur“ ab und zu auf sich zu nehmen. Die Ruhe und Einsamkeit um diese Uhrzeit ist einfach herrlich, ganz zu schweigen von dem herrlichen Licht in der Morgendämmerung.

In diesem Sinne, danke fürs Lesen und bleibt begierig.

Gruß chuqa

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Eine Antwort auf Morgenstund

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