Er ist wieder da

Seit etlichen Tagen überlege ich, wie ich diesen Beitrag schreiben soll. Ehrlich gesagt, bin ich zu keinem überzeugendem Ergebnis gekommen. Also schreibe ich den Beitrag einfach frei von der Seele weg. Für meinen Comeback-Beitrag habe ich mich bei der Überschrift dann auch an den Titel eines bekannten Buchs/Films bedient.

Seit über 2 Jahren habe ich hier nichts mehr publiziert. Ich habe mich sang und klanglos verabschiedet, obwohl der Blog doch eigentlich ein wichtiges Thema in meiner Freizeit war. Aber ich habe immer weniger fotografiert und damit auch immer weniger Grund gehabt, hier zu Schreiben. Damit sank dann auch der Wille und die Motivation, den Blog weiter am Leben zu erhalten. Es ist aktuell tatsächlich so, dass meine Kameras ein sehr tristes Dasein führen. Meine Pentax K-3 – ich musste für die das Schreiben des Beitrag das Typschild der Kamera schauen – hole ich nur noch zum Urlaub raus. Die analogen Kameras kann ich momentan ins Museum geben.

Der Blog hatte auch mal kurz das 3D-Werkzeug Blender als Thema. Nachdem wir vor 3 Jahren umgezogen sind, sind meine Lern-DVDs verloren gegangen. Seitdem habe ich nie wieder den Zugang zu Blender gefunden. Was für ein blöder Grund.
Also die bisherigen Themen dieses Blogs spielen eigentlich in meinem aktuellen Leben keine Rolle.

Warum also jetzt wieder ein Beitrag?

Ich habe in den letzten Monaten und Jahren trotzdem weiter gelebt und in meiner Freizeit nicht nur rum gegammelt und Serien geschaut. Schon seit einigen Jahren betreibe ich – mal mehr mal weniger leidenschaftlich – Ausdauersport. Nach meiner aktiven Zeit als Fussballer habe ich 2014 mit dem Laufen begonnen und mittlerweile etliche Halbmarathons und Marathons absolviert. Trotz fortgeschrittenen Sportleralter schaffe ich es immer noch, mich stetig zu verbessern. 2016 kam dann noch der Triathlon dazu, was letztes Jahr beim Ironman Hamburg seinen bisherigen Höhepunkt fand. Ich denke, es kann sich jeder vorstellen, das ein solches Unterfangen viel Zeit benötigt.

Nun wäre meine sportliche Geschichte kein Grund, den Blog zu reaktivieren. Also was soll das Ganze nun?
Der Sport soll auch in der nächsten Zukunft eine gewichtige Rolle in meinem Leben spielen. Ich darf nächstes Jahr an dem Langdistanz-Triathlon bei der Challenge Roth teilnehmen. Das soll meine zweite Langdistanz werden. So ein Projekt ist ziemlich aufwendig und erfordert doch eine beträchtliche Vorbereitung. Ich möchte euch einfach auf meinen Weg an die Startlinie mitnehmen und meinen Sport zum zukünftigen Thema des Blogs machen.

In diesem Sinne, danke fürs Lesen und bleibt begierig.
Gruß chuqa.

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Die Wiederentdeckung der kleinen Welt

Beim Durchstöbern meiner Kiste mit dem Kamerazubehör fielen mir meine Zwischenringe in die Hände. Das nächste Vorhaben stand damit fest: Endlich mal wieder in die Makrowelt eintauchen und Dinge sichtbar machen, die man meistens übersieht.

Bis zur Umsetzung gingen zwar noch ein paar Tage ins Land, aber eines schönen Tages war es dann doch soweit. Da der Mensch von heute im Allgemeinen zu wenig Zeit hat und ich im Speziellen mir zu wenig Zeit nehme, führte mich die Fototour lediglich in den heimischen Garten. Das genügt aber fürs Erste, um auf Entdeckungstour zu gehen. Eine kleine Auswahl meiner Ergebnisse findet ihr in diesem Beitrag.

In diesem Sinne, danke fürs Lesen und bleibt begierig.

Gruß chuqa

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Enztalbrücke

Anfang März gab es ein paar wunderschöne Frühlingstage. Ich nutze einen der Nachmittage, um eine Enztalbrücke in der Nähe zu fotografieren. Die Enztalbrücke ist eine zweigleisige Eisenbahnbrücke. Seit wir letztes Jahr unsere neue Wohnung bezogen haben, wollte ich schon mehrfach diese Brücke fotografieren. Die Brücke führt schnurgerade über 1km lang über die Enz. An beiden Ende der Brücke führen die Gleise jeweils in einen Tunnel. 

Mein erster Versuch, die Brücke abzulichten, ist eine Aufnahme oberhalb der Brücke. Ich habe bei meinen Bildern einige Züge abgewartet und die Belichtungszeit mit Hilfe eines Graufilters etwas verlängert, so dass sich ein fahrender Zug leicht schemenhaft abbildet. Das Ergebnisbild wurde in schwarz-weiß umgewandelt. Bei der Bearbeitung habe ich vor allem die hellen Bereiche betont und die dunklen Bereiche etwas abgedunkelt. So ergibt sich ein größerer Kontrastbereich. Ich denke, es passt ganz gut zu dem Bild und legt den Fokus auf die Symmetrie.

Das ist jetzt also mal ein Versuch für die Ablichtung der Brücke gewesen. In Zukunft dürfte sich noch die ein oder andere Perspektive ergeben und damit sicherlich auch weitere Fotoausflüge zur Brücke für mich stattfinden.

In diesem Sinne, danke fürs Lesen und bleibt begierig.

Gruß chuqa.

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Schloss Neuschwanstein und Hohenschwangau

Anfang März waren meine bessere Hälfte und ich ein Wochenende in Füssen. Auf dem Plan stand dann auch ein Besuch der beiden Schlösser Hohenschwangau und Neuschwanstein. Das war natürlich eine willkommene Gelegenheit zur Nutzung der Kamera. Neben dem bekannten Aussichtspunkt “Marienbrücke” sind wir auch über einen Trampelpfad ein kleines Stück weiter auf den Berg gekrochen und hatten so einen weiteren schönen Ausblick auf Neuschwanstein. Etwas oberhalb des Schlosses konnten wir so noch einige Bilder machen. Es entstanden an diesem Tag etliche Fotos. Bei dem ein oder anderen Bild habe ich mich hinterher in der Bearbeitung auch mal wieder ein wenig ausgetobt. Die Ergebnisse seht ihr in diesem Beitrag.

In diesem Sinne, danke fürs Lesen und bleibt begierig.

Gruß chuqa

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Fototour Winterende

Im letzten Beitrag hatte ich es bereits angekündigt, dass es sich hier in den nächsten Beiträgen über verschiedene Fototouren der letzten Wochen drehen wird. Den Anfang macht ein Spaziergang von Mitte Februar. Wenn ich mich recht erinnere, waren es die ersten schönen und auch wärmeren Tage in diesem Jahr. Angestachelt durch die Sonnenstrahlen und der 50mm-Neuerwerbung zog ich mit Freundin und Kamera in die nähere Umgebung des Wohnortes und fotografierte, was mir so vor die Linse kam. Es standen weniger die Motive im Vordergrund, als viel mehr nach einiger Foto-Abstinenz die Vertrautheit mit der Kamera wiederherzustellen und mit dem neuen und altem Equipment ein wenig zu spielen.





In diesem Sinne, danke fürs Lesen und bleibt begierig.

Gruß chuqa

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