Wer ist eigentlich Cropfaktor

Immer wieder trifft man beim Lesen über Digitalfotografie und digitale Spiegelreflexkameras auf den Begriff Cropfaktor. Aber was ist das eigentlich?

Auf fotocommunity steht dazu, dass das der Bildwinkel eines Objektivs an einer DSLR in Relation zum Objektiv derselben Brennweite an einer Kleinbildkamera ist. Heißt für mich, dass der Cropfaktor das Verhältnis des Bildausschnitts im Vergleich zum Kleinbildformat ist, und zwar das Verhältnis der Diagonalen der Formate. So ähnlich steht es übrigens auch Wikipedia. Das Kleinbildformat, was die Größe des Bildsensors beschreibt, hat übrigens eine Größe von 24mm * 36mm. Meine Pentax K20D hat einen APS-C-Sensor mit einer Größe von 15,6mm * 23,4mm. Damit ergibt sich ein Cropfaktor, der übrigens auch als Formatfaktor bezeichnet wird, von 1,538…, weil die Diagonalen ins Verhältnis gesetzt (43,267 / 28,123) eben genau diese 1,5 ergeben. Nachrechnen kann das jeder mithilfe des Satz des Pythagoras ;-).

Für weitere Informationen sind die bereits genannten  Seiten von fotocommunity und Wikipedia zu empfehlen. Da wird auch darauf eingegangen wie sich scheinbar die Brennweite bei unterschiedlichen Sensorgrößen ändert.

Übrigens ein Cropfaktor > 1 gibt eine Verkleinerung des Sensors gegenüber des Kleinbildformats an, während ein Wett < 1 eine Vergrößerung anzeigt.

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