Transalp 2013

Ich habe mir in diesem Sommer einen kleinen Traum erfüllt und zusammen mit einem Freund eine Transalp-Tour mit dem Fahrrad gemacht. Dieser Blogpost hier dient als Start in eine Serie von Artikeln zu dieser Tour. Damit die Posts nicht zu lang werden, bekommt jede Etappe einen eigenen Artikel.

In diesem Post möchte ich aber erst einmal allgemein zu der Tour schreiben. In 5 Tagesetappen sind wir von Füssen nach Torbole am Gardasee gefahren, haben also die Alpen überquert. Ein paar Zahlen gefälligst?

  • 380 km
  • ca 25 Stunden im Sattel
  • ca. 18.000 verbrannte Kalorien
  • ca. 3000 Höhenmeter aufwärts
  • ca. 3800 Höhenmeter abwärts
  • 63 km/h Höchstgeschwindigkeit
  • schnellster Kilometerschnitt: 56 km/h

Für mich als begeisterten Sportler, der aber bisher eher wenig bis gar keinen Radsport betrieben hat, ist das schon beeindruckend.

Strecke

Als Strecke haben wir uns die Via Claudia Augusta ausgesucht. Das ist eine alte römische Handelsroute. Ursprünglich beginnt die Route in Venedig und endet an der Donau. Eine alternative Route beginnt am Po und trifft bei Trento auf die ursprüngliche Strecke. Wir haben die alternative Route in verkehrter Richtung (von Deutschland nach Italien) dann teilweise bereist.

Es wird zu jeder Etappe auch die GPX-Daten und einen kleinen Kartenauschnitt geben. So kann nachvollzogen werden, wo wir gefahren sind. Die GPX-Daten können auch als Vorlage für eine eigene Tour genommen werden. Dazu kann ich noch die Webseite viaclaudia.org empfehlen. Dort können Touren nach eigenen Wünschen, wie Länge und Strecke, zusammen gestellt werden. Auch Unterkünfte an den Etappenziele kann man sich dort gleich heraussuchen.

Navigation

Für die Navigation hatten wir neben einem Kartenbuch hauptsächlich das Smartphone mit OSM-Karten verwendet. Dort wurden vorher die GPX-Routen der einzelnen Etappen aufgespielt. Dazu gab es natürlich auch die Ausschilderungen (siehe oben). Allerdings übersieht man davon ganz gern mal eine und in Italien waren die sowieso nur noch selten. Allerdings waren in Italien die Radroute zu den nächstgrößeren Städten sehr gut ausgeschildert, so dass wir denen auch oft gefolgt sind. Das waren dann oft recht neue Wege, die etwas von der GPX-Route abgewichen sind, aber deutlich besser zu fahren waren.

Ausrüstung

Im Detail möchte ich gar nicht alles aufzählen. Neben zwei kompletten Sport-Dresses für das Radfahren haben wir noch etwas Freizeitkleidung, Regenschutz, Kosmetik und ein Erste-Hilfe-Set mitgenommen. Dazu kommen Ersatzteile und Werkzeug für eventuelle Pannen und etwas Verpflegung. Weiterhin hatte ich für den Fall, dass der Smartphoneakku schlapp macht, noch ein Akkupack dabei, sowie die Kompaktkamera und diverse Ladegeräte (Smartphone, Akkupack, Kamera).

Verpflegung

Unsere Verpflegung unterwegs bestand eigentlich nur aus Getränke und Powerriegel. Ausnahme war bei mir der erste Tag, wo ich mir während der ersten Pause ein paar Wiener gegönnt habe. Ansonsten gab es nach dem Frühstück erst abends wieder eine komplette Mahlzeit. Aber ich hatte auch unterwegs nicht wirklich Hunger, so dass das kein Problem war. Viel wichtiger ist eh das Trinken. Die zwei 750ml-Trinkflaschen reichen da kaum aus. Zum Glück gibt es unterwegs immer wieder Wasserstellen oder Bäche, wo man problemlos nachfüllen kann.

Im nächsten Blogpost geht es dann um die erste Etappe. Sollte es Fragen zu der Tour geben, dann traut euch diese in den Kommentaren zu stellen. Ich bin gerne bereit, euch da weitere Auskunft zu geben.

In diesem Sinne, danke fürs Lesen und bleibt begierig.

Gruß chuqa

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Eine Antwort auf Transalp 2013

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