Urlaub auf Mallorca

Es ist Herbst. Draußen färbt sich das Laub bunt, die Tage werden deutlich kürzer, es ist merklich kühler geworden und es regnet immer öfter. Auch wenn wir zur Zeit einen wirklich schönen Herbst erleben, sind die Sommertage doch lange gezählt. Genau die richtige Zeit also, um ein paar Bilder vom Sommerurlaub durchzuschauen und zu bearbeiten. Ich war dieses Jahr nicht nur mit dem Fahrrad in den Alpen unterwegs, sondern habe im Anschluss daran noch ein paar Tage auf Mallorca relaxt.

Coves del Drach

Eigentlich habe ich meinen Körper meist nur an den Strand geschleppt, um da zu gammeln. Diese ausgiebige Erholung tat auch wirklich gut. Allerdings unternahm ich an zwei Tagen mit meiner besseren Hälfte auch Ausflüge. Den einen Tag ging es mit dem Mietwagen zu den Coves del Drach (die Drachenhöhlen) im Osten der Insel. Mit dabei war natürlich meine Spiegelreflexkamera. Auch die kompakte Canon packte ich vorsichtshalber ein. Glücklicherweise, wie sich bald herausstellen sollte. In den Höhlen waren die Lichtverhältnisse erwartungsgemäß recht bescheiden. Da die Verwendung von Blitz und Stativ untersagt war, die Belichtungszeit nur bis zu einem gewissen Grade beim Fotografieren aus der Hand verlängerbar ist und die Blende sich auch nicht beliebig weit öffnen lässt, musste also an der Empfindlichkeit geschraubt werden. Nun stört mich etwas Rauschen auf dem Bild nicht weiter, allerdings rauscht meine DSLR bei ISO 1600 doch gehörig. Es stellte sich dann schnell heraus, dass die Kompakte da nicht so empfindlich ist. Sei es durch die aggressiveren Algorithmen zur Rauschunterdrückung oder was auch immer. Jedenfalls überzeugte mich das Ergebnis der Kleinen mehr, als das der Großen. Und so baumelte die Spiegelreflex den Rest des Höhlenbesuchs an meiner Hüfte.

Halbinsel Formentor

Nach dem Höhlenbesuch fuhren wir in den Nordosten der Insel. Dort befindet sich die Halbinsel Formentor mit einer wirklich sehenswerten Steilküste. Es gibt mehrere Aussichtspunkte auf dieser Halbinsel, die alle über eine teilweise sehr enge Straße erreichbar sind. Die Straße endet am Cap Formentor, das gleichzeitig der östlichste Punkt der Halbinsel ist. Der Blick auf die Steilküste ist wirklich atemberaubend.

Palma de Mallorca

Den zweiten Tag fuhren wir nach Palma de Mallorca und schauten uns das Zentrum der Hauptstadt Mallorcas an. Herausstechende Sehenswürdigkeit der Stadt ist die Kathedrale La Seu. Dieses riesige gothische Bauwerk befindet sich in direkte Nähe zur Küste und war auch unser erster Anlaufpunkt. Darüberhinaus besteht die Innenstadt aus vielen engen Gassen. Bemerkenswert finde ich auch die prächtigen Innenhöfe, die es hier und da in den Gassen zu entdecken gab. 

Abseits vom ganzen Partyleben auf Mallorca ist die Insel also auch so einen Besuch wert. Es gibt Einiges zu sehen und zu Entdecken.

In diesem Sinne, danke fürs Lesen und bleibt begierig.

Gruß chuqa

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